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Adrian Keller


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Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Magister Medienwissenschaft (Hauptfach) / Erziehungswissenschaft (Hauptfach)

2004 - 2009

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Das war eher durch geplanten/verplanten Zufall. In der 10. Klasse waren wir als Schulklassen ja alle gemeinsam im Berufsinformationszentrum. Der Computer spuckte mir aus, ich solle Kosmetiker werden. :) Auf Nachfrage wurde mir gesagt, der hätte nur begrenzte Jobs im Pool und der Kosmetiker stände für kreative Berufe. Auf weiteres Nachforschen ergab sich für mich dann als 16-jähriger Spross die Entscheidung, mich nach dem Abi zum Werbekaufmann ausbilden zu lassen oder Medienwissenschaft zu studieren. Nach der 12. Klasse hatte ich erstmal genug von Schule und Lernen und entschied mich für die Ausbildung.

Eher durch Glück und Zufall (aber auch mit enormem Durchhaltevermögen) kam ich an die Ausbildung zum Werbekaufmann bei Corax Color in Weimar. Danach hatte ich erstmal wieder genug von der Werbebranche und dem Pendeln und wollte in die Richtung studieren, in der ich vorher schon unterwegs war. Internet Business Engineering an der FH bot sich an, allerdings missglückte die Bewerbung. Ich musste dann sehr schnell umschwenken und da bot sich dann Medienwissenschaft an, das ja vor 7 Jahren schon zur Debatte stand. Durch die Ausbildung und einige Zeit der Arbeitslosigkeit hatte ich einige Wartesemester, so dass auch mein schlechtes Abi keine Hürde mehr darstellte.

Die Wahl fiel auf Jena, weil ich hier sehr stark verbunden war und bin. Auch bei der Ausbildung in Weimar bin ich immer gependelt. Außerdem bot die FSU auf den Informationsseiten einen guten Vergleich der verschiedenen Mewi-Studiengänge innerhalb Thüringens und da bot Jena einfach das bessere Gesamtpaket (mittlerweile ist es durch den Wegfall des Arbeitsfeld 1 etwas zusammengedampft).

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Das Grundstudium war recht hart. Da mussten wir tatsächlich ranklotzen. Um ehrlich zu sein habe ich es dann im Hauptstudium eher ruhig angehen lassen. In die Endnoten gingen ja im Magister nur die Noten aus den Endprüfungen plus Magisterarbeit ein. Insofern hatte ich sehr viel Freizeit, die ich im Endeffekt aber vergeudet habe und ein recht typisches lodderiges Magisterstudentenleben genossen habe. :) Bachelorstudenten haben es heute etwas schwerer. Ich habe zwar anfangs noch als Aushilfe in meinem Ausbildungsbetrieb und später dann als Verkäufer an der Tankstelle gearbeitet, aber rückblickend hätte ich die Zeit besser als Werkstudent oder Praktikant in einem studienrelevanten Bereich investieren sollen. Das hätte den Wiedereinstieg ins Berufsleben einfacher gemacht. Ich habe mich da zu sehr auf meiner Ausbildung ausgeruht.

Medienwissenschaft ist/war sehr theorielastig (ist ja jetzt durch Kommunikationswissenschaft ersetzt) und in Bewerbungen konnten sich viele (verständlicherweise) nicht viel unter dem Studium vorstellen. Ich wurde häufiger gefragt, was ich eigentlich dort so gemacht habe.

Interessant war, dass sich nach dem Studium kaum noch jemand für meine Ausbildung interessiert hatte.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

Medienwirkungsforschung
Methoden der empirischen Sozialforschung
Kommunikationswissenschaft

Pädagogische Psychologie
Medienpädagogik
Erwachsenenbildung

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Holprig. Da ich im Studium nur die Pflichtpaktika in der jeweiligen Pflichtzeit absolviert hatte und kaum Kontakte hatte, hatte ich kaum Ansprechpartner bei denen ich mich sofort bewerben konnte. Meine Nebentätigkeit an der Tankstelle war alles andere als berufsvorbereitend.

Trotz Ausbildung habe ich mich nach dem Studium vorrangig für Traineestellen/Volontariat und Juniorstellen beworben. Und selbst das war hart. In die großen Unternehmen kommt man ohne vorherige Praktika/Werkstudententätigkeit nicht hinein, die Bewerbungen dort waren eher verschwendet. Das habe ich schnell gemerkt. Auch hatte ich ein wenig den Druck, da ich durch Bafög-Darlehen und Studentenkredit ein wenig Schulden angesammelt hatte, die ja irgendwann abbezahlt werden wollten.

