Friedrich-Schiller-Universität Jena - Münzkabinett
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Orientalisches Münzkabinett


Sammlungsmanagement: Josef Jeschke, e-mail:  
beratende wiss. Koordination: Prof. Dr. Stefan Heidemann, e-mail:

Nicht-öffentliche Sammlung, wissenschaftliche Nutzung nach Voranmeldung.

Universität Jena
Lehrstuhl für Semitische Philologie und Islamwissenschaft
Löbdergraben 24a, D-07743 Jena, Deutschland
Tel. +49 (3641) 944850
Fax +49 (3641) 944852




DAS ORIENTALISCHE MÜNZKABINETT IN JENA


Stefan Heidemann

 

Das Orientalische Münzkabinett der Universität Jena ist die zweitgrößte öffentliche deutsche Sammlung orientalischer Münzen mit heute etwa 21.000 Münzen und münzähnlichen Objekten. Im 19. Jahrhundert stellte das Orientalische Münzkabinett ein in seiner Art wohl einzigartiges Zentrum für Islamische Numismatik an einer deutschen Universität dar. Die Sammlung bildete eine der Grundlagen für diesen Wissenszweig. Bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg bestand es in Personalunion mit dem Orientalischen Seminar. Nach fünfundsiebzigjähriger Vakanz wurde im Jahr 1994 in Jena wieder ein Lehrstuhl für Semitische Philologie und Islamwissenschaft eingerichtet. Seitdem wird das Orientalische Münzkabinett als historisches Forschungsinstrument wieder aufgebaut.

Die Anfänge

Die Geschichte der orientalischen Numismatik in Jena ist älter als die Sammlung selbst. Im gleichen Jahr als Goethe nach Weimar kam, im Jahr 1775, hielt Johann Gottfried Eichhorn (1752-1827) seinen Habilitationsvortrag als neuberufener Professor für Theologie und orientalische Sprachen über die Anfänge des arabischen Münzwesens: De rei numariae apud Arabas initiis (Jena 1776). Ab 1781 gab er postum die "Briefe über das Arabische Münzwesen" von Johann Jakob Reiske (1716-1774) heraus. Es ist der erste Versuch eines Handbuch zur Islamischen Numismatik und eines der frühesten Veröffentlichungen zur Islamischen Numismatik und das erste in deutscher Sprache.

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Die Goldmedaille von W. Uhlmann auf Johann Gustav Stickel aus dem Jahr 1889.

Die Gründung im Jahr 1840

Die Gründung des Großherzoglichen Orientalischen Münzkabinetts im Jahr 1840 steht sowohl im engen Zusammenhang mit der Neuorientierung der Orientalistik in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts als auch mit der Kultur am Weimarer Hof. Eine äußerst günstige personelle Konstellation erlaubte den Ankauf der ersten Sammlung orientalischer Münzen. Der Gründer, der Theologe und Orientalist Johann Gustav Stickel (1805-1896) hatte in Jena und in Paris studiert und war der neuenphilologisch ausgerichteten Orientalistik verpflichtet. Erste Anregungen sich mit Sigillographie und Numismatik zu beschäftigenerhielt Stickel durch eine gelegentliche Anfrage des Weimarer Staatsministers von Goethe. Unter dessen Einfluß war am Weimarer Hofeine Aufgeschlossenheit gegenüber allem orientalischen entstanden, zunennen sind vor allen die Großherzogin und Zarentochter Maria Pawlowna (1786-1859), ihr Mann Carl Friedrich (1783-1853) sowie der Prinzenerzieher und der Freund Goethes Frédéric Soret (1795-1865).

Als sich im Jahr 1839/40 die Möglichkeit bot, eine bedeutende Sammlung zuerwerben, trug der Jenaer Professor Johann Gustav Stickel am Weimarer Hof vor. Jene Sammlung von über 1.500 Exemplaren gehörte dem Herrnhuter Missionar Heinrich August Zwick (1796-1855). Sie war in Russland an der Wolga zusammengetragen worden. Die Sammlung entsprach sowohl dem Interesse des Hofes am Orient als auch an russischer Geschichte. Carl Friedrich kaufte sie und stellte sie Stickel für seine Forschungen zur Verfügung. Maria Pawlowna wurde zur weiteren persönlich engagierten Mäzenatin. Frédéric Soret schrieb das entscheidende Gutachten und erwarb sich ebenfalls große Verdienste um die Mehrung der Sammlung.

