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Was ist Friedolin und welche Bedeutung hat es?

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Friedolin ist das Campus-Management-System der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU).

Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein umfassendes Online-Verwaltungssystem, dessen Hauptanliegen die FSU in der Koordinierung und Unterstützung des so genannten Student-Life-Cycle sieht. Friedolin soll den Studierenden während seines gesamten studentischen Lebenszyklus begleiten, von der Bewerbung bis zum Alumnus.

Es schafft mehr Transparenz in der Verwaltung und stellt bei Bedarf alle benötigten Informationen zur Verfügung - ganz gleich, ob es sich um einen Studiennachweis oder den aktuellen Notendurchschnitt handelt. Neben der Nutzergruppe der Studierenden bietet Friedolin auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule Werkzeuge zur Unterstützung von internen Verwaltungsaufgaben.

Der Name Friedolin steht für Friedrich-Schiller-Universität online und das Logo ist ein kleiner schlauer Fuchs.
Friedolin_Banner


Historie


Friedolin kann inzwischen auf ein langjähriges Bestehen und einen umfangreichen Entwicklungsprozess zurückblicken.

 

1999

Der Grundstein für Friedolin wurde mit der Einführung des Moduls Lehre, Studium, Forschung (LSF) der HIS GmbH gelegt. Dank LSF, auch bekannt unter dem Namen elektronisches Vorlesungsverzeichnis (eVV), war es erstmals möglich, die angebotenen Lehrveranstaltungen der FSU online zur Verfügung zu stellen. Das eVV löste in den folgenden Jahren das gedruckte Vorlesungsverzeichnis ab.

2005

Seit dem Sommersemester 2005 wird LSF/eVV flächendeckend an der Universität verwendet. Eine Ausnahme bildet die medizinische Fakultät mit dem Universitätsklinikum, die aufgrund spezieller Anforderungen auf ein eigenes elektronisches System setzt. Darüber hinaus begann die Hochschule mit der Einführung eines elektronischen Systems zur Verwaltung von Prüfungsaufgaben - HISPOS - ebenfalls eine Software der HIS GmbH. POS wurde aber ausschließlich durch die Prüfungsämter bedient und besitzt keine Online-Funktionalität.

2007

Im Wintersemester 2007 stellten die Fakultäten erstmals in größerem Umfang die Studienformate auf Bachelor/Master um -  der Bologna -Prozess erhielt Einzug in Jena. Mit diesen neuen Studienformaten war ein massiver Mehraufwand an Verwaltungsarbeiten verbunden, sowohl für die Universität als auch für die Studierenden. Zur Unterstützung und um den Mehraufwand einzugrenzen, wurde die bereits an einigen Stellen eingeführte Prüfungsverwaltung HISPOS entsprechend ausgebaut. Wesentliche Neuerung war die Selbstbedienung über das Internet, technisch die so genannten QIS-Module. Damit war Friedolin geboren, denn die neue Internetseite der FSU sollte mit einem Namen verbunden und identifiziert werden. In Friedolin gingen alle vorherigen Funktionen und Systeme (LSF, POS) mit ein. Da die Bologna-Erklärung nicht auf einen Schlag an allen Fakultäten gleichzeitig umgesetzt wurde, starteten 2007 lediglich die geisteswissenschaftlichen Fakultäten mit Friedolin. In der Folgezeit wurden weitere Fakultäten integriert und das System weiter angepasst und ausgebaut.

2009

Nachdem Friedolin die ersten Jahre erfolgreich überstanden hatte, bekam das System 2009 ein umfangreiches Update. Die auffälligste Änderung war ein neues Design und damit das neue Gesicht. Die Projektgruppe trug damit den Änderungs- und Verbesserungswünschen der Nutzer Rechnung.

 

Technische Basis

 

Technisch betrachtet besteht Friedolin aus einer Reihe von Datenbanken und einem System von Anwendungen zur Darstellung im Internet (Application-Framework).

ABER was steckt hinter dieser technischen Beschreibung?

