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Medienwissenschaft, Psychologie, Erziehungswissenschaft (Magister) |
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1997-2004 |
Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Thema der Magisterarbeit: "Vom „Internationalen Frühschoppen“ zu „Sabine Christiansen“ – Zur Geschichte der politischen Talkshow im deutschen Fernsehen" | |
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2004-01/2005 |
Praktikum an der Schaubühne Berlin (Hospitanz im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) freie Mitarbeiterin an der Schaubühne (PR- und Marketingstrategien für das Haus erstellt und betreut) Assistentin für ein Festival am „Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin | |
| 02/2005-09/2005 | wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Abgeordneten im Deutschen Bundestag | |
| seit 10/2005 | Büroleiterin und persönliche Referentin bei MdB Herrn Uwe Barth im Deutschen Bundestag | |
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Worin besteht Ihre derzeitige berufliche Tätigkeit?
Zur Zeit bin ich als Büroleiterin und persnliche Referentin bei Herrn Uwe Barth, FDP-Bundestagsfraktion tätig. Das heißt ich koordiniere alles was in einem Abgeordnetenbüro so anfällt. Allgemeine Büroorganisation, Terminplanung, Korrespondenzen, Verfassen von Pressemitteilungen und Redeentwürfen etc.
Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind für diese Tätigkeit wichtig?
Für einen Job in der Politik sind meines Erachtens nach vor allem folgende Eigenschaften eminent wichtig: Belastbarkeit, Begeisterung für politische Themen und Fragestellung, Kommunikationsstärke, hohes Engagement und nicht zu vergessen Einfühlungsvermögen und aber auch ganz wichtig, Durchsetzungskraft und Willensstärke. Ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein ist auch nicht wirklich von Nachteil.
Welche für Ihren Beruf wichtigen Kompetenzen haben Sie wie erworben?
Das Studium war auf meinem Weg hin zu meinen jetzigen Job vor allem Dingen dahingehend hilfreich, da ich hier ein gewisses Maß an Grundwerkzeug vermittelt bekommen habe. Wichtig waren für mich vor allem mein Studium der Medienwissenschaft und der Kommunikationspsychologie. Davon profitiere ich noch heute in alltäglichen Arbeitszusammenhängen. Nicht zuletzt beim Verfassen von Pressemitteilungen oder dem Redigieren von Redeentwürfen.
Welche Motivationen haben Ihre Studien- bzw. Berufswahl bestimmt?
Ich habe mich schon immer für Politik, politische Arbeit und Entscheidungsfindung interessiert.
Als mit einer Studienexkursion den Deutschen Bundestag besucht habe, hat mich das alles sehr angesprochen und ich hatte das Bestreben mal hinter die Kulissen schauen zu wollen.
Was raten Sie Studierenden Ihrer Fächer?
Wenn man nicht eine wissenschaftliche Laufbahn anstrebt, rate ich vor allem dazu, Praktika zu absolvieren. Praktika sind ein sehr gutes Mittel, um Fähigkeiten und Neigungen festzustellen. Und sie bieten vor allem die Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Ich bin durch meine Praktika in den Job gekommen. Als Außenstehender ohne Erfahrungen im Bundestag oder der FDP hätte ich nicht die gleichen Chancen gehabt. Das ist jedenfalls mein ganz fester Eindruck.
Ich würde wieder nach Jena gehen, weil ...
ich in Jena geboren und aufgewachsen bin. Jena ist ideal zum studieren, da die Universität erstens einen guten Ruf hat, gut ausgestattet ist und zweitens die Wege zwischen den einzelnen Lehrstühlen überschaubar sind. Man muss nicht soviel Zeit investieren, um von A nach B zu kommen. Gerade in Großstädten wie Berlin kann das schon einen effektiven Studienplan erschweren. Ein Nachteil ist aber die direkte Anbindung an große Firmen, Konzerne etc. Gerade im Medienbereich gestaltet sich das als schwierig. Man kann halt leider keinen Studienjob während des Semesters ausüben, der im Medienbereich angesiedelt ist. Das ist in Berlin, Hamburg, München etc. schon besser. Man hat mehr Möglichkeiten, dass hat mir schon während des Studiums gefehlt. Ich habe es aber keine Sekunde bereut, in Jena studiert zu haben.