Der Gründer Johann Gustav Stickel (1805-1896)

69 Jahre lang war Stickel in Jena Dozent und Professor für orientalische Sprachen und Literatur an der Universität Jena, von 1827 bis zu seinem Tod 1896. Neben seinen theologischen und philologischen Studien entwickelte er ein Spezialinteresse, das ihn aus der Orientalistik seiner Zeit hervorhebt: die Islamische Numismatik. Stickels wichtigstes Werk ist das in zwei Teilen 1845 und 1870 erschienene "Handbuch zur Morgenländischen Münzkunde". In vielen Aspekten waren beide Teile wegweisend für die Katalogisierung orientalischer Münzen. Als Erster sprach er entschieden sich für eine regionale Darstellung der Münzprägung aus, als Quelle der Geschichtsforschung, statt einer Dynastischen Erfassung. Dieser Ansatz wurde fast 100 Jahre später in der Form des Sylloge umgesetzt.

Das Fach der Orientalistik emanzipierte sich in den dreißiger, vierziger Jahrendes 19. Jahrhunderts von der Theologie und entwickelte sich zu einer sprachwissenschaftlichen Philologie, die sich als eine ihrer ersten Aufgaben die Quellenerfassung setzte. Islamische Münzen tragem bis zu 150 Worte Text und informieren über Ort und Datum der Herstellung sowie darüber, wer zum Zeitpunkt ihrer Prägung herrschte. Als politische Urkunden und Beweis ausgeübter Herrschaft kam ihnen die gleiche staatsrechtliche Qualität wie der Nennung der Herrscher in den Freitagspredigten zu. Die von Stickel aufgebaute Sammlung stellt auch heute noch eine nicht ausgeschöpfte Quellensammlung zur Geschichte des Vorderen Orients dar.

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Der Dinar aus Damaskus mit dem Bildnis des Kalifen Abd al-Malik aus dem Jahr 77/696 n. Chr.

Die Sammlung von Frédéric Soret, 1866

Die bedeutendste einzelne Akzession stellte der Ankauf der Soretschen Sammlung im Jahr 1866 dar. Frédéric Soret war sein Leben langfreundschaftlich mit dem Haus Sachsen-Weimar und Eisenach sowie mit Stickel verbunden. Er hinterließ mit über 5.500 Münzen die größte Privatsammlung islamischer Münzen seiner Zeit. Das kunsthistorisch wohlbedeutendste und bis heute am meisten zitierte Exemplar der ganzen Sammlung ist der Gold-Dinar des Jahres 77 der Hidschra/696 n.Chr. Er steht an der Schnittstelle zur Arabisierung von Münzwesen und Verwaltung, die aus dem ehemals byzantinischen Gebiet unter der Herrschaft von Beduinen erst einen arabisch-islamischen Staat formte. Die Münzgestaltung ist noch dem byzantinischen Konzept verhaftet, obwohl die Legenden arabisch sind und statt eines byzantinischen Kaisers der Kalif selbst abgebildet ist. Der zahlenmäßig größte Teil der Soretschen Sammlung wurde im Jahr 1939 an das großherzogliche Hauszurückgegeben, da sie zum Privatvermögen der Familie gehörte.

Die Ära bis zum Ersten Weltkrieg, 1896-1919

Von 1896 bis 1909 wurde die Sammlung von Karl Vollers betreut, der die Sammlung erweiterte, und ein summarisches Inventar publizierte. Sein Nachfolger wurde der Semitist und Altorientalist Athur Ungnad, der andere Schwerpunkte setzte. Nach seinem Weggang im Jahr 1919 blieb das Orientalischen Seminars und das Großherzoglich Orientalische Münzkabinett für über sieben Jahrzehnte wissenschaftlich verwaist.

