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Auszeichnung für junge Jenaer Naturstoffchemiker

Drei Jenaer Nachwuchswissenschaftler können an Nobelpreisträgertagung teilnehmen
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10.04.2017

Von den Besten der eigenen Profession zu lernen, das ist das Ziel vieler Menschen. Daher sind die jährlichen Nobelpreisträgertagungen in Lindau so attraktiv für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Gleich drei jungen Jenaer Naturstoffchemikern ist es gelungen, einen der begehrten Teilnehmerplätze für dieses Jahr zu erhalten. Martin Klapper, Ihar Raztsou und Tobias Becker treffen nun vom 25. bis 30. Juni 2017 gemeinsam mit 400 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus aller Welt auf über 30 Nobelpreisträger. Die Tagung ist der Chemie gewidmet.

"Die Stiftung, die die Tagung veranstaltet, wählt oftmals nur eine Person pro Universität aus", erläutert Prof. Dr. Hans-Dieter Arndt von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Chemiker freut sich umso mehr, "dass es in diesem Fall mehr sind". Zumal alle drei an der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Uni Jena ihre Masterabschlüsse erworben haben. "Heute betreiben sie chemische Forschung von und mit bioaktiven Naturstoffen", so Arndt. "Ein Feld, das in Jena ganz offensichtlich exzellente Nachwuchschemiker anzieht und stimuliert."

Martin Klapper erforscht zurzeit am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie - Hans-Knöll-Institut neue Sekundärmetaboliten in Amöben. Seine Promotionsarbeit wird vom Fonds der chemischen Industrie unterstützt.

Ihar Raztsou kam aus Minsk (Weißrussland) zum Studium der Chemischen Biologie nach Jena. Seine erst kürzlich begonnene Promotionsarbeit an der Friedrich-Schiller-Universität zur Synthese und Funktion hochpotenter Thiopeptidantibiotika wird vom Freistaat Thüringen mit einem Landesgraduiertenstipendium gefördert.

Dr. Tobias Becker schloss vor kurzem seine Promotion über Abwehrstoffe aus Blattkäfern ab, die er am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie bearbeitet hat. Er war u. a. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.


Die Lindauer Nobelpreisträgertagungen

Die Lindauer Nobelpreisträgertagung bringt seit 1951 jährlich Nobelpreisträger mit Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt zusammen. Eine Woche lang werden dabei auf höchstem Niveau Forschung und wissenschaftliche Karrieren diskutiert und inspiriert. Die Teilnehmer werden in einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren international ausgewählt.

Kontakt:
Prof. Dr. Hans-Dieter Arndt
Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie der Universität Jena
Humboldtstr. 10
07743 Jena
Tel.: 03641 / 948211
E-Mail:

 

Meldung vom: 2017-04-10 08:30

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