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Ref. jur. Markus Schönherr


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Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Rechtswissenschaften, April 2007 bis Juli 2012.

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Ich wollte einerseits mit ein wenig Abstand zu meiner Heimat studieren, andererseits aber auch nicht so weit weg, dass ich mehrere Stunden Zugfahren muss, wenn ich einmal heimfahre. Urspünglich komme ich aus Dresden und es kamen für Jura nur Berlin, Leipzig und Jena infrage. Jena war jedenfalls die richtige Entscheidung!

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Anfangs hatte ich eine andere Vorstellung wie ein Jurastudium aussieht. Da ich keine Juristen in der Familie habe, war ich der Erste, der damit Erfahrungen machen konnte. Letzen Endes würde ich meine Entscheidung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch einmal mit "Jura in Jena" treffen.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

Deutsches und Europäisches Wirtschafts- und Unternehmensrecht

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Da ich auch jetzt noch mit der Uni verbunden bin und als externer Doktorand an der FSU promoviere, ist es ein fließender Verlauf. Momentan arbeite ich promotionsbegleitend in einer Kanzlei in München, wo ich mittlerweile auch lebe. Der "Berufseinstieg", wenn er denn einer ist, war so, dass ich einen Monat nach meiner mündlichen Prüfung bereits begonnen habe, zu arbeiten.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Die Berufschancen für Juristen sind im Allgemeinen seit Jahren steigend. Das wird auch in naher Zukunft so sein. Auch das Feld Wirtschaftsrecht, wo ich arbeite, ist nach wie vor gefragt. Praktika sind immer gut, gerade für den Kontakt zu Juristen außerhalb der Universität. Ich selber habe bei meinem heutigen Arbeitgeber ein sechswöchiges Praktikum gemacht. Es kann also nur gut sein, sich zu zeigen. Vor allem ist es doch aber auch so, dass man nach einem Praktikum einschätzen kann, was man will oder was man nicht will.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

Nach der Hochschulphase, der ersten juristischen Prüfung (1.Staatsexamen), habe ich für mich erwogen zu promovieren. Da ich aber auch gerne einen Praxiseinblick erhalten möchte und nicht ausschließlich wissenschaftlich tätig sein wollte, habe ich entschieden, die Dissertation extern anzufertigen und mich über eine wissenschaftliche Mitarbeit in einer britischen Großkanzlei in München zu finanzieren. So kommt das Promovieren nicht zu kurz, da ich nur zwei Tage in der Woche in die Kanzlei muss und ich habe die Möglichkeit jetzt schon an spannenden Mandaten mitzuarbeiten.


Wenn die Dissertation beendet ist, werde ich meine juristische Ausbildung mit dem Referendariat fortsetzen (2. Staatsexamen).

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Wie bereits erwähnt arbeite ich in einer Großkanzlei, die in Deutschland rund 250 Anwälte beschäftigt und in München circa 50. Ich unterstütze die Anwälte bei ihrer täglichen Arbeit. Vor allem bin ich im Aktien- und GmbH-Recht und im Kapitalmarktrecht tätig. Der Großteil ist Transaktionsrecht, d.h. wir bereiten Unternehmenskäufe und -verkäufe vor. Dabei werde ich mit juristischen Problemen konfrontiert und versuche diese zu lösen. Natürlich nicht alleine, da wir im Team arbeiten und ich auch nur unterstützend tätig bin. Außerdem besteht meine Tätigkeit viel in der Recherche für bestimmte juristische Sachverhalte.
Was meine Arbeitszeiten angeht, zeigt sich meine Kanzlei sehr flexibel, so kann ich mir aussuchen, an welchen Wochentagen ich komme. An diesen stehe ich dann ganztags zur Verfügung und diese sind auch ganz unterschiedlich lang. Der Beginn ist 9 Uhr und Ende in der Regel zwischen 19 und 20 Uhr. Da man diese Mandate manchmal auch schwer beeinflussen kann und sie sehr umfangreich sind, kann es aber auch vorkommen, dass man erst später Feierabend hat.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Für die Tätigkeit benötigt man die erste juristische Prüfung (1.Staatsexamen), die man möglichst mit Prädikat abgeschlossen haben sollte. Außerdem wird empfohlen diese Tätigkeit in Nebentätigkeit zum Referendariat oder zur Promotion wie bei mir durchzuführen. Es besteht aber auch die Möglichkeit voll zu arbeiten, um gewisse Leerzeiten (z.B. bis zum Beginn des Referendariats) zu überbrücken.

Als weitere Qualifikation ist zu empfehlen, dass man den Schwerpunkt des Wirtschaftsrechts wählt, speziell das Gesellschaftsrecht. Allerdings ist dies kein Muss, da das universitäre Wissen auch ein anderes ist, welches mir bei meiner täglichen Arbeit begegnet. Die Grundlagen werden in der Uni vermittelt und in der Praxis müssen diese angewendet werden. Dies zeigt sich auch in meiner Arbeit. Allerdings schadet zu viel Wissen in diesem Falle auch nie.

Empfehlenswert ist auch in irgendeiner Weise mal im englischsprachigen Ausland gewesen zu sein, da sehr viele Aspekte in einer Großkanzlei international betrachtet werden. Ich selber habe diese Erfahrung noch nicht, dennoch ist es zu empfehlen, da es die Arbeit sicherlich erleichtert.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Hoch. Gerade weil wir ein Praktiumsprogramm jedes Frühjahr und jeden Herbst in den Semesterferien anbieten, stehen die Chancen sehr gut, ein Praktikum bei uns zu machen.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Praktikum machen und herausfinden was man will (und was man nicht will)!

Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Rechtswissenschaften, April 2007 bis Juli 2012.

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Ich wollte einerseits mit ein wenig Abstand zu meiner Heimat studieren, andererseits aber auch nicht so weit weg, dass ich mehrere Stunden Zugfahren muss, wenn ich einmal heimfahre. Urspünglich komme ich aus Dresden und es kamen für Jura nur Berlin, Leipzig und Jena infrage. Jena war jedenfalls die richtige Entscheidung!

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Anfangs hatte ich eine andere Vorstellung wie ein Jurastudium aussieht. Da ich keine Juristen in der Familie habe, war ich der Erste, der damit Erfahrungen machen konnte. Letzen Endes würde ich meine Entscheidung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch einmal mit "Jura in Jena" treffen.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

Deutsches und Europäisches Wirtschafts- und Unternehmensrecht

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Da ich auch jetzt noch mit der Uni verbunden bin und als externer Doktorand an der FSU promoviere, ist es ein fließender Verlauf. Momentan arbeite ich promotionsbegleitend in einer Kanzlei in München, wo ich mittlerweile auch lebe. Der "Berufseinstieg", wenn er denn einer ist, war so, dass ich einen Monat nach meiner mündlichen Prüfung bereits begonnen habe, zu arbeiten.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Die Berufschancen für Juristen sind im Allgemeinen seit Jahren steigend. Das wird auch in naher Zukunft so sein. Auch das Feld Wirtschaftsrecht, wo ich arbeite, ist nach wie vor gefragt. Praktika sind immer gut, gerade für den Kontakt zu Juristen außerhalb der Universität. Ich selber habe bei meinem heutigen Arbeitgeber ein sechswöchiges Praktikum gemacht. Es kann also nur gut sein, sich zu zeigen. Vor allem ist es doch aber auch so, dass man nach einem Praktikum einschätzen kann, was man will oder was man nicht will.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

Nach der Hochschulphase, der ersten juristischen Prüfung (1.Staatsexamen), habe ich für mich erwogen zu promovieren. Da ich aber auch gerne einen Praxiseinblick erhalten möchte und nicht ausschließlich wissenschaftlich tätig sein wollte, habe ich entschieden, die Dissertation extern anzufertigen und mich über eine wissenschaftliche Mitarbeit in einer britischen Großkanzlei in München zu finanzieren. So kommt das Promovieren nicht zu kurz, da ich nur zwei Tage in der Woche in die Kanzlei muss und ich habe die Möglichkeit jetzt schon an spannenden Mandaten mitzuarbeiten.


Wenn die Dissertation beendet ist, werde ich meine juristische Ausbildung mit dem Referendariat fortsetzen (2. Staatsexamen).

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Wie bereits erwähnt arbeite ich in einer Großkanzlei, die in Deutschland rund 250 Anwälte beschäftigt und in München circa 50. Ich unterstütze die Anwälte bei ihrer täglichen Arbeit. Vor allem bin ich im Aktien- und GmbH-Recht und im Kapitalmarktrecht tätig. Der Großteil ist Transaktionsrecht, d.h. wir bereiten Unternehmenskäufe und -verkäufe vor. Dabei werde ich mit juristischen Problemen konfrontiert und versuche diese zu lösen. Natürlich nicht alleine, da wir im Team arbeiten und ich auch nur unterstützend tätig bin. Außerdem besteht meine Tätigkeit viel in der Recherche für bestimmte juristische Sachverhalte.
Was meine Arbeitszeiten angeht, zeigt sich meine Kanzlei sehr flexibel, so kann ich mir aussuchen, an welchen Wochentagen ich komme. An diesen stehe ich dann ganztags zur Verfügung und diese sind auch ganz unterschiedlich lang. Der Beginn ist 9 Uhr und Ende in der Regel zwischen 19 und 20 Uhr. Da man diese Mandate manchmal auch schwer beeinflussen kann und sie sehr umfangreich sind, kann es aber auch vorkommen, dass man erst später Feierabend hat.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Für die Tätigkeit benötigt man die erste juristische Prüfung (1.Staatsexamen), die man möglichst mit Prädikat abgeschlossen haben sollte. Außerdem wird empfohlen diese Tätigkeit in Nebentätigkeit zum Referendariat oder zur Promotion wie bei mir durchzuführen. Es besteht aber auch die Möglichkeit voll zu arbeiten, um gewisse Leerzeiten (z.B. bis zum Beginn des Referendariats) zu überbrücken.

Als weitere Qualifikation ist zu empfehlen, dass man den Schwerpunkt des Wirtschaftsrechts wählt, speziell das Gesellschaftsrecht. Allerdings ist dies kein Muss, da das universitäre Wissen auch ein anderes ist, welches mir bei meiner täglichen Arbeit begegnet. Die Grundlagen werden in der Uni vermittelt und in der Praxis müssen diese angewendet werden. Dies zeigt sich auch in meiner Arbeit. Allerdings schadet zu viel Wissen in diesem Falle auch nie.

Empfehlenswert ist auch in irgendeiner Weise mal im englischsprachigen Ausland gewesen zu sein, da sehr viele Aspekte in einer Großkanzlei international betrachtet werden. Ich selber habe diese Erfahrung noch nicht, dennoch ist es zu empfehlen, da es die Arbeit sicherlich erleichtert.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Hoch. Gerade weil wir ein Praktiumsprogramm jedes Frühjahr und jeden Herbst in den Semesterferien anbieten, stehen die Chancen sehr gut, ein Praktikum bei uns zu machen.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Praktikum machen und herausfinden was man will (und was man nicht will)!

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