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Studienqualitätsmonitor


Online-Umfrage zu Studienqualität und Studienbedingungen

maßband Jedes Jahr werden im Studienqualitätsmonitor Qualität und Studienbedingungen an deutschen Hochschulen aus Sicht der Studierenden bewertet.
Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW, ehem. HIS GmbH) und die AG Hochschulforschung der Universität Konstanz führen diese Befragung gemeinsam durch, knapp 22.000 Studierende an 150 Hochschulen sind daran beteiligt. Die Friedrich-Schiller-Universität nimmt bereits seit 2007 am Studienqualitätsmonitor teil.

Die Studierenden werden zu verschiedenen Aspekten der Betreuungssituation, des Lehrangebots, der Ausstattung sowie der Beratungs- und Serviceeinrichtungen befragt und geben Auskunft über ihren Studienverlauf sowie ihre Gesamtzufriedenheit mit dem Studium an unserer Hochschule.

Im Zentrum der Befragung stehen folgende Bereiche:

  1. Organisation und Qualität der Lehre,
  2. Betreuung und Beratung durch die Lehrenden,
  3. Anforderungen, Schwierigkeiten und Studienerfolg,
  4. Ausstattung und Serviceangebot der Hochschule,
  5. Gesamtzufriedenheit und
  6. Evaluation.

Die Ergebnisse der Studierendenbefragung werden unseren Fakultäten, den zentralen Einrichtungen und den Serviceeinrichtungen unserer Hochschule zur Verfügung gestellt und auch mit der Hochschulleitung beraten. Seit 2016 können die Ergebnisse zudem auf Studiengangebene ausgewertet werden, eine ausreichende Beteiligung vorausgesetzt.

Ergebnisse des Studienqualitätsmonitors 2016

Die Gesamtzufriedenheit mit den Studienbedingungen an unserer Hochschule ist durchaus hoch,
70 % unserer Studierenden sind sehr zufrieden mit den Bedingungen rund ums Studium und 81 % studieren gerne bei uns. Es gibt jedoch auch Bereiche, in denen die Studienbedingungen nicht positiv bewertet werden, und diese Rückmeldung ist für uns wichtig.

Unsere Stärken

  • Sehr hohe Zufriedenheitswerte erhielten - wie auch in den letzten Jahren - die Items Kontaktmöglichkeiten zu Lehrenden in- und außerhalb von Sprechstunden (86,0 % / 68,6 % 'sehr gut/gut') sowie das Engagement der Dozenten (73,4 % 'sehr gut/gut').
  • Unsere Studierenden beurteilen das Lehrangebot in ihrem gewählten Fach vielfältiger und breiter gefächert als Studierende an anderen Universitäten ('sehr gut/gut' Uni Jena: 66,2 %, Uni gesamt: 61,7 %).
  • Über 70% unserer Studierenden sind mit der räumlichen und technischen Ausstattung der Veranstaltungsräume, der Verfügbarkeit von EDV-Arbeitsplätzen, den Öffnungszeiten der Computer-Pools sowie dem Zugang zum WLAN an der Universität Jena sehr zufrieden.

Unsere Schwächen

  • Generell wünschen sich unsere Studierenden eine bessere Vorbereitung auf Hausarbeiten, Klausuren und Übungen sowie mehr Feedback dazu. Dies zeigte bereits die Befragung 2015 und bestätigte sich auch 2016. Nur rund die Hälfte unserer Studierenden ist mit der Prüfungsvorbereitung rundum zufrieden ('sehr gut/gut' 51,7 %), ein Drittel wünscht sich mehr Rückmeldung zum Leistungsstand ('sehr schlecht/schlecht' 29,7 %).
  • Der Praxisbezug in Lehrveranstaltungen, d. h. das Angebot von Lehrveranstaltungen mit Praxisbezug bzw. die Möglichkeit, im Studium eigene praktische Erfahrungen zu sammeln und auch selbst forschen zu können, ist unseren Studierenden wichtiger als ihren Kommilitonen an anderen Hochschulen. Sie finden, dies ist in ihrem Fach zwar weitestgehend gut umgesetzt ('gut/sehr gut' 51,8 %), aber das bisherige Angebot an praxisbezogenen Veranstaltungen an unserer Hochschule könnte noch besser sein ('gut/sehr gut' 40,8 %).

Das haben wir bereits umgesetzt

  • Bemängelt wurde in den letzten Jahren, dass mehr Leseplätze und Lerngruppenräume an unserer Hochschule zur Verfügung stehen sollten. Hier hat die Hochschulleitung reagiert und in 2016 an verschiedenen Standorten neue Gruppen- und Einzelarbeitsplätze eingerichtet. Mit dem Ergebnis: Die Zufriedenheit mit dem zusätzlichen Angebot und der Verfügbarkeit an Arbeitsplätzen und Studierzonen ist leicht gestiegen und wird auch ein bisschen besser als im Bundesschnitt bewertet ('zufrieden/sehr zufrieden' Uni Jena 2016: 39,3 %, Uni Jena 2015: 34,4 %; Uni gesamt 2016: 28,6 %). Dennoch hält mehr als ein Drittel unserer Studentinnen und Studenten das Angebot für immer noch nicht ganz ausreichend. Wir bemühen uns, hier weiter Verbesserung zu schaffen.

Kontakt:

Als Ansprechpartnerin rund um die Ergebnisse der Friedrich-Schiller-Universität steht Prof. Dr. Eva Schmitt-Rodermund per Mail zur Verfügung. Bei allen Fragen zur Durchführung und Auswertung ist das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) ansprechbar.

Alle Ergebnisse der letzten Befragung wurden der Hochschulleitung, den Studiendekanen und den Fachschaften weitergeleitet. Die Befunde  wurden in einem Berichtsband zusammengefasst und können mit URZ-Login und Passwort hier abgerufen werden.

Die Durchführung und Organisation der Befragung erfolgt gemeinsam durch die Friedrich-Schiller-Universität Jena und das DZHW, selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Der Versand der Einladung wird durch die Uni Jena gewährleistet. Es werden keine Kontaktdaten an Dritte weitergegeben. Die Ergebnisse des SQM werden so veröffentlicht, dass ein Rückschluss auf Einzelpersonen nicht möglich ist.

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