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Jörg Hebenstreit


Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Masterstudiengang Politikwissenschaft

Angaben zum Praktikum

Wo haben Sie Ihr Praktikum absolviert?

Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) / Forschungsgruppe Amerika (FG 4)

Wie regelmäßig bietet dieser Arbeitgeber Praktika an?

regelmäßig

Wie lang dauerte Ihr Praktikum?

3 Monate (Juni 2012 - August 2012)

Motivation

Aus welcher Motivation heraus haben Sie ein Praktikum angestrebt?

Fachliches Interesse; Amerika-Fokus während des Bachelor- und Masterstudiums.

Wie sind Sie an dieses Praktikum gekommen?

Gezielte Bewerbung im September 2011 (also mit einem 3/4 Jahr Vorlauf); anschließendes Telefoninterview zur Vorstellung und Prüfung meiner Fachkenntnis.

Inwiefern entsprach die Praktikumsstelle Ihren Wünschen an ein Praktikum?

Mein Praktikum bei der SWP entsprach meinen Wünschen, da ich:
- im Studium erworbenes theoretisches Wissen hier praktisch anwenden konnte
- einen guten und detailreichen Einblick in die Berufswelt von Politikwissenschaftlern erhalten habe
- Wissen nicht nur anwenden sondern auch erlernen konnte
- stets mit Aufgaben beauftragt war, die fordernd sowie einen akademischen Beruf gleichkamen (d.h.; nicht kopieren, Kaffee kochen, etc.)
- ein gutes Netzwerk nicht nur zu anderen Praktikanten, sondern auch zur Forschungsgruppe und dem Teil des Berliner Politikbetriebs aufbauen konnte, der sich mit der Politik der USA beschäftigt

Praktikum und Studium

Welche Aufgaben umfasste Ihr Praktikum? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten!

Aufgrund der Aktualität des Präsidentschaftswahlkampfes trafen zudem nahezu täglich Presseanfragen zu Stellungnahmen von Experten in der Forschungsgruppe ein. Der Beantwortung der Presseanfragen stand ich assistierend zur Seite – mit anderen Worten recherchierte ich, je nach Themenlage, relevante wissenschaftliche Aufsätze und Zeitungsartikel im weiten Kreis der Washingtoner Nachrichtenlandschaft und beantwortete, so weit wie möglich, vorher bekanntgegebene Fragen. Presseanfragen kamen u.a. von der Süddeutschen Zeitung, Tagesspiegel, Deutsche Welle und Christian Science Monitor zu Fragen wie dem US-Chinesischen-Beziehungen, den Erfolgschancen von Tea-Party-Kandidaten bei den Wahlen 2012, einer eventuellen Europapolitik unter Mitt Romney, dem Einfluss der National Party Conventions sowie den Auswirkungen des unter Obama vorangetriebenen Asian Pivot.

Aufgrund des Präsidentschaftswahljahres 2012 arbeitete ich überwiegend zu Fragestellungen des Wahlkampfes. Wie würde die Außenpolitik einer Obama-Administration in der zweiten Legislaturperiode aussehen? Welche Außenpolitik (mit welchen Themenschwerpunkten) wäre von einem möglichen 45. US-Präsidenten Mitt Romney erwartbar? Wie würde sich ein republikanischer Mehrheitsgewinn im Senat bei gleichbleibender Mehrheit im Repräsentantenhaus bemerkbar machen? Gleichzeitig gehörten aber auch innenpolitische Themen zu meinem Arbeitsfeld. So arbeitete ich unter anderem an einem Essay zur Entwicklung der Wahlkampffinanzierung in den USA unter besonderer Berücksichtigung der Citizens United v. Federal Election Commission-Entscheidung des Supreme Courts vom Januar 2010.

Welche Voraussetzungen mussten Sie für das Praktikum mitbringen?

Selbstverständlich fachliches Interesse, überdies fundierte Kenntnisse über thematische Schwerpunkte der entsprechenden Abteilung.
Darüber hinaus wurde ich zur Einsendung von 2-3 wissenschaftlichen Arbeiten (darunter sollte im Idealfall auch die Bachelorarbeit sein, die thematisch nah am Tätigkeitsbereich während des Praktikums liegen sollte) gebeten.