Ein neuer Anfang auf alten Fundamenten, seit 1994

Seit 1994 hat die Wiederherstellung der Sammlung als wissenschaftliches Arbeitsinstrument begonnen. In diesem Jahr wurde die Semitische Philologie und Islamwissenschaft in Jena mit Prof. Dr. Norbert Nebes besetzt. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Sammlung nach der Abgabe der Soretschen Münzen (1939) und anderen Verlusten des 20. Jahrhunderts nur noch aus 8.950 numismatischen Objekten ohne Bestimmungen und ohne Dokumentation. Das 1942 fortgegebene Archiv konnte 1997 wieder an die Universität zurückgeholt werden. Inzwischen ist ein Teil der Sammlung inventarisiert und neu bestimmt. Im Jahr 1998 wurde die Sammlung des Münchner Numismatikers Peter Jaeckel (1914-1996) erworben. Danach kamen in rascher Folge zahlreiche weitere großzügige Schenkungen ausschließlich von privater Seite hinzu. Die Forschungssammlung umfaßt heute wieder einen Bestand von 21.000 Exemplaren.

Von 1998 bis 2001 förderte die Deutschen Forschungsgemeinschaft das Projekt "Die Münzen des Kaukasus und Osteuropa im Orientalischen Münzkabinett". Den Kern dieses Projektes bildeten die Münzen von Heinrich August Zwick. Im Syllogeformat wurden die Münzen als historische Quellenerfaßt. Die Münzen wurden von Tobias Mayer und Gert Rispling bearbeitet. Im Jahr 2005 wurde die Sylloge vorgelegt.

Laufende Forschungsprojekte

Derzeit werden drei Forschungsprojekte am Orientalischen Münzkabinett von externen Wissenschaftlern unter der Betreuung von Stefan Heidemann durchgeführt.

Mohammad Younis - Die Münzumlauf in der Stadt Shiraz im Iran vom Anfang der Dynastie der Salghuriden bis zum Ende der Dynastie der Muzaffariden (543-795 h./ 1147-1393 n.Chr.)

Gefördert durch das ägyptische Wissenschaftsministerium forschte Mohammad Younis, Universität Fayoum, von 2007 bis 2009 am Orientalischen Münzkabinett an seinem Promotionsprojekt. Betreut wird die Arbeit von Raf'at el-Nabarawy, Cairo Universität, und Stefan Heidemann.
Innerhalb des Irans bildet die Provinz Fars im Südwesten des Landes, begünstigt durch ihre geographische Lage, eine historisch häufig autonome Region. Für eine Neubewertung der Geschichte dieser Region wurden die Münzreihen der Stadt Shiraz von der selschukischen Gouvenrneursdynastie der Salghuriden bis zu den mongolischen Muzaffariden rekonstruiert. Die Textsequenz auf den Münzreihen erlaubte eine neue Sichtweise auf wechselnde Grade der Abhängigkeit und Integration einer Provinz unter den Seldschuken und den mongolischen Ilkhanen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Salghuriden, die als Gouverneure der Seldschuken in die Region kamen und ihre regionale Herrschaft noch lange Zeit unter der Oberhoheit der Ilkhane behautpten konnten.
Abschluss der Promotion vorraussichtlich November 2010, vorraussichtliche Publikation 2011.

Susan Tyler-Smith - Der sasanidische Schatzfund von Shiraz

Gefördert durch die Royal Numismatic Society in London, arbeitet Susan Tyler-Smith arbeitet an einer Revision des in den sechziger oder siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gemachten Schatzfundes sasanidischer Münzen, dem sogenannten 'Shiraz' Schatzfund. Das Schußdatum ist das 12. Regierungsjahr des sasanidisch-iranischen Herrschers Husru II. (r. 590/1 - 628) endet. Dieser Schatzfund umfasste etwa 37.000 sasanidische Dirhams und ist damit der bedeutendste Schatzfund aus der Sasanidenzeit. Abgesehen von einigen Aufzeichnungen in den siebziger Jahren ist der Schatzfund heute verloren. Von 2000 bis 2009 wurde ein vergleichweise großer Teil des Schatzfundes von etwa 600 Münzen als Leihgabe der Universität Jena überlassen. Der Schatzfund wirft Forschungsfragen zur Datierung der Rebellion des Vistahm auf, sowie zur Münzreform Husrus II, die in enger Verbindung mit dem Angriffsplanung der Sasaniden auf Byzanz steht. Vorraussichtliche Publikation der Ergebinsse 2012.

