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Annekatrin Voit


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Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Biogeowissenschaften (M. Sc.)

2004 – 2009
Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Thema der Masterarbeit: „Detektion der Siderophorenproduktion durch Streptomyces mirabilis P16-B1 in schwermetallkontaminierten Böden mittels Elektrospray-Ionisations-Massenspektrometrie“

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Mein Interesse an den Naturwissenschaften wurde bereits während meiner Schulzeit geweckt und mir wurde sehr schnell bewusst, dass die verwandten wissenschaftlichen Disziplinen meinen Werdegang prägen würden. Der Studiengang der Biogeowissenschaften zeigte mir dann einen Weg auf, dieses zu ermöglichen. Die Promotion sehe ich zum einen als ausgezeichnete Möglichkeit neue Methoden zu erlernen und zum anderen mein Studium durch die forschungsbezogene Erweiterung meines Wissens zu ergänzen. Darüber hinaus reizt mich die Arbeit mit Studenten und die Teilnahme am universitären Lehrbetrieb.

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Die grundlegenden theoretischen Kenntnisse habe ich natürlich durch mein Studium der Biogeowissenschaften erworben. Dieses Studium bietet ein breites Spektrum an Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik sowie Teildisziplinen der Geowissenschaften. Des Weiteren werden Kenntnisse im Bereich der stabilen Umweltisotope, Umweltrecht sowie im Bereich der Hydrogeologie und Umwelttoxikologie vermittelt. In chemischen und biologischen Praktika erlernt man die wichtigsten Methoden und sammelt praktische Erfahrungen. Zusätzlich dazu habe ich während eines sechswöchigen Praktikums in der Eurofins Umwelt Ost GmbH Jena Einblicke in die Umweltanalytik erhalten. Tiefere mikrobiologische Kenntnisse habe ich mir während der Erstellung meiner Bachelor- und Masterarbeit angeeignet. Im Rahmen meines Stipendienprogrammes ist es verpflichtend für Promotionsstudenten an Kursen teilzunehmen, welche von fachspezifischen Inhalten bis hin zu Soft Skills, wie beispielsweise Sprach- oder Rhetorikkursen reichen. Hierbei ist es mir möglich mit anderen Promotionsstudenten verschiedenster Nationalitäten und Fachrichtungen Kontakte zu knüpfen.

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

Okt. 2009 – März 2010
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mikrobiologie – Mikrobielle Phytopathologie der FSU Jena
seit März 2010
Stipendiatin der “Helmholtz Interdisciplinary GRADuate School for Environmental Research (HIGRADE)”; Friedrich-Schiller-Universität Jena; Institut für Mikrobiologie – Mikrobielle Kommunikation
Thema der Dissertation: "Quantification of Streptomycetes in metal-contaminated soil"

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Ich bin Doktorandin am Institut für Mikrobiologie – Mikrobielle Kommunikation und arbeite an einer neuen Technik zur Quantifizierung von Bodenbakterien, insbesondere mit Streptomyceten in schwermetallkontaminierten Böden. Außerdem beschäftige ich mich mit der Produktion von Sekundärmetaboliten durch die Streptomyceten (z.B. Siderophore) und deren Nutzung für die Bioremediation, d.h. deren Möglichkeit zum Entfernen oder Neutralisieren von Kontaminanten im Boden beizutragen. In der Lehre bin ich als Betreuerin des Praktikums „Bodenmikrobiologie“ tätig und unterstütze die Lehrkraft im Seminar „Bioremediation“, beides Pflichtveranstaltungen des Masterstudienganges Biogeowissenschaften. Ebenso bin ich für Versuche während Geländeseminaren sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang Biogeowissenschaften verantwortlich. Während der Zeit bei uns im Labor betreue ich Bachelor- sowie Masterstudenten sowie die Anfertigung ihrer Abschlussarbeiten.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Umfangreiche Kenntnisse der Mikrobiologie sind an einem mikrobiologischen Institut natürlich Pflicht. Hierzu gehören grundlegende Methoden wie sicheres und steriles Arbeiten an Brenner und Sterilwerkbänken. Weitere Voraussetzungen sind die Isolation von Mikroorganismen aus unterschiedlichen Habitaten und die Zusammenstellung verschiedener Kulturmedien zur Anzucht derer. Vertiefte Kenntnisse von molekularbiologischen Methoden, wie z.B. DNA Isolation, PCR oder Klonierung, sind ebenfalls erforderlich. Dasselbe gilt für wissenschaftliches Verständnis der Bodenkunde, Chemie und Geologie. Meine Leidenschaft, mit Studenten zu arbeiten und sie bei ihren Aufgaben zu unterstützen hilft mir natürlich ebenso und da unsere Arbeitsgruppe international besetzt ist, ist auch die Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift unabdingbar.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Ich würde euch raten die Möglichkeiten des vielseitigen Studienganges voll auszuschöpfen. Arbeitet euch in die verschiedenen Disziplinen der Bio- und Geowissenschaften ein, um schließlich die richtige Spezialisierung zu finden, die euch interessiert und ausfüllt. Das muss nicht immer nur eine Ausrichtung sein. Wir haben auch die Möglichkeit mehrere Gebiete zu vereinigen, sind wir doch schließlich als Biogeowissenschaftler das Bindeglied zwischen den einzelnen Teilgebieten. Eine Arbeit als Hilfswissenschaftler/in während eures Studiums kann euch helfen in den verschiedenen Instituten Einblick in den Arbeitsalltag zu bekommen und schafft vielleicht sogar die Möglichkeit, dort eure Bachelor- oder Masterarbeit zu absolvieren. Zusätzlich dazu kann man das kleinbemessene Budget eines Studenten damit etwas aufbessern.

Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Biogeowissenschaften (M. Sc.)

2004 – 2009
Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Thema der Masterarbeit: „Detektion der Siderophorenproduktion durch Streptomyces mirabilis P16-B1 in schwermetallkontaminierten Böden mittels Elektrospray-Ionisations-Massenspektrometrie“

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Mein Interesse an den Naturwissenschaften wurde bereits während meiner Schulzeit geweckt und mir wurde sehr schnell bewusst, dass die verwandten wissenschaftlichen Disziplinen meinen Werdegang prägen würden. Der Studiengang der Biogeowissenschaften zeigte mir dann einen Weg auf, dieses zu ermöglichen. Die Promotion sehe ich zum einen als ausgezeichnete Möglichkeit neue Methoden zu erlernen und zum anderen mein Studium durch die forschungsbezogene Erweiterung meines Wissens zu ergänzen. Darüber hinaus reizt mich die Arbeit mit Studenten und die Teilnahme am universitären Lehrbetrieb.

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Die grundlegenden theoretischen Kenntnisse habe ich natürlich durch mein Studium der Biogeowissenschaften erworben. Dieses Studium bietet ein breites Spektrum an Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik sowie Teildisziplinen der Geowissenschaften. Des Weiteren werden Kenntnisse im Bereich der stabilen Umweltisotope, Umweltrecht sowie im Bereich der Hydrogeologie und Umwelttoxikologie vermittelt. In chemischen und biologischen Praktika erlernt man die wichtigsten Methoden und sammelt praktische Erfahrungen. Zusätzlich dazu habe ich während eines sechswöchigen Praktikums in der Eurofins Umwelt Ost GmbH Jena Einblicke in die Umweltanalytik erhalten. Tiefere mikrobiologische Kenntnisse habe ich mir während der Erstellung meiner Bachelor- und Masterarbeit angeeignet. Im Rahmen meines Stipendienprogrammes ist es verpflichtend für Promotionsstudenten an Kursen teilzunehmen, welche von fachspezifischen Inhalten bis hin zu Soft Skills, wie beispielsweise Sprach- oder Rhetorikkursen reichen. Hierbei ist es mir möglich mit anderen Promotionsstudenten verschiedenster Nationalitäten und Fachrichtungen Kontakte zu knüpfen.

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

Okt. 2009 – März 2010
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mikrobiologie – Mikrobielle Phytopathologie der FSU Jena
seit März 2010
Stipendiatin der “Helmholtz Interdisciplinary GRADuate School for Environmental Research (HIGRADE)”; Friedrich-Schiller-Universität Jena; Institut für Mikrobiologie – Mikrobielle Kommunikation
Thema der Dissertation: "Quantification of Streptomycetes in metal-contaminated soil"

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Ich bin Doktorandin am Institut für Mikrobiologie – Mikrobielle Kommunikation und arbeite an einer neuen Technik zur Quantifizierung von Bodenbakterien, insbesondere mit Streptomyceten in schwermetallkontaminierten Böden. Außerdem beschäftige ich mich mit der Produktion von Sekundärmetaboliten durch die Streptomyceten (z.B. Siderophore) und deren Nutzung für die Bioremediation, d.h. deren Möglichkeit zum Entfernen oder Neutralisieren von Kontaminanten im Boden beizutragen. In der Lehre bin ich als Betreuerin des Praktikums „Bodenmikrobiologie“ tätig und unterstütze die Lehrkraft im Seminar „Bioremediation“, beides Pflichtveranstaltungen des Masterstudienganges Biogeowissenschaften. Ebenso bin ich für Versuche während Geländeseminaren sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang Biogeowissenschaften verantwortlich. Während der Zeit bei uns im Labor betreue ich Bachelor- sowie Masterstudenten sowie die Anfertigung ihrer Abschlussarbeiten.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Umfangreiche Kenntnisse der Mikrobiologie sind an einem mikrobiologischen Institut natürlich Pflicht. Hierzu gehören grundlegende Methoden wie sicheres und steriles Arbeiten an Brenner und Sterilwerkbänken. Weitere Voraussetzungen sind die Isolation von Mikroorganismen aus unterschiedlichen Habitaten und die Zusammenstellung verschiedener Kulturmedien zur Anzucht derer. Vertiefte Kenntnisse von molekularbiologischen Methoden, wie z.B. DNA Isolation, PCR oder Klonierung, sind ebenfalls erforderlich. Dasselbe gilt für wissenschaftliches Verständnis der Bodenkunde, Chemie und Geologie. Meine Leidenschaft, mit Studenten zu arbeiten und sie bei ihren Aufgaben zu unterstützen hilft mir natürlich ebenso und da unsere Arbeitsgruppe international besetzt ist, ist auch die Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift unabdingbar.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Ich würde euch raten die Möglichkeiten des vielseitigen Studienganges voll auszuschöpfen. Arbeitet euch in die verschiedenen Disziplinen der Bio- und Geowissenschaften ein, um schließlich die richtige Spezialisierung zu finden, die euch interessiert und ausfüllt. Das muss nicht immer nur eine Ausrichtung sein. Wir haben auch die Möglichkeit mehrere Gebiete zu vereinigen, sind wir doch schließlich als Biogeowissenschaftler das Bindeglied zwischen den einzelnen Teilgebieten. Eine Arbeit als Hilfswissenschaftler/in während eures Studiums kann euch helfen in den verschiedenen Instituten Einblick in den Arbeitsalltag zu bekommen und schafft vielleicht sogar die Möglichkeit, dort eure Bachelor- oder Masterarbeit zu absolvieren. Zusätzlich dazu kann man das kleinbemessene Budget eines Studenten damit etwas aufbessern.

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