Inwiefern fühlten Sie sich durch Ihr bisheriges Studium gut auf die Aufgaben im Praktikum vorbereitet?

Ich fühlte mich gut vorbereitet, da:
- ich schon weit im Studium fortgeschritten war (9. Semester) und somit schon einiges an Wissen akkumulieren konnte
- in den Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Dreyer und Dr. Markus Lang jede Menge fachspezifisches und politik-theoretisches Wissen zu den USA akquiriert habe, ohne das ich meine Aufgaben bei der SWP nur schwer (oder mittels sehr langer Einarbeitungszeit) hätte erledigen können
- ich relativ gut mit Informationsbeschaffungssystemen (OPACs, peer-review-Journals, Bibliotheksverbunden und genereller Recherche) vertraut war
- meine generellen Studienschwerpunkte sich mit den Arbeitsschwerpunkten meines Praktikums deckten

Welchen Nutzen hatte das Praktikum rückwirkend betrachtet für Sie?

Könnten die Einblicke in die Politikberatungsszene hier und da auch gern etwas tiefer gehen, so erhält man doch einen tiefgründigen und umfassenden Einblick in die Funktionsweise eines der weltweit wichtigsten (außen-)politischen Think Tanks.

Empfehlung und Tips

Würden Sie Ihre Praktikumsstelle weiterempfehlen?

Ja

Falls ja, aus welchen Gründen? Falls nein, warum nicht?

Ein Praktikum bei der SWP kann ich jedem Studenten der Politikwissenschaft und des Völkerrechts uneingeschränkt ans Herz legen. Besonders lohnenswert ist ein Praktikum zudem, wenn man vor dem Beginn der Anfertigung einer Examensarbeit oder auf der Suche nach einem passenden Master- oder Promotionsthema ist. Schon bei dem Telefoninterview wurde ich gefragt ob ich an einem solchen Vorhaben arbeite und aufgefordert gern die Forschungsmöglichkeiten und –instrumente im Haus der SWP zu nutzen. Erfreulicherweise werden oftmals die Tätigkeitsbereiche und Aufgaben der Praktikanten mit dem Themen ihrer Abschlussarbeiten synchronisiert – eine Möglichkeit, die man in jedem Fall wahrnehmen sollte.

Wenn Sie sich eine weitere Praktikumsstelle aussuchen könnten, wie müsste diese sein?

- wissenschaftlich und forschungsorientierte Institution (Think Tanks, etc.)
- falls in der Politikberatung, dann in der wissenschaftlichen und nicht in der kommerziellen Politikberatung, da letztere nicht zwingend mit objektiver Forschungsarbeit verbunden ist
- parteiunabhängige Institution
- in ein gutes Institutionennetzwerk eingebunden
- gern auch im Ausland
- eine gewisse Reputation besitzen
- im Idealfall das Praktikum vergüten

Welchen Tipp würden Sie Praktikumsinteressierten mit auf den Weg geben?

- mit einiger Zeit im Voraus bewerben (6-9 Monate); Zulassung dauert relativ lang und der Berliner Wohnungsmarkt ist zwar besser als in Jena, aber da die SWP in Wilmersdorf ist, wäre ein Zimmer in Marzahn, Hellersdorf oder Köpenick recht wenig nützlich (Berliner Wege sind im Gegensatz zu den Jenaern deutlich länger)
- erst bei erfolgter Spezialisierung bewerben (Vertiefungsmodule)
- förderlich: Abschlussarbeit mit einem Thema, das nah an der Arbeit von einer der Forschungsgruppen liegt
- v.a. in den Vertiefungsmodulen gute bis sehr gute Noten mitbringen, da die Praktikumsplätze bei der SWP sehr kompetitiv sind
- starkes Interesse für wissenschaftliche Politikforschung (ohne Parteifärbung)
- im Idealfall mit einem größeren Projekt zur SWP kommen (Hauptseminar-Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit), da man die Ressourcen im Haus für solche Zwecke einsetzen kann

Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Masterstudiengang Politikwissenschaft

Angaben zum Praktikum

Wo haben Sie Ihr Praktikum absolviert?

Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) / Forschungsgruppe Amerika (FG 4)

Wie regelmäßig bietet dieser Arbeitgeber Praktika an?

regelmäßig

Wie lang dauerte Ihr Praktikum?

3 Monate (Juni 2012 - August 2012)

Motivation

Aus welcher Motivation heraus haben Sie ein Praktikum angestrebt?

Fachliches Interesse; Amerika-Fokus während des Bachelor- und Masterstudiums.

Wie sind Sie an dieses Praktikum gekommen?

Gezielte Bewerbung im September 2011 (also mit einem 3/4 Jahr Vorlauf); anschließendes Telefoninterview zur Vorstellung und Prüfung meiner Fachkenntnis.

Inwiefern entsprach die Praktikumsstelle Ihren Wünschen an ein Praktikum?

Mein Praktikum bei der SWP entsprach meinen Wünschen, da ich:
- im Studium erworbenes theoretisches Wissen hier praktisch anwenden konnte
- einen guten und detailreichen Einblick in die Berufswelt von Politikwissenschaftlern erhalten habe
- Wissen nicht nur anwenden sondern auch erlernen konnte
- stets mit Aufgaben beauftragt war, die fordernd sowie einen akademischen Beruf gleichkamen (d.h.; nicht kopieren, Kaffee kochen, etc.)
- ein gutes Netzwerk nicht nur zu anderen Praktikanten, sondern auch zur Forschungsgruppe und dem Teil des Berliner Politikbetriebs aufbauen konnte, der sich mit der Politik der USA beschäftigt

Praktikum und Studium

Welche Aufgaben umfasste Ihr Praktikum? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten!

Aufgrund der Aktualität des Präsidentschaftswahlkampfes trafen zudem nahezu täglich Presseanfragen zu Stellungnahmen von Experten in der Forschungsgruppe ein. Der Beantwortung der Presseanfragen stand ich assistierend zur Seite – mit anderen Worten recherchierte ich, je nach Themenlage, relevante wissenschaftliche Aufsätze und Zeitungsartikel im weiten Kreis der Washingtoner Nachrichtenlandschaft und beantwortete, so weit wie möglich, vorher bekanntgegebene Fragen. Presseanfragen kamen u.a. von der Süddeutschen Zeitung, Tagesspiegel, Deutsche Welle und Christian Science Monitor zu Fragen wie dem US-Chinesischen-Beziehungen, den Erfolgschancen von Tea-Party-Kandidaten bei den Wahlen 2012, einer eventuellen Europapolitik unter Mitt Romney, dem Einfluss der National Party Conventions sowie den Auswirkungen des unter Obama vorangetriebenen Asian Pivot.

Aufgrund des Präsidentschaftswahljahres 2012 arbeitete ich überwiegend zu Fragestellungen des Wahlkampfes. Wie würde die Außenpolitik einer Obama-Administration in der zweiten Legislaturperiode aussehen? Welche Außenpolitik (mit welchen Themenschwerpunkten) wäre von einem möglichen 45. US-Präsidenten Mitt Romney erwartbar? Wie würde sich ein republikanischer Mehrheitsgewinn im Senat bei gleichbleibender Mehrheit im Repräsentantenhaus bemerkbar machen? Gleichzeitig gehörten aber auch innenpolitische Themen zu meinem Arbeitsfeld. So arbeitete ich unter anderem an einem Essay zur Entwicklung der Wahlkampffinanzierung in den USA unter besonderer Berücksichtigung der Citizens United v. Federal Election Commission-Entscheidung des Supreme Courts vom Januar 2010.

Welche Voraussetzungen mussten Sie für das Praktikum mitbringen?

Selbstverständlich fachliches Interesse, überdies fundierte Kenntnisse über thematische Schwerpunkte der entsprechenden Abteilung.
Darüber hinaus wurde ich zur Einsendung von 2-3 wissenschaftlichen Arbeiten (darunter sollte im Idealfall auch die Bachelorarbeit sein, die thematisch nah am Tätigkeitsbereich während des Praktikums liegen sollte) gebeten.