Friedolin ist kein eigenes Programm der FSU. Es wurde auch nicht in Jena programmiert, sondern ist als fertiges Produkt der HIS GmbH eingekauft und auf die Bedürfnisse der Hochschule angepasst worden. Die HIS GmbH entwickelt im Auftrag von Bund und Ländern seit den 70er Jahren Software für Hochschulen und zählt heute mehrere Hundert davon zu ihrem Kundenkreis. Das erklärt auch den Bedarf an lokalen Anpassungen der Software, denn nicht jede Hochschule hat die selben Bedürfnisse an die angebotenen Produkte.

Die nachfolgenden Produkte stellen die technische Basis für Friedolin (Beschreibung entsprechend der Produktbeschreibungen der HIS GmbH):

 

QIS

Steht für Qualitätssteigerung der Hochschulverwaltung im Internet durch Selbstbedienung. Hinter der Abkürzung verbirgt sich das so genannte Application-Framework, welches die Darstellung der Internetseiten und die Verbindung zwischen Selbstbedienung (Internet) mit den dahinterliegenden Anwendungssystemen (POS, ZUL, etc.) realisiert.

ZUL

Dient der Erfassung und Bearbeitung von Bewerberdaten und Antragsdaten und realisiert die Vergabe von Studienplätzen. Es wird laufend an neue Entwicklungen der Zulassungsvorschriften und -organisation angepasst. ZUL unterstützt dabei hochschuleigene Auswahlverfahren (ein- und zweistufig) und erlaubt es die Kriterien studiengangspezifisch zu konfigurieren. Die integrierte Bescheidverwaltung ermöglicht es, Bescheide durch das Vergabeverfahren automatisiert anzufordern oder manuell zuzuordnen.

SOS

Begleitet das Leben von Studierenden von der Einschreibung bis zur Exmatrikulation und unterstützt die Hochschule bei allen Prozessen des Studierenden-Managements. Es ist mit dem Zulassungsmodul ZUL, dem Prüfungsmodul POS und dem Modul LSF (Lehre, Studium, Forschung) verbunden. Es besitzt Schnittstellen zur ZVS, zur amtlichen Statistik sowie zu Krankversicherungen, Banken und Sparkassen.

POS

Ist das Prüfungsverwaltungsmodul für die Prüfungsämter der Hochschulen. Es bildet sämtliche Arbeitsbereiche auf dem Sektor der Prüfungsverwaltung ab und erleichtert so die Verwaltungsarbeiten. POS bietet Funktionalitäten von der Abbildung von Prüfungsordnungen bis zum Zeugnisausdruck. Durch Vergabe von Berechtigungen lässt sich der Zugriff auf Daten einschränken.

LSF

Ist eine Webanwendung für Lehre, Studium und Forschung und bietet Informationen über die Hochschule, insbesondere über Lehrveranstaltungen, Studiengänge, den Aufbau der Hochschule und Organisationseinheiten sowie über Lehrende. Mit LSF stellen Studierende sich ihren Stundenplan zusammen. Darüber hinaus verfügt LSF über Funktionen zur Belegung von Veranstaltungen durch die Studierenden selbst sowie über integrierte Vergabeverfahren zur Aufteilung der Belegungen.


Die folgende Grafik stellt die Zusammenhänge der einzelnen Module schematisch dar.


 Technische Basis blau


Aufgabenbereiche

 

Neben dem technischen System Friedolin, neben der Internetseite und dem Logo, gibt es eine auf die Aufgaben bezogene Sichtweise. Denn letztlich deckt Friedolin einen weiten Bereich an Verwaltungsaufgaben für unterschiedliche Nutzergruppen ab. Eine detaillierte Aufstellung und Erklärung findet sich auf den allgemeinen Informationsseiten von Friedolin, unter der Adresse http://www.uni-jena.de/Startseite_Friedolin.html.


Schnittstellen

 

Das Projekt Friedolin hat auch Schnittstellen zu anderen Systemen, genauer zu:

  • Thoska, der Thüringer Hochschul- und Studentenwerkskarte
  • CODEX, dem Idenditätsmanagementsystem (IdM) der FSU, welches z.B. gewährleistet, dass die Anwender nur das vom Universitätsrechenzentrum zur Verfügung gestellte Login für die Anmeldung in Friedolin benötigen
  • metacoon, der Elearning-Plattform der FSU, auf der die Professoren direkt Unterrichtsmaterialien für ihre Studierenden einstellen können

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