Dirk de Boer - Die Heinrich von Siebold-Sammlung ostasiatischer und japanischer Münzen und Amulette

Gefördert durch die Universität Jena, arbeitet Dirk de Boer seit 2008 an einem Katalog der ostasiatischen Münzen des orientalischen Münzkabinetts Jena. Zusammen mit Stefan Heidemann wird auch die Geschichte dieser bedeutenden Sammlung erforscht.

Nachdem schon 1851 die Großherzogin Maria Pawlowna eine Sammlung von etwa 100 ostasiatischen Münzen dem Großherzoglichen Orientalischen Münzkabinett übergeben hatte, erweiterte sich der Horizont der Sammlung beträchtlich durch ein glückliches Zusammentreffen des Großherzogs Carl Alexander und des Dragomans in österreichischen diplomatischen Diensten in Japan, Heinrich von Siebold, (1852-1908), auf der Wiener Weltausstellung 1873. Siebold schenkte dem Groherzog eine ausgesuchte Sammlung von 242 japanischen und chinesischen Münzen. Erst 1868 hatte sich Japan mit dem Beginn der kaiserlichen Meiji-Ära der Außenwelt geöffnet. Auf der Weltaustellung war das Inselreich das erste mal auf der Weltbühne präsent. 1885 sandte Heinrich von Siebold eine zweite ostasiatisch-japanische Sammlung von etwa 820 Objekten an den Großherzog in Weimar, der sie seinem Münzkabinett übergab.

Die Besonderheit der Sammlung liegt darin, dass Heinrich von Siebold als einer der ersten nach dem Beginn der Öffnung Japans Münzen sammeln konnte. Bisherige Recherchen zeigen, dass vermutlich die Jenaer Sammlung durch Heinrich von Siebold auf mehrere japanische Gelehrtensammlungen des achtzehnten Jahrhunderts zurückgeht. Eine Publikation der Sammlung ist ca. 2014 vorgesehen.

Tagungen der Oriental Numismatic Society in Jena

Von 1999 bis 2009 fanden in Jena jährlich abwechselnd mit der Forschungsstelle für Islamische Numismatik in Tübingen mitteleuropäische Regionaltreffen der Oriental Numismatic Society statt, an denen Vortragende und Teilnehmer aus den Ländern der EU aber auch aus Usbekistan, Ägypten, der Türkei und den USA usammenkamen.

ONS-Tagung April 1999
Pressemitteilung, Programm, abstracts.
1999. Meeting of the Oriental Numismatic Society in Jena 17/18 April 1999 [abstracts]. In: Oriental Numismatic Society Newsletter 160, S. 1-4. Sowie in Deutsch: ONS-Tagung in Jena am 17./18. April 1998 [sic!]. In: Geldgeschichtliche Nachrichten Jg. 34 (Sept. 1999), S. 324-328.

ONS-Tagung Mai 2001
Pressemitteilung, Programm
Zusammenfassungen: Jena - ONS Regional Meeting 5-6th May 2001. In: Oriental Numismatic Society Newsletter 169, S. 2-6 [abstracts]. Sowie in Deutsch: Oriental Numismatic Society (ONS) in Jena 5. und 6. Mai 2001. In: Geldgeschichtliche Nachrichten Jg. 36 (November 2001), S. 259-262.

ONS-Tagung Mai 2003
Pressemitteilung, Programm (englisch/deutsch)
Zusammenfassungen: Meeting of the Oriental Numismatic Society Society held in Jena - 3/4 May 2003. In: Oriental Numis­matic Society News­letter 176, S. 2-4 [abstracts]. Sowie in Deutsch: Oriental Numis­maticSociety. In: Numismatisches Nachrichtenblatt Jg. 52 (Sep­tember 2003), S. 372-374.

ONS-Tagung April 2005
Pressemitteilung, Programm.
Zusammenfassungen: Oriental Numismatic Society in Jena 22-24 April 2005- 200th Anniversary of Johann Gustav Stickel. In: Oriental Numismatic Society Newsletter 185, S. 1-5 [abstracts]. Sowie in Deutsch: Islamische Numismatik. In: Numismatisches Nachrichtenblatt Jg. 54 (November 2005), S. 475-479.

ONS-Tagung Mai 2007
Pressemitteilung. Programm.


ONS-Tagung Mai 2009
Programm.