Inwiefern fühlten Sie sich durch Ihr bisheriges Studium gut auf die Aufgaben im Praktikum vorbereitet?

Ich fühlte mich gut vorbereitet, da:
- ich schon weit im Studium fortgeschritten war (9. Semester) und somit schon einiges an Wissen akkumulieren konnte
- in den Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Dreyer und Dr. Markus Lang jede Menge fachspezifisches und politik-theoretisches Wissen zu den USA akquiriert habe, ohne das ich meine Aufgaben bei der SWP nur schwer (oder mittels sehr langer Einarbeitungszeit) hätte erledigen können
- ich relativ gut mit Informationsbeschaffungssystemen (OPACs, peer-review-Journals, Bibliotheksverbunden und genereller Recherche) vertraut war
- meine generellen Studienschwerpunkte sich mit den Arbeitsschwerpunkten meines Praktikums deckten

Welchen Nutzen hatte das Praktikum rückwirkend betrachtet für Sie?

Könnten die Einblicke in die Politikberatungsszene hier und da auch gern etwas tiefer gehen, so erhält man doch einen tiefgründigen und umfassenden Einblick in die Funktionsweise eines der weltweit wichtigsten (außen-)politischen Think Tanks.

Empfehlung und Tips

Würden Sie Ihre Praktikumsstelle weiterempfehlen?

Ja

Falls ja, aus welchen Gründen? Falls nein, warum nicht?

Ein Praktikum bei der SWP kann ich jedem Studenten der Politikwissenschaft und des Völkerrechts uneingeschränkt ans Herz legen. Besonders lohnenswert ist ein Praktikum zudem, wenn man vor dem Beginn der Anfertigung einer Examensarbeit oder auf der Suche nach einem passenden Master- oder Promotionsthema ist. Schon bei dem Telefoninterview wurde ich gefragt ob ich an einem solchen Vorhaben arbeite und aufgefordert gern die Forschungsmöglichkeiten und –instrumente im Haus der SWP zu nutzen. Erfreulicherweise werden oftmals die Tätigkeitsbereiche und Aufgaben der Praktikanten mit dem Themen ihrer Abschlussarbeiten synchronisiert – eine Möglichkeit, die man in jedem Fall wahrnehmen sollte.

Wenn Sie sich eine weitere Praktikumsstelle aussuchen könnten, wie müsste diese sein?

- wissenschaftlich und forschungsorientierte Institution (Think Tanks, etc.)
- falls in der Politikberatung, dann in der wissenschaftlichen und nicht in der kommerziellen Politikberatung, da letztere nicht zwingend mit objektiver Forschungsarbeit verbunden ist
- parteiunabhängige Institution
- in ein gutes Institutionennetzwerk eingebunden
- gern auch im Ausland
- eine gewisse Reputation besitzen
- im Idealfall das Praktikum vergüten

Welchen Tipp würden Sie Praktikumsinteressierten mit auf den Weg geben?

- mit einiger Zeit im Voraus bewerben (6-9 Monate); Zulassung dauert relativ lang und der Berliner Wohnungsmarkt ist zwar besser als in Jena, aber da die SWP in Wilmersdorf ist, wäre ein Zimmer in Marzahn, Hellersdorf oder Köpenick recht wenig nützlich (Berliner Wege sind im Gegensatz zu den Jenaern deutlich länger)
- erst bei erfolgter Spezialisierung bewerben (Vertiefungsmodule)
- förderlich: Abschlussarbeit mit einem Thema, das nah an der Arbeit von einer der Forschungsgruppen liegt
- v.a. in den Vertiefungsmodulen gute bis sehr gute Noten mitbringen, da die Praktikumsplätze bei der SWP sehr kompetitiv sind
- starkes Interesse für wissenschaftliche Politikforschung (ohne Parteifärbung)
- im Idealfall mit einem größeren Projekt zur SWP kommen (Hauptseminar-Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit), da man die Ressourcen im Haus für solche Zwecke einsetzen kann

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