Schnelleinstieg Reader

Home|Suche|Friedolin|Webmail de

Wortmarke FSU

Einsatz von radioaktivem Jod bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen untersucht

Dr. Anja Sophie Gabler erhielt Alavi-Mandell-Award
PDF erstellen
ReadSpeaker
zurück | vor
20.07.2017

Die junge Ärztin Dr. Anja Sophie Gabler vom Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat für ihre Publikation zum Einsatz von radioaktivem Jod im Fach-Magazin "The Journal of Nuklear Medicine" den amerikanischen Alavi-Mandell-Award erhalten. Dr. Gabler erforscht den Einsatz von radioaktivem Jod-124 bei Untersuchungen gutartiger Schilddrüsenerkrankungen.

Sie untersuchte dabei, wie gering die Menge von Jod-124 sein darf, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. "Die Patienten sind einer geringeren Strahlenbelastung ausgesetzt und die Kosten können gesenkt werden", fasst Gabler die Vorteile zusammen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen wurden durch den Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin PD Dr. Martin Freesmeyer betreut. Als Autoren waren neben Gabler und Freesmeyer auch Dr. Thomas Winkens und Medizinphysik-Experte Christian Kühnel beteiligt.

Der Alavi-Mandell-Award soll junge Wissenschaftler ermuntern, ihre akademische Karriere voranzutreiben und im Bereich der Nuklearmedizin zu forschen. "Ich freue mich sehr über diesen ausländischen Preis und habe überhaupt nicht damit gerechnet", gesteht die geehrte Medizinerin, die gerade erst ihr Studium der Humanmedizin abgeschlossen hat. Sie freut sich vor allem über die Unterstützung aus der Klinik für Nuklearmedizin und über den "Teamerfolg".

Der Alavi-Mandell-Award ist bereits der zweite Preis für Dr. Gabler. Die 25-jährige Medizinerin hat bereits den Wissenschaftspreis der Thüringer Gesellschaft für Radiologie und Nuklearmedizin für ihre Forschungen erhalten.

Kontakt:
PD Dr. Martin Freesmeyer
Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Jena
Am Klinikum 1
07747 Jena
Tel.: 03641 / 9329801
E-Mail:

 

Meldung vom: 2017-07-20 08:43

Logo Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Logo Total E-Quality Coimbragroup Partnerhochschule des Spitzensports