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Das Otto-Schott-Institut für Glaschemie (ab 1. Juni 2013: Otto-Schott-Institut für Materialforschung)


  Die Gründung des Otto-Schott-Instituts im Jahr 1966 ist eng verbunden mit der Berufung von Herrn Werner Vogel zum ordentlichen Professor auf den Lehrstuhl "Glaschemie". Das Otto-Schott-Institut ist Teil der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Heute ist das Otto-Schott-Institut involviert in die Ausbildung von Chemikern vor allem im Vertiefungsfach "Glaschemie / Werkstoffchemie" sowie von Werkstoffwissenschaftlern. Daneben beteiligt sich das Institut auch an der Ausbildung von Studenten anderer naturwissenschaftlicher Disziplinen, vor allem der Geowissenschaften. Durch die stetig steigende Zahl an Studienanfängern, hat sich die Lehrbelastung im Institut in den letzten Jahren stark erhöht.
 
Die Forschung des Otto-Schott-Instituts ist auf die Werkstoffe Glas und Glaskeramik bezogen. Bezüglich der Grundlagenforschung steht das Aufstellen von Zusammensetzungs- / Struktur / Eigenschaftskorrelationen im Vordergrund. Hierbei wird eine Vielzahl von Glassystemen, wie Silicat-, Borat-, Borosilicat-, Phosphat- und Telluritgläser betrachtet. Bezüglich der Eigenschaften stehen physikalische Eigenschaften im Vordergrund, aber auch die chemische Beständigkeit sowie biologische Eigenschaften wie Bioaktivität oder Resorbierbarkeit im biologischen Milieu. Spezielle optische Eigenschaften, wie optische Nichlinearität oder Laseraktivität werden in Kooperation mit anderen Instituten betrachtet. Bei den Strukturuntersuchungen stehen neben der Spektroskopie auch mikroskopische und elektronenmikroskopische Verfahren im Vordergrund.
  Von besonderer Bedeutung für das Institut ist auch der Werkstoff Glaskeramik. Hier werden grundlegende Arbeiten zur Keimbildung und zum Kristallwachstum, zur Herstellung gerichteter Glaskeramiken und von Nanoglaskeramiken durchgeführt.
  Die Forschung des Instituts ist von der stetigen Bemühung geprägt, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schnell in die Anwendung zu bringen. Hierbei sind zwei Arbeitsschwerpunkte hervorzuheben: zum einen Gläser für die Optik beispielsweise aktive Lasergläser oder Laseroptiken sowie Glaskeramiken z.B. maschinenbearbeitbare, hochfeste oder gerichtete Glaskeramiken.

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