Friedrich-Schiller-Universität Jena
 

Uni Home I Referat Öffentlichkeitsarbeit I
Inhalt
Editorial
Die FSU
Schillers
Schiller
Position
Rubriken
Impressum
platzhalter

Schillers Spuren

Wer die Homepage der Friedrich-Schiller-Universität aufruft, macht 2005 – im Jahr seines 200. Todestages am 9. Mai – an jedem Tag Bekanntschaft mit einem Zitat Friedrich Schillers. Am Jahresende genügt ein Klick auf das Schiller-Bild und 365 Zitate werden sichtbar sein. Sie sind trotz der hohen Zahl nur ein kleiner Teil aus dem Schaffen des großen deutschen Dichters und Denkers, dessen Name die Universität Jena seit 1934 ziert. Schillers Werk ist vielfältig, inhaltsreich und oft aktuell.

Diese Vielfalt bietet auch der Wissenschaft zahlreiche Ansatzpunkte. Das zeigt auch dieses Journal, das einige – längst nicht alle – der vielen Facetten Schillers beleuchtet, die an der Jenaer Universität erforscht worden sind oder werden. Sichtbar wird bereits hier, trotz der Eigenständigkeit der Beiträge, wie eng viele Themen verknüpft sind. Es verwundert daher nicht, dass an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) – in Kooperation mit Weimarer Wissenschaftlern – ein Sonderforschungsbereich (SFB) angesiedelt ist, der sich dem Dichter eng verbunden fühlt. Schillers Spuren in der und für die Wissenschaft wird der SFB 482 „Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800" vom 21.-24. September bei einer Tagung sichtbar machen. Dort wird der ganze Schiller aus möglichst vielen Blickwinkeln interdisziplinär betrachtet. Gerade so, wie es Dichter und Werk im 21. Jahrhundert verlangen.

Doch Schiller ist für die Jenaer Universität mehr als ein wissenschaftliches Thema. Die Universität trägt seinen Namen – wenngleich die Namensgebung in eine unrühmliche Zeit fiel. Ihr ist jedoch ein Name geblieben, der Inhalte vermittelt, auf die Studenten wie Wissenschaftler und alle anderen Angehörigen der Universität stolz sein könnten. Ob sie es sind, ist sicher eine andere Frage – die manche/r sich vermutlich noch nicht einmal gestellt hat.

Schiller hat viele Spuren an der FSU hinterlassen. Wenn es nicht seine Antrittsrede ist, aus der bei aktuellen Antrittsvorlesungen gern zitiert wird, so ist man zahlreichen Kunstwerken nahe, die ihn verewigen. Deutlichste Spuren hat er in seinem Gartenhaus hinterlassen, das die Universität als lebendige Gedenkstätte und Hort der Ruhe in der Jenaer Innenstadt betreibt. Hier können Besucher genauso klassische Atmosphäre schnuppern, wie auf historischen Spuren wandern. Einfach nur die Ruhe genießen oder dem ambitionierten Veranstaltungsprogramm beiwohnen, das Schiller in Jena lebendig werden lässt. Man muss nur hinschauen, um Schillers Spuren in Jena zu sehen.

Axel Burchardt

 

letzte Änderung:  am 2009-09-17 18:33:05   © FSU Jena nach oben  Seitenanfang