Schnelleinstieg Reader

Home|Suche|Friedolin|Webmail de

Wortmarke FSU

Häufig gestellte Fragen zum TV-L


Ich bin seit dem 1. Oktober 1992 als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Vergütungsgruppe II a an der Universität beschäftigt. Nach 15 Jahren sollte ich zum 1. Oktober 2007 einen Bewährungsaufstieg in die Vergütungsgruppe I b erhalten. 
Geht mir dies jetzt verloren?
 


Nein.
Zwar sieht der neue TV-L keinen Bewährungsaufstieg wie bisher mehr vor. Allerdings sollen die in den neuen Tarifvertrag übergeleiteten Beschäftigten nicht benachteiligt werden.

Der Bewährungsaufstieg für die in die Entgeltgruppe 13 Ü übergeleiteten wissenschaftlichen Mitarbeiter (gilt gleichermaßen für die Entgeltgruppe 2 und 9 - 15) wird allerdings nur dann berücksichtigt, wenn:

  • am Stichtag 01.11.2006 mindestens die Hälfte der Zeit des Bewährungsaufstieges schon verstrichen ist
  • der Zeitpunkt des Bewährungsausfstieges selbst in der Zeit vom 01.12.06 bis zum 31.10.08 liegt
  • die entsprechende Tätigkeit noch ausgeübt wird
  • die persönlichen Voraussetzungen (insbesondere Bewährung) vorliegen.

Da diese Voraussetzungen bei Ihnen erfüllt sind, erhht sich das Vergleichsentgelt zum Zeit-punkt des Bewährungsaufstieges am 1. Oktober 2007 so, als wären Sie in die Vergütungs-gruppe I b eingruppiert worden. Ein "Aufstieg" in eine höhere Entgeltgruppe (hier die E 14) findet zwar nicht statt, es ändert sich aber die individuelle Entgeltstufe innerhalb der Entgelt-gruppe 13 Ü.

Ich bin in die Vergütungsgruppe VI b eingruppiert. Welche Entgeltgruppe erhalte ich zukünftig?

Dies ergibt sich aus der Anlage 2 zum TVÜ-L. Danach werden Angestellte, die in die Vergütungsgruppe VI b eingruppiert sind und diese im Wege des Bewährungsaufstieges aus der Vergütungsgruppe VII erreicht haben, in die Entgeltgruppe E 6 übergeleitet.
Dies trifft auch für diejenigen Beschäftigten zu, die originär in der Vergütungsgruppe VI eingruppiert sind und von dort einen Bewährungsaufstieg nicht oder noch nicht erreicht haben.

Ich wurde zum 01.01.2000 in die Vergütungsgruppe VII Fallgruppe 1 eingrupperiert. Daraus könnte ich zum 01.01.2009 einen Bewährungsaufstieg nach Vergütungsgruppe VI b Fallgruppe 2 erhalten. Wie wird dies bei der Überleitung berücksichtigt?

Zum 1.11.2006 werden Sie zunächst gemäß der Anlage 2 zum TVÜ-L nach der Entgeltgruppe E 5 übergeleitet. Danach wird geprüft, ob bis zu diesem Zeitpunkt der Hälfte der Bewährungszeit bereits verstrichen ist. Dies wäre bei Ihnen gegeben, da Sie die Hälfte der Bewährungszeit von 4,5 Jahren bereits zum 1.07.2004 erfüllt hatten. Wenn Sie weiterhin die gleiche Tätigkeit ausüben und sich auch tatsächlich persönlich bewähren, könnten Sie zum 1.01.2009 den Bewährungsaufstieg in der Weise erhalten, dass Sie in die nächsthöhere Entgeltgruppe E 6 eingruppiert werden.

Ich bin in die Vergütungsgruppe VII Fallgruppe 1 b eingrupperiert, bin ledig und in der Lebensaltersstufe 29 Jahre. Wie wird das Vergleichsentgelt für mich berechnet?

Das Vergleichsentgelt wird auf der Basis des Oktober 2006 aus der Grundvergütung + Orts-zuschlag + allgemeiner Zulage gebildet.
Sie erhalten im Oktober 2006:

  • Grundvergütung 1.207,92 €
  • Ortzuschlag 437,72 €
  • allgemeine Zulage 99,38 €
  • Vergleichsentgelt 1.745,02 €.

Damit werden Sie in die Entgeltgruppe E 5 und dort in die Stufe 2 + (individuelle Zwischenstufe) übergeleitet und behalten dieses Entgelt bis zum 31.10.2008.
Ab dem 1.11.2008 werden Sie in die nächsthöhere reguläre Stufe 3 innerhalb der Entgeltgruppe E 5 eingeordnet und erhalten somit ein Entgelt in Höhe von 1.822,00 €.

Verändert sich die Ausbildungsvergütung für Auszubildende?

Nein, die monatlichen Ausbildungsvergütungen betragen wie bisher im 1. Ausbildungsjahr 571,04 Euro, im 2. Ausbildungsjahr 616,19 Euro, im 3. Ausbildungsjahr 657,61 Euro und im 4. Ausbildungsjahr 715,08 Euro.

Erhalte ich als Auszubildender weiterhin vermögenswirksame Leistungen?

Ja, wie bisher in gleicher Höhe von 6,65 €.

Ich habe gehört, dass nach dem neuem Tarifvertrag kein Ortszuschlag mehr gezahlt wird. Stimmt das?

Der den BAT ersetzende Tarifvertrag, TV-L, hat keinen als Ortszuschlag extra ausgewiesenen Gehaltsbestandteil. Aber alle bereits nach dem BAT vergüteten Mitarbeiter werden vom BAT in den TV-L mit einem Überleitungstarifvertrag übergeleitet. Dieses geschieht durch Ermittlung eines Vergleichentgelt, welches wiederum den Ortszuschlag der Stufe zwei (Grundstufe plus Ehegattenzuschlag sofern dieser bisher gezahlt wurde) enthält. Das heißt, dass der Ortszuschlag nur als einzeln ausgewiesener Bestandteil der Vergütung wegfällt, der entsprechende Betrag jedoch Bestandteil der Vergütung gemäß TV-L sein wird. Für bisher gezahlte Kinderzuschläge im Rahmen des Ortszuschlages gilt eine Besitzstandssicherung, d.h. auch dieser Betrag wird solange die Voraussetzungen fortbestehen weitergezahlt.

Logo Weltoffene Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit

Logo Total E-Quality Coimbragroup Partnerhochschule des Spitzensports