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Dr. Thomas Schneider


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Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Mathematik (Diplom)

1997-2002

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Ich habe mich schon seit der Schule für Mathematik interessiert, an Olympiaden teilgenommen und Korrespondenzzirkel-Aufgaben gelöst. Da lag es nahe, Hobby und Beruf zu kombinieren. Allerdings bin ich über einen Umweg von der Schule zum Mathestudium gekommen: nach der 12. Klasse habe ich 15 Monate Zivildienst geleistet und war vorwiegend in einer Förderschule eingesetzt. Danach habe ich begonnen, Psychologie zu studieren, weil ich mehr über Menschen erfahren wollte. Nach einem Jahr bin ich zur Mathematik zurück gewechselt, weil mir das naturwissenschaftliche Vorgehen gefehlt hat.

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Es war anstrengend, aber erfüllend. Das Betreuungsverhältnis war sehr günstig für mich und meine Kommilitonen; ProfessorInnen und vor allem ÜbungsleiterInnen waren sehr engagiert. Der Zusammenhalt zwischen den (wenigen) Kommilitonen war stark.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

Schwerpunkt im Hauptstudium: Stochastik und Statistik
Diplomarbeit: theoretische Informatik - Logik und Komplexität

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Der Übergang in den Beruf verlief ziemlich reibungslos, weil ich direkt nach Erhalt des Diploms bei meinem Diplomarbeitsbetreuer eine 50%-Stelle als Doktorand bekommen habe.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Doktorandenstellen sind nicht gerade reichlich zu finden. Es gibt jedoch noch alternative Fördermöglichkeiten (Drittmittel, Stipendien), die aber zeitig zu beantragen sind und mit gewissen Einschränkungen verbunden sind, was die Themenwahl und Laufzeit betrifft. Manche Universitäten besetzen Landesstellen nur zu 50% - wie auch in meinem Fall - was Vor- und Nachteile für die/den Doktorandin/en hat.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

- 2002-2007: wissenschaftlicher Mitarbeiter (50%-Landesstelle) und Doktorand, FSU Jena

- 2007: Promotion (Betreuer: Prof. Martin Mundhenk, Institut für Informatik)

- 2007-2010: wissenschaftlicher Mitarbeiter (Forschungsprojekt), University of Manchester, GB

- 2010-2011: wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität des Saarlandes

- seit März 2011: wissenschaftlicher Mitarbeiter (Landesstelle), Universität Bremen

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen, Arbeitsgruppe "Theorie der künstlichen Intelligenz", habe 4 Stunden Lehrverpflichtung, halte Vorlesungen und Übungen und forsche an Themen der Logik und Wissensrepräsentation. Dabei arbeite ich mit Arbeitsgruppen an den Universitäten Jena, Hannover, Manchester, Toronto und am SFB "Spatial Cognition" in Bremen zusammen.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Mir hat das Studium beim Verstehen komplexer Sachverhalte geholfen. Das wissenschaftliche Arbeiten habe ich vorwiegend nach dem Studium, während der Zeit als Doktorand und Postdoktorand, gelernt.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Wie an anderen Universitäten auch, siehe vorangehende Kommentare.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Ich habe mich bei der Stellensuche ausschließlich nach meinen Interessen gerichtet und habe damit bisher Erfolg gehabt. Allerdings ist es schwer, eine dauerhafte Stelle im deutschen Universitätssystem zu finden, und es ist völlig offen, ob mir dieser "Sprung" gelingt. Wer eine Universitätskarriere anstrebt, sollte sich dessen bewusst sein. Trotzdem ist zumindest der Beginn einer Universitätslaufbahn eine interessante Tätigkeit und vermittelt Fähigkeiten, die sicherlich auch außerhalb des Hochschulwesens nützlich sind.

