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Norwegisch


Norwegen – Natur, Mystik und Sprache

Fjorde durchfurchen die Küste des nördlichsten Landes Europas, einer von ihnen ist der von der UNESCO geschützte Geirangerfjord. Berge zerklüften die Landschaft und Rentierherden ziehen durch die Ebenen – ein typisches Norwegen-Idyll.

Das von rund 5 Millionen Menschen bevölkerte „Land der Trolle“ ist vor allem für seine einzigartige Landschaft berühmt. Nicht nur Sagenwesen haben ihren Ursprung in diesem nordischen Land, auch einige historische und kulturelle Berühmtheiten kommen aus Norwegen: Der Polarforscher Roald Amundsen erreichte 1911 erstmals den Südpol, Edvard Munch sorgte mit seinem Gemälde „Der Schrei“ für Aufsehen, und Henrik Ibsen ist noch immer einer der bekanntesten Theaterautoren.
 






 

Heute ist Norwegen ein beliebtes Auswanderziel für Deutsche. Ideale Arbeitsbedingungen, ein stressreduzierter Alltag ohne Überstunden und vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung locken immer mehr Menschen in den hohen Norden. Dafür sind – genau wie für Abenteuerurlaube oder Auslandssemester – Sprachkenntnisse von Vorteil.


Norwegisch weist viele Ähnlichkeiten mit den anderen skandinavischen Sprachen auf und auch die germanischen Wurzeln lassen sich überall in der Schriftsprache wiederfinden. Diese machen Norwegisch zu einer verhältnismäßig leicht erlernbaren Sprache. So wohnt man i et hus („in einem Haus“) und trinkt ei flaske eplejuice („eine Flasche Apfelsaft“). Wie man hier schon erkennt, sind auch Ähnlichkeiten zur englischen Sprache (norweg.: juice/engl.: juice) sind nicht von der Hand zu weisen. Man sagt zum Beispiel auch jeg krysser fingrene (engl. „I`ll keep my fingers crossed“).


Doch es gibt auch einige „false friends“. So schmunzeln wir Deutschen wenn jemand ei flaske øl oder ei bløtkake bestellt, während für die Norweger eine Flasche Bier oder der wohlschmeckende Erdbeercremekuchen nichts Außergewöhnliches sind. 

An der FSU Jena wird bokmål gelehrt. Bokmål ist eine der beiden Schriftsprachen in Norwegen. Sie ist auf dänischer Grundlage unter Einfluss vor allem südöstlicher Dialekte Norwegens entstanden und wird heute von etwa 90% der Norweger verwendet. Die andere Schriftsprache – das Nynorsk – wurde im 19. Jahrhundert von einem norwegischen Sprachwissenschaftler aus den west- und zentralnorwegischen Dialekten entwickelt. Nur knapp 10 % der Norweger bevorzugen heute diese Sprache, verstehen aber immer das Bokmål.

In einem interaktiven Unterricht legen wir viel Wert auf die Aneignung von alltagsbezogenem Vokabular, sodass einfache Gespräche während eines eventuell geplanten Auslandssemesters, Praktikums oder Urlaubs recht schnell möglich sind. Dabei legen wir besonderen Wert auf Aussprache und Betonung, die Norwegisch zu einer besonders angenehm klingenden Sprache machen. Natürlich dürfen auch Informationen über das Land und seine Traditionen nicht zu kurz kommen und wir geben in den Sprachkursen auch gern praktische Tipps für den Aufenthalt in einem der landschaftlich reizvollsten Länder der Erde.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann schauen Sie auf den folgenden Seiten vorbei und informieren sich über das Angebot der Sprachkurse, das Anmeldeverfahren sowie weitere Veranstaltungen und den Lesekompetenztest.

Vis ses på norskkurset! („Wir sehen uns im Norwegischkurs!“)

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