Das sollte man in Bewerbungsgesprächen aber tunlichst nicht anbringen oder ausstrahlen. ;)

Letztendlich war ich ein halbes Jahr arbeitslos, dann kam ein einmonatiges Prakikum bei meinem jetzigen Arbeitsgeber, 3 Monate geringfügige Beschäftigung, 4 Monate Trainee, dann Junior. Interessant war, dass sich da "Osten" und "Westen" nicht groß voneinander unterschieden. Das Gehalt für Trainees war in "West"-Agenturen geringfügig höher, aber die auch hier gibt es zum Einstieg keine unbefristeten Verträge.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Ich arbeite im Online-Marketing und als Softwaretester im Bereich E-Commerce.

Zur Jahrtausendwende war der Einstieg in die Webentwicklung bzw. IT-Agenturen noch recht einfach, da kam man auch gut als Quereinsteiger rein. Die Zeiten sind, nicht zuletzt durch die Dotcom-Blase, leider vorbei. Da ich selbst Webseiten erstellt habe zu Schulzeiten, war es für mich kein kompletter Quereinstieg.

Voraussetzung ist aber unbedingtes Interesse. In IT-Agenturen werden ganz unterschiedliche Personen mit unterschiedlichen Qualifikationen gebraucht. Als Entwickler sollte man sicherlich programmieren können. Als Softwaretester ist das nicht zwingend notwendig, aber man solle hier prozessorientiert in Use Cases denken können und sich schnell in neue Software hineindenken können. Projektmanager wiederum müssen ein kaufmännisches Gespür und Durchsetzungsvermögen haben und ebenfalls prozessorientiert denken.

Das Studium ist bei uns gar keine Voraussetzung. Sehr viele bei uns sind ähnlich wie ich im Unternehmen gelandet. Entweder durch Praktika, Ausbildung oder Werkstudententätigkeit/Bachelorarbeit.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

2000 - 2003 - Ausbildung zum Werbekaufmann bei Corax Color
2003 - 2004 - kaufmännische Nebentätigkeit
2005 - 2006 - Aushilfstätigkeit Werbekaufmann
2006 - 2009 - Aushilfstätigkeit Verkauf an der Tankstelle
2008 - Praktikum Website-Konzeption beim interkulturellen Portal
2009 - Praktikum igniti GmbH,
Trainee igniti, Junior Projektmanager / Online Marketing
seit 2012 - Softwaretester, Online Marketing Manager igniti GmbH

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Ich arbeite bei der igniti GmbH einerseits als Online Marketing Manager und andererseits als Softwaretester.

Im Bereich Marketing berate ich einerseits das eigene Team, andererseits die Kunden im Bereich SEO, Social Media und Usability. Außerdem führe ich Hands-On SEO für unsere Webseite durch, das kommt aber leider zu kurz. Zudem organisiere ich Veranstaltungen mit.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Das ist die Crux. Eigentlich hat mir mein Studium nicht wirklich bei der Jobsuche geholfen.

Zu so einigen Studiengängen gibt es kein festen nachgelagerten Job. Ein BWLer kann ins Controlling, Personal, Marketing, Vertrieb, etc. Ein Medienwissenschaftler landet typischerweise in der Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Presse, Wissenschaft, Statistik. Auch wenn sich einige Jobs ähnlich lesen, sind die Aufgabengebiete doch grundverschieden.

Mit einem Studium kommt man aber generell einfacher an Jobs als ohne. Es gibt mittlerweile so viele Studiengänge, dass niemand mehr durchblicken KANN, was in welchem Studiengang in welcher Stadt genau unterrichtet wird. Im Bewerbungsgespräch kann viel erzählt werden. Eine Qualifikation, die aber alle Absolventen mitbringen ist die Problemlösefähigkeit. Studenten kann man vor ein Problem setzen und sie arbeiten sich lösungsorientiert voran. Für den Anfang ist hier die Teilnahme an Brainstormings ganz gut. Davon kann man zum Glück immer noch ausgehen, dass Hochschulabsolventen nicht alles wissen, aber wissen, wo sie nachschauen müssen, um das nötige Wissen zu erlangen.

