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Maria Schmidt


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Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Lehramt Gymnasium (Staatsexamen) Latein/Altgriechisch

2003-2009

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Ich wollte meine Begeisterung für die alten Sprachen bzw. die Antike ausleben und mit psychologisch-erziehungswissenschaftlichem Interesse kombinieren. Außerdem wollte ich unbedingt mit Menschen arbeiten. Also war das Lehramtsstudium die beste Wahl!

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Ich habe Latein engagiert, Griechisch hingegen mit minimalem Aufwand betrieben. Problematisch empfand ich immer die Ausrichtung der Themenschwerpunkte in den Fächern sowie die Einstellungen diverser Dozenten im Hinblick darauf, dass vordergründig Schulpersonal und nicht Unipersonal ausgebildet werden soll.
Würde ich noch einmal das gleiche studieren? Das kann ich nicht so einfach beantworten... Ich bereue es zumindest nicht, hätte aber trotzdem auch andere Interessen.

Die Ausbildung in den Erziehungswissenschaften habe ich zu meiner Zeit als Katastrophe empfunden. Mit Praxisrelevanz hatte das nichts zu tun!

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

In den Fächern Latein und Griechisch gab es keine besonderen Möglichkeiten für Spezialisierung. Aber in Erziehungswissenschaften habe ich immer viel Wert auf die Psychologie gelegt.

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Wenn ich einen nahtlosen Übergang hätte haben wollen, hätte ich mich schon während der Examsensprüfungen um meine Bewerbungen kümmern müssen. Doch möchte man sich in verschiedenen Bundesländern bewerben, ist das extrem energieraubend, da jedes Land seine eigenen Modalitäten hat und man teilweise wichtige Infos nur schwer in Erfahrung bringen kann.
Man sollte sich Zeit nehmen, um alles in Ruhe zu checken. Lange Wartezeiten kann man schon vermeiden, sofern man relativ flexibel ist. Es gibt verschiedene Einstellungstermine und bundeslandspezifischen Bedarf.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Für das Lehramt sind Praktika immens wichtig. Ich hatte insgesamt gerade einmal 7 Wochen Praktikums- und 3 Stunden Unterrichtserfahrung!

Besser früh merken, dass die Richtung doch nicht zu einem passt, bevor man wertvolle Lebensjahre vergeudet...

Die Berufseinstiegschancen variieren von Bundesland zu Bundesland und sind zudem stark von der Fachkombination abhängig. Das Referendariat muss zumindest gewährleistet werden, wenn auch eventuell mit Wartezeiten zu rechnen ist.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

- 2010-2011: Referendariat am Studienseminar Braunschweig / Ausbildungsschule Wilhelm-Gymnasium Braunschweig
- seit August 2011: Studienrätin am Gymnasium Christianeum Hamburg

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Das Christianeum in Hamburg ist ein altsprachliches Gymnasium.

Ich unterrichte im Moment eher die Mittelstufen- und Oberstufenschüler. Dabei nehme ich die Zwischenprüfungen der 10.-Klässler ab, bringe 11.-Klässler zum Graecum.

Im Bereich der Funktionstätigkeiten habe ich die Klassenleitung einer Mittelstufenklasse inne und betreue derzeit eine Referendarin und zeitweise auch Praktikanten. Zudem stehe ich als Tutorin für Oberstufenschüler zur Verfügung.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Besondere Qualifikationen sind im Moment nicht notwendig. Alle beschriebenen Aufgaben können von jedem ausgebildeten Gymnasiallehrer übernommen werden.
Das Studium hat keinerlei Beitrag zu notwendigen Kenntnissen oder Verhaltensweisen geleistet.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

In Hamburg sieht es grundsätzlich ganz gut aus. Aber es gibt viele Bewerber. Daher muss z.B. fürs Referendariat mit Wartezeiten oder geringfügigem Platzangebot gerechnet werden.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Ihr müsst ein natürliches Gespür für Menschen besitzen. Ganz wichtig für Schüler ist es, wenn Lehrer locker und authentisch sind, fair bewerten und dennoch Leistung fordern.

Falls ja, geben Sie bitte eine Kontaktmöglichkeit an (z.B. Email, Telefonnummer oder Anschrift).

Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Lehramt Gymnasium (Staatsexamen) Latein/Altgriechisch

2003-2009

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Ich wollte meine Begeisterung für die alten Sprachen bzw. die Antike ausleben und mit psychologisch-erziehungswissenschaftlichem Interesse kombinieren. Außerdem wollte ich unbedingt mit Menschen arbeiten. Also war das Lehramtsstudium die beste Wahl!

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Ich habe Latein engagiert, Griechisch hingegen mit minimalem Aufwand betrieben. Problematisch empfand ich immer die Ausrichtung der Themenschwerpunkte in den Fächern sowie die Einstellungen diverser Dozenten im Hinblick darauf, dass vordergründig Schulpersonal und nicht Unipersonal ausgebildet werden soll.
Würde ich noch einmal das gleiche studieren? Das kann ich nicht so einfach beantworten... Ich bereue es zumindest nicht, hätte aber trotzdem auch andere Interessen.

Die Ausbildung in den Erziehungswissenschaften habe ich zu meiner Zeit als Katastrophe empfunden. Mit Praxisrelevanz hatte das nichts zu tun!

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

In den Fächern Latein und Griechisch gab es keine besonderen Möglichkeiten für Spezialisierung. Aber in Erziehungswissenschaften habe ich immer viel Wert auf die Psychologie gelegt.

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Wenn ich einen nahtlosen Übergang hätte haben wollen, hätte ich mich schon während der Examsensprüfungen um meine Bewerbungen kümmern müssen. Doch möchte man sich in verschiedenen Bundesländern bewerben, ist das extrem energieraubend, da jedes Land seine eigenen Modalitäten hat und man teilweise wichtige Infos nur schwer in Erfahrung bringen kann.
Man sollte sich Zeit nehmen, um alles in Ruhe zu checken. Lange Wartezeiten kann man schon vermeiden, sofern man relativ flexibel ist. Es gibt verschiedene Einstellungstermine und bundeslandspezifischen Bedarf.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Für das Lehramt sind Praktika immens wichtig. Ich hatte insgesamt gerade einmal 7 Wochen Praktikums- und 3 Stunden Unterrichtserfahrung!

Besser früh merken, dass die Richtung doch nicht zu einem passt, bevor man wertvolle Lebensjahre vergeudet...

Die Berufseinstiegschancen variieren von Bundesland zu Bundesland und sind zudem stark von der Fachkombination abhängig. Das Referendariat muss zumindest gewährleistet werden, wenn auch eventuell mit Wartezeiten zu rechnen ist.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

- 2010-2011: Referendariat am Studienseminar Braunschweig / Ausbildungsschule Wilhelm-Gymnasium Braunschweig
- seit August 2011: Studienrätin am Gymnasium Christianeum Hamburg

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Das Christianeum in Hamburg ist ein altsprachliches Gymnasium.

Ich unterrichte im Moment eher die Mittelstufen- und Oberstufenschüler. Dabei nehme ich die Zwischenprüfungen der 10.-Klässler ab, bringe 11.-Klässler zum Graecum.

Im Bereich der Funktionstätigkeiten habe ich die Klassenleitung einer Mittelstufenklasse inne und betreue derzeit eine Referendarin und zeitweise auch Praktikanten. Zudem stehe ich als Tutorin für Oberstufenschüler zur Verfügung.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Besondere Qualifikationen sind im Moment nicht notwendig. Alle beschriebenen Aufgaben können von jedem ausgebildeten Gymnasiallehrer übernommen werden.
Das Studium hat keinerlei Beitrag zu notwendigen Kenntnissen oder Verhaltensweisen geleistet.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

In Hamburg sieht es grundsätzlich ganz gut aus. Aber es gibt viele Bewerber. Daher muss z.B. fürs Referendariat mit Wartezeiten oder geringfügigem Platzangebot gerechnet werden.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Ihr müsst ein natürliches Gespür für Menschen besitzen. Ganz wichtig für Schüler ist es, wenn Lehrer locker und authentisch sind, fair bewerten und dennoch Leistung fordern.

Falls ja, geben Sie bitte eine Kontaktmöglichkeit an (z.B. Email, Telefonnummer oder Anschrift).

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