Die 1. "Lange Nacht der Wissenschaften" am 18. November war die größte öffentliche Wissenschaftspräsentation, die 2005 an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) stattfand. Daneben existieren seit langem zahlreiche öffentlicher Veranstaltungen, die neueste Erkenntnisse in populrer Manier verbreiten. Eine besondere Form ist der FSU-Wissenschaftsstammtisch "Triff den Prof", den das Referat Öffentlichkeitsarbeit jeden 1. Mittwoch im Monat veranstaltet. Um 19.30 Uhr steht im Gasthaus "Zur Noll" (Oberlauengasse 19) ein Experte aus der Universität für ein Gespräch über alle Facetten seines Fachgebiets zur Verfügung.
Stammtisch geht ins 3. Jahr
"Die zwölf Veranstaltungen im Jahr 2005 sind beim Publikum wie bei den Referenten sehr gut angekommen", sagt Organisator Axel Burchardt. "Daher werden wir den FSU-Wissenschaftsstammtisch auch 2006 weiterführen", so der Uni-Pressesprecher, der im dritten Jahr auf einen noch stärkeren Zuspruch der Bürger hofft. "Denn gerade für unsere wissensinteressierten Jenaerinnen und Jenaer wurde die Reihe konzipiert, bei der man endlich einmal alles erfahren kann, was man schon immer über diese Wissenschaft wissen wollte."
Und das Programm für 2006 kann sich wieder sehen lassen. Es beginnt am 4. Januar mit Prof. Dr. Georg Ruhrmann. Der Kommunikationswissenschaftler wird zunächst kurz seine neuesten Forschungsergebnisse zur Medienwirkung vorstellen, um danach mit den Gästen darüber zu diskutieren, ob und wie wertfrei Nachrichten sind. Stammzelltransplantation und Meteorite werden ebenso Thema sein, wie die Fragen, ob uns ein neues Mittelalter droht, die Gehälter von Profifußballern angemessen sind und ob die Ehe eine rechtliche Chance oder Verderb ist. Das vollständige Programm ist im Internet zu finden unter: www.uni-jena.de/stammtisch.
Vielfalt der Universität verständlich machen
"An zwölf Abenden werden auch 2006 im lockeren Ambiente der Noll die Gäste die Vielfalt der Disziplinen der Jenaer Universität und ihrer Fachkulturen erleben können", sagt Burchardt. Er freut sich, dass es erneut gelungen ist, aus allen zehn Fakultäten Professoren für den Wissenschaftsstammtisch gewinnen zu können. "Und die Erfahrung aus den letzten beiden Jahren zeigt, dass die Professoren hoch engagiert in die Gespräche einsteigen", so Burchardt, "der Besuch des FSU-Wissenschaftsstammtisches lohnt sich daher immer".
Meldung vom: 2005-12-21 13:57