Friedrich-Schiller-Universität Jena - Schulze
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Tanja Schulze

Romanistik, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation, Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Magister)

 

 

 

 

 

 

 

 

   




    Foto: privat

1998-2005

Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (1999-2003 Stipendium der Melton Foundation)

2000-2001 zwei Semester Auslandsaufenthalt an der Universidad Complutense, Madrid, Spanien (DAAD-Stipendium)

studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Tutor am Institut für Interkulturelle Wirtschaftskommunikation

Thema der Magisterarbeit: "Das Deutschlandbild chilenischer Exilautoren am Beispiel von Roberto Ampuero und Luis Sepúlveda"

seit Mai 2005




 

Anstellung bei der Melton Foundation, Vienna, VA, USA (www.meltonfoundation.org):

2005 New Program Coordinator

2005/2006 Interim Program Director

seit Juli 2006 Program Director
 

Als Programmdirektorin bei der Melton Foundation ist Tanja Schulze dafür zuständig, die Mitglieder der Organisation - Studenten und Beschäftigte aus China, Chile, Indien, USA und Deutschland  - zu betreuen, indem sie Online- und Präsenzaktivitäten plant und durchführt. Daneben koordiniert sie die Arbeit von sieben Regionalkoordinatoren und zwei Programmassistenten. Meist ist sie am Schreibtisch tätig und steht mit Kollegen und Stiftungsmitgliedern über verschiedenste Medien in Kontakt oder reist, um diese zu treffen. Desweiteren knüpft sie zu anderen Organisationen Kontakte und arbeitet daran, dass die Stiftungsmitglieder engagiert und motiviert sind, die Ziele der Stiftung umzusetzen.

In der Stiftung ist als Umgangs- und Arbeitssprache Englisch sehr wichtig. Tanja Schulze benötigt in ihrem Berufsalltag Kenntnisse in verschiedenen Sprachen, um mit Menschen unterschiedlicher Kulturen zu verschiedenen Themen (Technologien) über Zeitzonen hinweg zu kommunizieren und hin und wieder auch, um Konflikte zu lösen. Daneben sind auch solche Fähigkeiten wie Verhandlungsgeschick, Taktgefühl, Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit und sogenannte Leadershipqualitäten wichtig. Zeitmanagement und Flexibilität machen die Arbeit leichter.

Wichtige Stationen auf ihrem beruflichen Weg waren Praktika und Auslandsaufenthalte sowie eigenes Engagement und Tätigkeiten neben dem Studium. Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit anderen Kulturen, die essentiell für ihren Beruf sind, hat sie dabei erwerben können.

Die Fächerwahl des Studiums hat sie aus dem Bauch heraus bestimmt. Ihr Interesse zu Spanisch formte sich bereits zu Schulzeiten, als sie ersten Unterricht darin nahm. Seit der Kindheit zeigte Tanja Schulze Interesse an anderen Kulturen und verschlang viele Bücher darüber. Dies hat sich dann in der Schulzeit verstärkt und in ihrer Studienwahl stark niedergeschlagen. Wirtschafts- und Sozialgeschichte wählte sie, um ihr Allgemeinwissen zu erweitern und Ereignisse in Perspektive zu setzen. 

Was raten Sie Studierenden Ihrer Fächer? Frau Schulze: "Es ist gut, immer Augen und Ohren offen zu halten, nach neuen Ideen und Möglichkeiten zu schauen (Projekte, Jobs, Organisationen). Auslandsaufenthalte sind unumgänglich und äußerst hilfreich für Studium und Persönlichkeit."

Tanja Schulze würde wieder nach Jena gehen, weil es zum einen ihre Heimatstadt ist. Zum anderen konnte sie  gute Studienbedingungen vorfinden und hatte interessierte Professoren, die ihr Fach mit Begeisterung lehrten.