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PD Dr. Gisela Horn


 

Adresse:

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Germanistische Literaturwissenschaft

Frommannsches Anwesen
Fürstengraben 18
07737 Jena

 

    
Email:  
Telefon: 03641 9 44225 
Fax:   03641 9 44209

 

Geb. am 30. Dezember 1950 in Gera, Studium der Germanistik und Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, Promotion 1978 mit der Arbeit „Goethes autobiographische Schriften ‚Kampagne in Frankreich‘ und ‚Belagerung von Mainz‘. Historische Erfahrungen und ästhetische Struktur“, Habilitation 1988 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Habilitationsschrift: „ Der Funktionswandel von Literatur am Ende des 18. Jahrhunderts. Das Beispiel Friedrich Schiller“, venia legendi für Neuere deutsche Literatur unter besonderer Berücksichtigung von Klassik und Romantik. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistische Literaturwissenschaft.

 

Forschungsschwerpunkte

  • DDR-Literatur; Weiblichkeitsentwürfe in der Literatur. Frauengeschichte; Literarische Erinnerungskultur

 

Aktuelles Forschungsprojekt

  • Das Gedächtnis der Shoa: Deutschsprachige jüdische Schriftsteller der "zweiten Generation".
     

Publikationen

1996

  • Romantische Frauen, Rudolstadt 1996, 136 S.
  • Dasselbe, übersetzt ins Japanische, Tokio 1998
  • Das andere Prag: Lotte und Louis Fürnberg erzählen. In: Allemands, Juifs et Tchčques ŕ Prague. Une communauté conflictuelle, hg. Maurice Godé, Montpellier 1996, S. 429-440
  • Frauenaufbruch. Das Leben der Dorothea Mendelssohn-Veit-Schlegel. In: Edith-Stein-Jahrbuch, Bd 2. München 1996, S. 124-144
  • Starke Schwestern. Frauengestalten in den Märchen der Gebrüder Grimm. In: Deutschunterricht, Heft 7/8, Berlin1996, S. 353-362
  • Die Wohnungen der Brüder Schlegel in Jena. In: Dichterhäuser in Thüringen, hg. Detlef Ignasiak, Jena 1996, S. 206-216


1997

  • Vorgänger ihr, Blut im Schuh“. Anmerkungen zur Romantikrezeption in der DDR-Literatur. In: Ästhetische Moderne in Europa, hg. Silvio Vietta, Paderborn 1997, S. 311-325


1998

  • Nachwort zu: Katharina Franz: Ada Weinel, geb. Thoenes. Eine Lebensgeschichte aus den Anfängen von Frauenbildung und Reformpädagogik, Rudolstadt 1998, S. 299-306


1999

  • Die Tchter der Alma Mater Jenensis, hg. Gisela Horn, Rudolstadt 1999 (= Bd 2 Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Jena, hg. J. John und H. Walther)
  • Der lange Weg in die Hörsäle und an das Katheder. In: Die Töchter der Alma Mater Jenensis, S. 9-11


2001

  • Entwurf und Wirklichkeit. Frauen in Jena 1900-1933, hg. Gisela Horn, Rudolstadt 2001 (= Bd 5 Bausteine zur Jenaer Stadtgeschichte), 423 S.
  • Helene Voigt-Diederichs – Ein Jahr ein Kind. Ein Jahr ein Buch. In: Entwurf und Wirklichkeit, S. 299-310
  • Lulu von Strauß und Torney-Diederichs: Ein Beispiel weiblicher Anpassung. In: Entwurf und Wirklichkeit, S. 311-325

 

2007

  • Der Soldat und die Muse. Geschlechterinszenierungen auf den Wandgemälden des Universitätshauptgebäudes. In: Jürgen John und Justus H. Ulbricht (Hg.): Jena. Ein nationaler Erinnerungsort. Weimar: Böhlau 2007, S. 259-269

  • „Ich bin ein Prolet aus Sachsen“. Karl Mickel (1935-2000). In: Kaiser, Gerhard und Heinrich Macher (Hg.): Schönheit, welche nach Wahrheit dürstet. Beiträge zur deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2003. S. 335-350.

  • Kwehrsprechen. Alternative Wortkunst in der DDR der 80er Jahre. In: Berg, Michael, Knut Holsträter, Albrecht von Massow (Hg.): Die unerträgliche Leichtigkeit der Kunst. Ästhetisches und politisches Handeln in der DDR. Köln (u.a.): Böhlau Verlag 2007. S. 45-59.

  • Amlacher, Cornelia, Dietmar Ebert, Gisela Horn (Hg.): Anpassung Verfolgung Widerstand. Frauen in Jena 1933 – 1945. Jena: Glaux Verlag 2007.

  • Jüdische Frauen. In: Anpassung Verfolgung Widerstand. S.56-91.

  • Amalie Goell. Ein Beispiel für Zivilcourage. In: Anpassung Verfolgung Widerstand. S.196-208.

  • Die NS-Universität ehrt die Frauen: Lisa Sauckel und Lulu von Strauß und Torney-Diederichs. S. 91-96.

 

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