An allen Windows-PCs des Rechenzentrums haben die Benutzer die Möglichkeit, Daten zu speichern und abzurufen.
Die Datenspeicherung erfolgt auf Novell-Server Systemen. Zugriff sowie die Verteilung innerhalb dieses Systems sind für den Benutzer transparent. Mit der Authentifizierung (Login) am Windows-PC wird der Zugriff auf den persönlichen Datenspeicher des Benutzers automatisch über das logische Windows-Laufwerk O: hergestellt.

Die Größe des Datenspeichers ist für jeden Benutzer begrenzt und hängt von der insgesamt verfügbaren Speicherkapazität im PC-Server Bereich ab. Wie sind ständig bemüht, die technischen Ressourcen den allgemeinen Anforderungen anzupassen.
Mit einem Rechts-Klick auf das Laufwerk O: im Windows-Explorer kann die Gesamt- und verfügbare Kapazität angezeigt werden:

Während des Speichervorganges von Dateien auf dem Laufwerk O: erfolgt eine verlustfreie Komprimierung der Daten um den Speicherplatz optimal auszunutzen. Beim Öffnen einer gespeicherten Datei wird diese bei der Übertragung auf den PC dekomprimiert und steht dem Benutzer in der ursprünglichen Form zur Verfügung. All diese Vorgänge laufen automatisch und höchst performant ab. Damit realisieren wir optimale Ausnutzung der verfügbaren Plattenkapazitäten sowie hohen Zugriffskomfort auf die Daten.
Eine spezielle Eigenschaft des Novell Filesystems ist Behandlung von gelöschten Dateien. Wenn ein Benutzer eine oder mehrere Dateien auf seinem persönlichen Datenspeicher (Laufwerk O:) löscht, dann hat er ganz normal keinen Zugriff mehr darauf. Ähnlich den Papierkorb-Funktionen bei lokalen Windows-Filesystemen kann ein versehentliches Löschen durch den Nutzer selbst wieder rückgängig gemacht werden. Diese Funktion „Dateien zurückholen“ (Salvage) erreicht man im Windows-Explorer mit einem Rechts-Klick auf den Ordner, in dem sich die gelöschte Datei befand und wählt
aus. In der erscheinenden Auswahlliste aller dort gelöschten Dateien, markiert man die zurück zuholende(n) und aktiviert „Datei zurückholen“ (Salvage):

Diese „Papierkorb-Funktion“ belastet natürlich auf Dauer die Kapazität des gesamten Filesystems. Deshalb werden vom System in Abständen von einem Monat alle von den Benutzern gelöschten Daten ‚wirklich gelöscht (Purge) und stehen dann in der Funktion „Datei zurückholen“ (Salvage) nicht mehr zur Verfügung. Danach kann höchstens über das Backup-System eine versehentlich gelöschte Datei wieder angefordert werden.
Der Benutzer selbst hat jederzeit die Möglichkeit, eine oder mehrere von ihm gelöschten Dateien von der Funktion „Datei zurückholen“ (Salvage) auszuschließen, indem der selbst die oben beschriebene Systemfunktion „Dateien entfernen“ (Purge) ausführt. Diese erreicht man im Windows-Explorer mit einem Rechts-Klick auf den Ordner, in dem sich die gelöschte Datei befand und wählt
aus. In der erscheinenden Auswahlliste aller dort gelöschten Dateien, markiert man die zu löschende(n) und aktiviert „Dateien entfernen“ (Purge):

Bei Problemen und Fragen wenden Sie sich bitte an den Dienst habenden Pool-Operator.
Aussichten
Wir sind ständig bemüht, die Technik und Nutzungsbedingungen des Filesystem-Angebots im PC-Bereich zu verbessern und den modernen Erfordernissen anzupassen. Das bezieht sich einerseits auf die Speicher-Kapazität, die jedem Benutzer zur Verfügung gestellt werden kann. Andererseits arbeiten wir daran, den Zugriffskomfort weiter zu erhöhen. So planen wir den bergang zu Systemkomponenten, die es dem Benutzer ermöglichen, auf seine Daten im Novell Filesystem nicht nur aus den Computer-Pools des Rechenzentrums zugreifen zu könne, sondern auch über das Internet (Wohnheim, von zu Hause, von unterwegs). Genauso planen wir den Einsatz von Mechanismen, die die Synchronisation von Benutzerdaten zwischen dem Novell Filesystem und mobilen Computern komfortabel ermöglichen. Ob zu Hause, im Computerpool oder mit dem Notebook mobil unterwegs, es stehen jederzeit die gleichen aktuellen Daten dem Benutzer zur Verfügung.
Folgendes Bild deutet die mögliche Konfiguration an:
