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Zukunftserwartungen in der Russischen Februarrevolution

Historiker veranstalten vom 6. bis 8. April internationalen Workshop zur Februarrevolution 1917
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05.04.2017


Für Osteuropahistoriker steht das Jahr 2017 vor allem im Zeichen des 100. Jubiläums vom "Roten Oktober" und von Lenin, der Bolschewiki und der Stunde null der späteren Sowjetunion. Doch begonnen hat das Revolutionsjahr 1917 im Russischen Reich bereits einige Monate zuvor mit der Februarrevolution. Um dieses Ereignis von erinnerungskultureller Bedeutung zu würdigen, veranstaltet der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena vom 6. bis 8. April den internationalen Workshop "Imagining the Future in Russia's February Revolution" zu Zukunftserwartungen in der russischen Februarrevolution.

Die Teilnehmenden kommen aus internationalen Forschungsinstitutionen in Russland, Finnland, Großbritannien und Deutschland, um während der dreitägigen Veranstaltung im Auditorium des Hauses zur Rosen (Johannisstraße 13) fächer- und länderübergreifend zu diskutieren, wie der Sturz des russischen Zaren unmittelbar von Beobachtern wahrgenommen wurde. Als ausgewiesene Expertinnen und Experten in den Bereichen Osteuropäische Geschichte, Jüdische Geschichte, Islamwissenschaften sowie Bibliotheks- und Medienwissenschaften werden sie zeitgenössische Pressequellen in den Sprachen Russisch, Finnisch, Lettisch, Jiddisch bis hin zu verschiedenen Turksprachen vorstellen und auswerten. "Dadurch werden sich neue Perspektiven auf die Februarrevolution und dementsprechend die russische Revolution von 1917 insgesamt eröffnen", erklärt Dr. Franziska Schedewie, die gemeinsam mit Dennis Dierks, beide vom Historischen Institut der Universität Jena, die Veranstaltung organisiert.

Bei dem Jenaer Workshop handelt es sich international um eine der wenigen Veranstaltungen, die im Jubiläumsjahr 2017 nicht die "Große" Oktoberrevolution, sondern die Februarrevolution in den Vordergrund rücken.

Zur Veranstaltung ist die universitäre Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Weitere Informationen sind zu finden unter: http://www.hsozkult.de/event/id/termine-31660

Kontakt:
PD Dr. Franziska Schedewie
Historisches Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 13, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 944461
E-Mail:

Meldung vom: 2017-04-05 12:20

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