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Ombudspersonen für internationale Studierende


Die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) ist eine moderne, weltoffene und zukunftsorientierte Universität. Sie bietet ausgezeichnete Lehre und Forschung in einer Vielzahl von Disziplinen und fördert und pflegt ihre Exzellenzfelder, um weiterhin für die talentiertesten und motiviertesten Studierenden aus der ganzen Welt attraktiv zu sein. Als Unterzeichnerin des Nationalen Codex für das Ausländerstudium strebt die FSU danach, Studien- und Lebensbedingungen für internationale Studierende zu schaffen, die denjenigen von deutschen Studierenden und Studierenden aus dem EU-Ausland entsprechen. Internationale Studierende werden als eine wertvolle intellektuelle und kulturelle Bereicherung gesehen. Es ist also selbstverständlich, dass die Universität internationalen Studierenden den Service und die Hilfe anbieten möchte, die sie als internationale Gäste unserer Universität besonders benötigen.

Im Rahmen dieser Anstrengungen, internationale Studierende während ihrer Zeit in Jena zu unterstützen, hat die Universität das Amt der Ombudspersonen für Internationale Studierende eingerichtet. "Ombud" bedeutet Vermittler oder eine Person, "die immer ein offenes Ohr für alle hat". Ziel der Ombudspersonen für Internationale Studierende ist sicherzustellen, dass deren Stimme gehört wird und dass Probleme mit einer unparteiischen Stelle besprochen und mit deren Hilfe gelöst werden können. Wenn internationale Studierende Missstände in der Verwaltung feststellen, die sie betreffen, ihre Rechte verletzt werden, sie belästigt, gemobbt oder diskriminiert werden, können die Ombudspersonen einfühlsam und professionell Hilfe leisten.

Erika Kothe ist seit 2016 Ombudsfrau. Sie hat in Marburg, Vermont und Groningen studiert und gearbeitet. Seit 1997 ist sie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und hat die Professur für Mikrobielle Kommunikation inne. Als Studiengangsverantwortliche eines internationalen Masterprogramms hat sie viel Erfahrung in der interkulturellen Kommunikation, Lehre und Betreuung. Professor Kothe war Vizerektorin für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung und leitete die Graduatiertenakademie. Tel: 03641-949291. e

Seit September 2017 nimmt Andreas Gebert die Aufgaben eines Ombudsmannes wahr. Er hat seit 2010 den Lehrstuhl für Mikroskopische Anatomie (Medizinische Fakultät) inne, davor lehrte und forschte er in Hannover, München und Lübeck. Er verfügt somit über langjährige Erfahrung in Lehre, Forschung und der Betreuung medfizinischer und naturwissenschaftlicher Doktorarbeiten. Als Ombudsperson ist er Mediator zwischen der Universität und den Studierenden und kann auch den Dialog unter und zwischen Studierenden, mit den Lehrenden und der Universität sowie der öffentlichen Verwaltung unterstützen. tel: 03641 938550. a

Einer Anfrage an Andreas Gebert oder Erika Kothe wird ein vertrauliches persönliches Gespräch in entspannter Atmosphäre und einem sicheren Umfeld außerhalb der offiziellen Kanäle folgen. Ihre  Aufgabe ist es, Probleme, Beschwerden und Konflikte objektiv und unparteiisch zu lösen und beizulegen, wertvolle Tipps zur erfolgreichen Problemlösung zu geben und diese zu begleiten. Ein Gespräch zur Problemlösung umfasst normalerweise folgende Schritte:

• Gemeinsame Analyse des Problems oder Konflikts;


• Bestimmung und Erläuterung der relevanten und maßgeblichen Richtlinien, Grundsätze und Verfahren;


• Aufzeigen und Bewerten von Optionen und Alternativen;


• Vorschlagen von innovativen und informellen Lösungen sowohl auf den normalen Verwaltungswegen als auch außerhalb dieser.
 

Was zeichnet die Hilfe durch eine Ombudsperson besonders aus?

(1) Strategien zur Problemlösung und daraus resultierende Maßnahmen und Vorgehensweisen werden im intensiven persönlichen Gespräch mit der Person entwickelt, die Hilfe benötigt. Durch diesen Dialog können mögliche Missverständnisse, Mängel und Fehler von tatsächlichen Konflikten unterschieden werden.

(2) Es herrscht allgemein Konsens darüber, dass der nicht auf Konfrontation beruhende Versuch der Konfliktlösung besser ist als z. B. der formelle, juristische Weg.

(3) Die Vertraulichkeit der Gespräche ist für die Schaffung einer Vertrauensbasis von grundlegender Bedeutung.

(4) Die Neutralität und Unabhängigkeit der Ombudspersonen sind die Grundlage für eine vorurteilsfreie Herangehensweise. In der Regel ist die beste Lösung eines auftretenden Problems fast immer der direkte Kontakt mit der vermeintlichen "Gegenseite".

 


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