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In globalen Zeiten doppelt gut aufgestellt

Neuer Studiengang „Wirtschaft & Sprachen“ ab Wintersemester 2017/18 / Bewerbungsfrist endet am 15. Juli
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29.05.2017


Nie waren die Wege so kurz wie heute, die Welt wächst zusammen, Geschäftspartner aus aller Herren Länder sind oft nur einen Mausklick oder eine Kurzwahltaste entfernt. Durch die Globalisierung ergeben sich dabei ganz besondere Anforderungen an die Arbeitswelt und Fachkräfte.

Um ihre Studierenden bestmöglich vorbereitet ins (Berufs-)Leben zu entlassen, gibt es an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) ab dem kommenden Wintersemester 2017/18 den neuen Studiengang "Wirtschaft & Sprachen". In sechs Semestern sollen Studierende nicht nur wirtschaftliches Know-how, sondern ebenso eine Fremdsprache - neben Englisch - erlernen. Der Bachelorstudiengang wird gemeinsam von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und der Philosophischen Fakultät angeboten. "Es gibt bereits ähnliche Studiengänge, die bei Studienanfängern sehr gefragt sind. Wir sind nun in Ostdeutschland die erste Universität, die ein Wirtschafts- und ein Sprachstudium eng miteinander verzahnt", berichtet Prof. Dr. Bernd Hüfner, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der FSU.


Arabisch, slawische und romanische Sprachen zur Auswahl

Bei den Sprachen haben Bewerber die Wahl zwischen Arabisch, slawischen Sprachen wie Bulgarisch, Polnisch, Russisch, Serbisch/Kroatisch sowie den romanischen Sprachen Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch und Spanisch. Vorkenntnisse sind, außer in Französisch, nicht erforderlich, werden jedoch bei der Kurszuteilung berücksichtigt. "Englisch kann bewusst nicht gewählt werden, denn das zählt heute ohnehin zu den Voraussetzungen im Berufsleben und wir möchten, dass sich unsere Studierenden durch das Beherrschen einer weiteren Fremdsprache hervortun können", erklärt Prof. Dr. Tilman Seidensticker, Prodekan der Philosophischen Fakultät. Für die fachrelevante Erweiterung der Englischkenntnisse gibt es das Modul Wirtschaftsenglisch, das verpflichtend zu belegen ist.

"Besonders ist, dass die Studierenden sich erst nach zwei Semestern entscheiden müssen, ob ihnen Wirtschaft oder die Sprache besser liegt. Dann wählen sie ihr Studienprofil, in dem sie ein sechs- bis achtwöchiges Praktikum absolvieren und die Bachelorarbeit schreiben", berichtet Hüfner. Hervorzuheben sei überdies, dass das Studium an der FSU je nach Wahl des Studienprofils einen Master in der Sprache oder in den Wirtschaftswissenschaften ermöglicht.


Interkulturelle Kompetenzen stärken

Ausdrücklich wollen die Anbieter des Studiengangs die Studierenden auch dazu ermuntern, ein Auslandssemester zu absolvieren, indem sie bei der Organisation sowie der Anerkennung der Prüfungsleistungen unterstützen. Dadurch können die Studierenden komplett in eine neue Kultur eintauchen und ihren Horizont erweitern. Für Prof. Seidensticker repräsentiert der Studiengang die ideale Kombination: "Interkulturelle Kompetenz, die sich sowohl aus Sprach- und kulturellen Kenntnissen als auch aus wirtschaftlicher Expertise speist, wird hoch geschätzt und dringend gebraucht. Bei uns wird sie zusätzlich durch die Zusammenarbeit mit dem Fach Interkulturelle Wirtschaftskommunikation vertieft." Vor allem in der Medienarbeit, im Tourismus, in Lehr- und Forschungseinrichtungen, Organisationen der internationalen Zusammenarbeit, Wirtschaft und Verwaltung sowie Übersetzungsabteilungen können Studierende später Jobs finden.

Wie wertvoll ein interdisziplinäres Studium ist, unterstreicht Prof. Hüfner: "Jede Wissenschaft bringt ihre eigene Art zu denken, Probleme zu analysieren und Lösungen zu schaffen mit. Sich von Beginn an in zwei verschiedenen Welten zu bewegen, stellt eine große Bereicherung für die Studierenden dar."

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli, es werden rund 70 Studienplätze angeboten. Weitere Informationen zu "Wirtschaft & Sprachen" an der Universität Jena sind zu finden unter: http://www.wiwiss.uni-jena.de/Studium/Studieng%C3%A4nge/B_A_+Wirtschaft+und+Sprachen.html


Kontakt:
Anna Scheer
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 943166
E-Mail:

Meldung vom: 2017-05-29 09:50

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