Beiligung des OMJ an internationalen Ausstellungen islamischer Kunst


Das Orientalische Münzkabinett Jena ist heute wieder Leihgeber herausragender internationaler Ausstellungen, so unter anderem für "Dschingis Khan und seine Erben" (2005-2007 in Bonn, München, Istanbul, Schallaburg/Wien, Budapest), "Saladin und die Kreuzfahrer" (2006-2007; Halle, Oldenburg, Mannheim, Schallaburg/Wien) und "Die Aura des Alif" im Völkerkunde Museum in München (2010).

Kataloge des Orientalischen Münzkabinetts

Johann Gustav Stickel, Handbuch zur Orientalischen Münzkunde. DasGrossherzogliche orientalische Münzcabinet zu Jena, erstes Heft, (F.A.Brockhaus) 1845, Zweites Heft, Leipzig (F.A. Brockhaus) 1870. Nachdruck Leipzig 1975.

Stefan Heidemann und Claudia Sode: Christlich-orientalische Bleisiegel im Orien­talischen Münz­kabinett Jena. In: Aram 11-12 (1999-2000), S. 533-593.

Sylloge der Münzen des Kaukasus und Osteuropas im Orientalischen Münzkabinett Jena bearbeitet von Tobias Mayer mit Beiträgen von Stefan Heidemann undGert Rispling (Orientalisches Münzkabinett Jena 1, hrsg. von Norbert Nebes und Stefan Heidemann), Wiesbaden (Harrassowitz) 2005.

Literatur zum Orientalischen Münzkabinett

Karl Vollers, Das orientalische Münzkabinett der Universität Jena im Jahre 1906. In: Blätter für Münzfreunde 41, Heft 6, (1906) Spalte 3515-3524, Heft 7/8, Spalte 3529-3537.

Stefan Heidemann, Orientalistik und orientalische Numismatik in Jena. In: Stefan Heidemann (Hrsg.): Islamische Numismatik in Deutschland - eine Bestandsaufnahme (Jenaer Beiträge zum Vorderen Orient 2), Wiesbaden 2000, S. 87-106.

Ders., Bibliothek des Großherzoglichen Orientalischen Münzkabinetts. In: Friedhilde Krause (Hrsg.) - Felicitas Marwinski (Bearbeitung): Handbuch der Historischen Buchbestände in Deutschland 20, Thüringen H-R, Hildesheim, Zürich, New York(Olms-Weidmann) 1999, S. 162-163.

Ders., Jemenitische Münzen in Jena. Zur Erforschung der jemeni­tischen Münzprägung. In: Jemen-Report. Mitteilungen der Deutsch-Jemenitische Gesellschaft e.V. 35, Heft 2 (2004), S. 4-6.

Ders., Maria Pawlowna und der Umbruch in der Orientalistik - Die Gründung des Großherzoglichen Orientalischen Münzkabinetts. In:  Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen (Hrsg.): »Ihre Kaiserliche Hoheit« Maria Pawlowna. Zarentochter am Weimarer Hof, Weimar 2004, S. 313-328.

Ders., Maria Pawlowna und der Umbruch in der Orientalistik - Die Gründung des Großherzoglichen Orientalischen Münzkabinetts. In: Joachim Berger - Joachim von Puttkamer (Hrsg.): Von Petersburg nach Weimar. Kulturelle Transfers von 1800 bis 1860 (Jenaer Beiträge zur Geschichte 9), Frankfurt a/M 2006, S. 221-259.

Ders., Das Orientalische Münzkabinett Jena - Die Islamische Münzkunde von der Theologie der Aufklärung zu den Regionalstudien. In: Gesellschaft der Freunde Islamischer Kunst und Kultur (Hrsg.): Eothen IV (2007), S. 95-120.

Ders., Der Paradigmenwechsel in der Jenaer Orientalistik in der Zeit der literarischen Klassik. In: Michael Hofmann - Charis Goers (Hrsg.): Der Deutschen Morgenland. Bilder des Orients in der deutschen Literatur und Kultur von 1770 bis 1850, München 2008, S. 243-257.

Presseberichte über die Sammlung

Sammlung Peter Jaeckel 1998
Gründer Johann Gustav Stickel geehrt 1998
Münzen der Goldenen Horde 1999
Kaukasische Münzen 2000
Syrische Silbermünzen 2001
Sammlung jemenitischer Münzen 2003
Münzen als politisches Archiv 2009

 

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