Falls ja, geben Sie bitte eine Kontaktmöglichkeit an (z.B. Email, Telefonnummer oder Anschrift).

http://www.informatik.uni-bremen.de/~ts/

Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Mathematik (Diplom)

1997-2002

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Ich habe mich schon seit der Schule für Mathematik interessiert, an Olympiaden teilgenommen und Korrespondenzzirkel-Aufgaben gelöst. Da lag es nahe, Hobby und Beruf zu kombinieren. Allerdings bin ich über einen Umweg von der Schule zum Mathestudium gekommen: nach der 12. Klasse habe ich 15 Monate Zivildienst geleistet und war vorwiegend in einer Förderschule eingesetzt. Danach habe ich begonnen, Psychologie zu studieren, weil ich mehr über Menschen erfahren wollte. Nach einem Jahr bin ich zur Mathematik zurück gewechselt, weil mir das naturwissenschaftliche Vorgehen gefehlt hat.

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Es war anstrengend, aber erfüllend. Das Betreuungsverhältnis war sehr günstig für mich und meine Kommilitonen; ProfessorInnen und vor allem ÜbungsleiterInnen waren sehr engagiert. Der Zusammenhalt zwischen den (wenigen) Kommilitonen war stark.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

Schwerpunkt im Hauptstudium: Stochastik und Statistik
Diplomarbeit: theoretische Informatik - Logik und Komplexität

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Der Übergang in den Beruf verlief ziemlich reibungslos, weil ich direkt nach Erhalt des Diploms bei meinem Diplomarbeitsbetreuer eine 50%-Stelle als Doktorand bekommen habe.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Doktorandenstellen sind nicht gerade reichlich zu finden. Es gibt jedoch noch alternative Fördermöglichkeiten (Drittmittel, Stipendien), die aber zeitig zu beantragen sind und mit gewissen Einschränkungen verbunden sind, was die Themenwahl und Laufzeit betrifft. Manche Universitäten besetzen Landesstellen nur zu 50% - wie auch in meinem Fall - was Vor- und Nachteile für die/den Doktorandin/en hat.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

- 2002-2007: wissenschaftlicher Mitarbeiter (50%-Landesstelle) und Doktorand, FSU Jena

- 2007: Promotion (Betreuer: Prof. Martin Mundhenk, Institut für Informatik)

- 2007-2010: wissenschaftlicher Mitarbeiter (Forschungsprojekt), University of Manchester, GB

- 2010-2011: wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität des Saarlandes

- seit März 2011: wissenschaftlicher Mitarbeiter (Landesstelle), Universität Bremen

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Mathematik/Informatik der Universität Bremen, Arbeitsgruppe "Theorie der künstlichen Intelligenz", habe 4 Stunden Lehrverpflichtung, halte Vorlesungen und Übungen und forsche an Themen der Logik und Wissensrepräsentation. Dabei arbeite ich mit Arbeitsgruppen an den Universitäten Jena, Hannover, Manchester, Toronto und am SFB "Spatial Cognition" in Bremen zusammen.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Mir hat das Studium beim Verstehen komplexer Sachverhalte geholfen. Das wissenschaftliche Arbeiten habe ich vorwiegend nach dem Studium, während der Zeit als Doktorand und Postdoktorand, gelernt.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Wie an anderen Universitäten auch, siehe vorangehende Kommentare.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Ich habe mich bei der Stellensuche ausschließlich nach meinen Interessen gerichtet und habe damit bisher Erfolg gehabt. Allerdings ist es schwer, eine dauerhafte Stelle im deutschen Universitätssystem zu finden, und es ist völlig offen, ob mir dieser "Sprung" gelingt. Wer eine Universitätskarriere anstrebt, sollte sich dessen bewusst sein. Trotzdem ist zumindest der Beginn einer Universitätslaufbahn eine interessante Tätigkeit und vermittelt Fähigkeiten, die sicherlich auch außerhalb des Hochschulwesens nützlich sind.

Falls ja, geben Sie bitte eine Kontaktmöglichkeit an (z.B. Email, Telefonnummer oder Anschrift).

http://www.informatik.uni-bremen.de/~ts/

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