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Termine und Aktuelles



Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten
8. März - Internationaler Frauentag

In Kooperation mit dem Schreibzentrum der FSU und der psychosozialen Beratungsstelle des Studierendenwerks Thüringen sind zwei Workshops entstanden:
Fair in der Sache - Fair in der Sprache: Wie kann man geschlechtergerecht und gendersensibel schreiben?
Exploring the Gap - Erfahrungsaustausch zur Gleichstellung im Wissenschaftsbetrieb




Aktionstag Gender Studies am 18.12.2017

Am 18.12.17 findet einen Aktionstag gegen die derzeitigen Angriffe auf bzw. Abwertungen von Gender Studies statt.
Viele Kolleg_innen, Zentren und Institute beteiligen sich deutschlandweit in unterschiedlicher Weise daran. An manchen Universitäten werden Forschungsverbünde auf der Webseite bekannt gemacht oder Veröffentlichungen von Wissenschaftlerinnen angezeigt.

Unter dem hashtag: #4genderstudies werden alle Aktionen/Beiträge gesammelt, um die Bedeutung, Dichte und Vielfalt der Gender Studies zu dokumentieren. Vom Fachgesellschaftsvorstand der Fachgesellschaft Gender der TU Berlin werden an diesem Tag die Daten, die zu Forschungsprojekten von den Mitgliedern erhoben wurden, veröffentlicht und dies mit einer Presseerklärung bekannt gemacht.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der deutschen Hochschulen sind aufgefordert, sich am Aktionstag zu beteiligen.
Der hashtag: #4genderstudies fungiert als Sammelort für Aktivitäten, Äußerungen, Stellungnahmen zum 18.12. 2017.

Auch Forscherinnen und Forscher der FSU Jena beteiligen sich an dieser Aktion:


Erklärung zur Geschlechterforschung in Lehre und Forschung am Institut für Soziologie

Zunehmend wird die Geschlechterforschung im öffentlichen Diskurs abgewertet und diffamiert, das Ganze reicht bis hin zu persönlichen Angriffen auf Forschende. Die dahinterstehende antifeministische Tendenz wird in den Massenmedien oft unreflektiert übernommen. Populistische Akteur*innen sprechen der Geschlechterforschung die Wissenschaftlichkeit ab und deuten "Gender" zur Ideologie um.

Wir, die Mitglieder des Instituts für Soziologie, weisen diese wissenschaftsfeindlichen Angriffe zurück und begreifen gender ebenso wie sex und desire als gesellschaftsanalytische Kategorien. Sie sind für uns zentrale Dimensionen, um den aktuellen Wandel spätmoderner kapitalistischer Gesellschaften analysieren und erklären zu können. Vor diesem Hintergrund sind diese Kategorien in einer Vielzahl von Themen in Lehre und Forschung an unserem Institut als zentraler Gegenstand oder als eine Analysedimension präsent. Dies betrifft so unterschiedliche Gegenstandsbereiche wie die ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern, die soziale Konstruktion und auch Dekonstruktion von geschlechtlicher Identität oder die neue Verteilung von Fürsorgearbeit (care) zwischen den Geschlechtern in ihrer Interdependenz mit anderen sozialstrukturellen Kategorien. Der Wandel von Männlichkeiten ist ebenso Forschungsfeld wie die globale Ungleichheit im neuen Wirtschaftssektor der Bioenergie.

Schon diese Aufzählung zeigt, dass die Forschungsgegenstände nur mit einer Vielfalt von theoretischen Ansätzen analysiert werden können, von sozialstrukturellen Konzepten von Geschlecht über handlungs- bis hin zu queertheoretischen Ansätzen. Damit verbunden sind vielfältige empirische Methoden in quantitativen und qualitativen Forschungsdesigns. Es gibt demnach nicht die Geschlechterforschung, wie es in den antifeministischen Angriffen oft unterstellt wird. Um die Vielfalt von Geschlechterforschung in Forschung und Lehre am Institut für Soziologie sichtbar zu machen, finden Sie eine Liste mit aktuellen Forschungsprojekten und Schwerpunkten in der Lehre auf der Institutshomepage.

http://www.soziologie.uni-jena.de/Institut/Geschlechterforschung.html

(Prof. Sylka Scholz, Direktorin des Instituts für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität)


Erklärung des Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung

Der Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung e.V. (AKHFG) fördert wissenschaftliche, vor allem historische Forschung zu Geschlechter-Themen. Unser Ziel ist es, die historische Frauen- und Geschlechterforschung in der Bundesrepublik, inner- wie außerhalb der Universitäten, dauerhaft zu verankern und den wissenschaftlichen Austausch zwischen allen, die zur Frauen- und Geschlechtergeschichte arbeiten, zu intensivieren.

