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Über Bildung reden

Interdisziplinäre Vortragsreihe zum „Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre“ startet am 27. April
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24.04.2017


Bildung wird oft in erster Linie mit Lehrplänen und Unterrichtsstunden assoziiert, doch natürlich durchdringen Bildungsthemen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen weit darüber hinaus. Um darüber ein gemeinsames Verständnis der Bildungsakteure zu entwickeln und entsprechend pädagogische Ziele und Aufgaben zu definieren, gibt es im Freistaat das Konsortium "Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre".

"Um die Welt verstehen und mitgestalten zu können, ist Bildung unerlässlich", erklärt Michael Wiegleb, Koordinator des Projekts an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU). "Jede Zeit hat ihre Themen, mit denen sich Heranwachsende auseinandersetzen müssen, um handeln und entscheiden zu können. Unser Anliegen ist es, zentrale Bildungsbereiche in verschiedenen Zusammenhängen und aus differenzierten Perspektiven zu erörtern", so Wiegleb. Aus diesem Grund wird im aktuellen Sommersemester an der Universität Jena die interdisziplinäre Ringvorlesung "Über Bildung reden. Eine Vortrags- und Diskussionsreihe im Rahmen des 'Thüringer Bildungsplans bis 18 Jahre'" veranstaltet.

Die fünfteilige Reihe wird am 27. April um 18.15 Uhr (Carl-Zeiß-Str. 3, Hörsaal 4) von Prof. Dr. Bärbel Kracke eröffnet. Die Lehrstuhlinhaberin für Pädagogische Psychologie an der FSU wird als Diskussionsgrundlage über Ziele und Inhalte des "Thüringer Bildungsplans bis 18 Jahre" referieren.

Wie naturwissenschaftliche Bildung aussehen kann, wird in den weiteren Vorträgen ebenso thematisiert wie kultur- und religionssensible Überlegungen über "Vielfalt als Normalfall" und Fragen zur Bedeutung von Sprache für Bildung. Die Beiträge richten sich an Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Erziehungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, Psychologinnen und Psychologen sowie an alle anderen, die sich mit Pädagogik und Bildung in Forschung, Praxis und Politik befassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der "Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre" beschreibt einen grundlegenden Rahmen für die Begleitung von Bildungsprozessen. Er nimmt die Ansprüche der Kinder und Jugendlichen an die Gesellschaft in den Blick und führt die wichtigsten Ideen des "Thüringer Bildungsplans für Kinder bis 10 Jahre" fort. Erarbeitet wurde der Bildungsplan durch ein Konsortium von Thüringer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen, in enger Kooperation mit einem Fachbeirat und vielfältigen Partnern aus der Praxis. Von der FSU gehören Prof. Dr. Bärbel Kracke, Prof. Dr. Michael Wermke (Religionspädagogik) und Prof. Dr. Volker Woest (Chemiedidaktik) dem Konsortium an. Weitere Informationen sind zu finden unter: http://www.bildungsplan.uni-jena.de/Home-p-1.html


Alle Termine im Überblick:
27.04.17, 18.15 Uhr, Carl-Zeiß-Str. 3, HS 4
"Ziele und Inhalte des 'Thüringer Bildungsplans bis 18 Jahre'" - Prof. Dr. Bärbel Kracke, Universität Jena

11.05.17, 18.15 Uhr, Carl-Zeiß-Str. 3, HS 4 
"Entdecken, erforschen, erklären - Naturwissenschaftliche Bildung in der Diskussion" - Prof. Dr. Volker Woest, Universität Jena

08.06.17, 18.15 Uhr, Carl-Zeiß-Str. 3, HS 4
"Armut, Kindheit, Bildung" - Prof. Dr. Ronald Lutz, Fachhochschule Erfurt

22.06.17, 18.15 Uhr, Carl-Zeiß-Str. 3, HS 5
"Vielfalt als Normalfall - Überlegungen zu einer kultur- und religionssensiblen Bildung" - Prof. Dr. Michael Wermke, Universität Jena

06.07.17, 18.15 Uhr, Carl-Zeiß-Str. 3, HS 4
"Sprache, Inklusion und kleine freche Kinder" - Prof. Dr. Ada Sasse, Humboldt-Universität zu Berlin


Kontakt:
Michael Wiegleb
Projekt "Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre"
Institut für Erziehungswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 11, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 945343
E-Mail:  

Meldung vom: 2017-04-24 08:50

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