Der Vorstand des Arbeitskreises hat schon mehrfach gegen das in den letzten Jahren zunehmende "gender-bashing" in Medien und Politik protestiert. Wissenschaftliche Forschungen zu gender-Themen bleiben weiterhin wichtig, um Ungerechtigkeit und Ungleichheiten, die auf angeblich natürlichen Differenzen zwischen den Geschlechtern basieren, hinterfragen und verändern zu können. Geschlechter-Forschung ist kritische Forschung, die vorgebliche Gewissheiten in Frage stellt. Das ist unserer Meinung nach überhaupt die zentrale Aufgabe jeder sozialen Wissenschaft: das kritische Nachdenken über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Gesellschaft voranzubringen. Angesichts der weltweiten Zunahme von identitären und nationalistischen Politikvorstellungen ist solche Wissenschaft wichtiger denn je.

Der Vorstand des AKHFG: Prof. Dr. Gisela Mettele (Jena), PD Dr. Kirsten Heinsohn (Hamburg), Prof. Dr. Maren Lorenz (Bochum), Prof. Dr. Sylvia Paletschek (Freiburg), Prof. Dr. Angelika Schaser (Hamburg), Dr. Kerstin Wolff (Kassel) 

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Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen

Bewerbungsfrist FSU Jena: 28.02.1018


Sie sind Juniorprofessorin/Forschungsgruppenleiterin/Habilitandin/Postdoktorandin an einer der Universitäten in Halle, Jena oder Leipzig und möchten Professorin werden? Große Ziele lassen sich am besten gemeinsam erreichen. Deshalb gibt es das Mentoring-Programm für Postdoktorandinnen im Universitätsbund Halle-Jena-Leipzig nun schon seit fast 5 Jahren.

Ab sofort können Sie sich auf einen der begrenzten Teilnahmeplätze bewerben, um zusammen mit weiteren exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen Ihre Chancen auf eine Professur zu erhöhen.

Was erwartet sie im Programm?

  • One-to-One-Mentorat mit einer erfahrenen Professorin/einem erfahrenen Professor der Partneruniversitäten
  • Vernetzung mit weiteren exzellenten Postdoktorandinnen innerhalb des Universitätsbundes
  • Workshop-Programm zu Schlüsselqualifikationen (Berufungsverfahren, Karriereplanung, Führungskompetenzen, etc.) alternierend an drei Standorten

Ausführliche Informationen finden Sie unter:
http://www.pd-mentoring.uni-jena.de/Homepage.html

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Total E-Quality Award

FSU wurde für ihr Engagement in Gleichstellungsfragen ausgezeichnet


Der Verein Total E-Quality hat die FSU Jena erneut mit seinem Prädikat für Chancengleichheit ausgezeichnet. Am 27. Oktober 2017 wurden neben der FSU noch 63 andere Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung in Deutschland ausgezeichnet, die sich im Bereich der Gleichstellung und/oder Vielfalt und Diversity engagieren. Frau Prof. Dr. John, die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, nahm die Auszeichnung für die FSU entgegen. 


"Neben dem Imagegewinn ist es den Prädikatsträgern ein Anliegen, sich zu Chancengleichheit und Vielfalt zu bekennen und somit Maßstäbe in unserer Gesellschaft zu setzen."
- Total E-Quality Deutschland e.V.


Total E-Quality Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf zu etablieren und nachhaltig zu verankern. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Frauen in Führungspositionen. Der Verein wurde 1996 von Vertreter/innen großer deutscher Unternehmen mit Unterstützung der Bundesministerien für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegründet. Er hat heute ca. 100 Mitglieder. Die Initiative vergibt jährlich das Total E-Quality Prädikat für erfolgreiches bzw. nachhaltiges Engagement im Sinne einer lebensereignisorientierten Personalführung. Mehr als
600 Prädikate konnten bisher verliehen werden, seit 2015 werden
zusätzlich Prädikate für Diversity/Vielfalt verliehen.
Weitere Informationen unter: www.total-e-quality.de

Foto: Thomas Range, Bildrechte:TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.

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Kompetenztraining für Frauen

Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet ab August 2017 Kompetenztrainigs für Frauen an. Den beigefügten Links können Sie das ausführliche Programm, weitere Informationen und organisatorische Hinweise entnehmen.

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Professorinnen-Treffen

Es finden monatliche Treffen im schwarzen Bären statt, zu denen alle an der FSU beschäftigten Professorinen per Email eingeladen werden.

Falls Sie Fragen hierzu haben oder in den Verteiler aufgenommen werden möchten, wenden Sie sich bitte an .

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