So lief es auch bei mir. Neben dem Studium erwarb ich Grundlagenwissen zum Online Marketing, welches ich dann bei anfallenden Problemfällen praktisch vertiefte. Genauso verhielt es sich beim Softwaretest und der Einführung prozessgesteuerten Arbeitens im Betrieb.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Ein Praktikum bekommt man bei uns recht einfach, allerdings am ehesten aus dem Bereich der Informatik. Aber auch der Quereinstieg ist möglich, wenn es nicht direkt die Softwareentwicklung oder der Softwaretest sein sollen. Hier müssen dann die Soft Skills stimmen.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Mein Tipp bei sehr theorielastigen Studiengängen, die ein breites Feld abdecken ist, sich etwas dort herauszupicken, was interessant ist und eine Werkstudenten- oder Praktikantenstelle in diesem Bereich zu bekommen. Wenn man auf das Geld angewiesen ist (ich war es), dann bestenfalls noch bezahlt.

Ich hatte mich während des Studiums in Richtung Online Marketing weitergebildet und dieses Wissen dann in der Praxis vertieft. Wer während des Studiums merkt, dass er irgendwie nichts praxisrelevantes vermittelt bekommt, soll sich möglichst selbst weiterbilden in eine Richtung, die ihm Spaß macht und studienverwandt ist. Ein Praktikum ist noch besser.

Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Magister Medienwissenschaft (Hauptfach) / Erziehungswissenschaft (Hauptfach)

2004 - 2009

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Das war eher durch geplanten/verplanten Zufall. In der 10. Klasse waren wir als Schulklassen ja alle gemeinsam im Berufsinformationszentrum. Der Computer spuckte mir aus, ich solle Kosmetiker werden. :) Auf Nachfrage wurde mir gesagt, der hätte nur begrenzte Jobs im Pool und der Kosmetiker stände für kreative Berufe. Auf weiteres Nachforschen ergab sich für mich dann als 16-jähriger Spross die Entscheidung, mich nach dem Abi zum Werbekaufmann ausbilden zu lassen oder Medienwissenschaft zu studieren. Nach der 12. Klasse hatte ich erstmal genug von Schule und Lernen und entschied mich für die Ausbildung.

Eher durch Glück und Zufall (aber auch mit enormem Durchhaltevermögen) kam ich an die Ausbildung zum Werbekaufmann bei Corax Color in Weimar. Danach hatte ich erstmal wieder genug von der Werbebranche und dem Pendeln und wollte in die Richtung studieren, in der ich vorher schon unterwegs war. Internet Business Engineering an der FH bot sich an, allerdings missglückte die Bewerbung. Ich musste dann sehr schnell umschwenken und da bot sich dann Medienwissenschaft an, das ja vor 7 Jahren schon zur Debatte stand. Durch die Ausbildung und einige Zeit der Arbeitslosigkeit hatte ich einige Wartesemester, so dass auch mein schlechtes Abi keine Hürde mehr darstellte.

Die Wahl fiel auf Jena, weil ich hier sehr stark verbunden war und bin. Auch bei der Ausbildung in Weimar bin ich immer gependelt. Außerdem bot die FSU auf den Informationsseiten einen guten Vergleich der verschiedenen Mewi-Studiengänge innerhalb Thüringens und da bot Jena einfach das bessere Gesamtpaket (mittlerweile ist es durch den Wegfall des Arbeitsfeld 1 etwas zusammengedampft).

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Das Grundstudium war recht hart. Da mussten wir tatsächlich ranklotzen. Um ehrlich zu sein habe ich es dann im Hauptstudium eher ruhig angehen lassen. In die Endnoten gingen ja im Magister nur die Noten aus den Endprüfungen plus Magisterarbeit ein. Insofern hatte ich sehr viel Freizeit, die ich im Endeffekt aber vergeudet habe und ein recht typisches lodderiges Magisterstudentenleben genossen habe. :) Bachelorstudenten haben es heute etwas schwerer. Ich habe zwar anfangs noch als Aushilfe in meinem Ausbildungsbetrieb und später dann als Verkäufer an der Tankstelle gearbeitet, aber rückblickend hätte ich die Zeit besser als Werkstudent oder Praktikant in einem studienrelevanten Bereich investieren sollen. Das hätte den Wiedereinstieg ins Berufsleben einfacher gemacht. Ich habe mich da zu sehr auf meiner Ausbildung ausgeruht.

Medienwissenschaft ist/war sehr theorielastig (ist ja jetzt durch Kommunikationswissenschaft ersetzt) und in Bewerbungen konnten sich viele (verständlicherweise) nicht viel unter dem Studium vorstellen. Ich wurde häufiger gefragt, was ich eigentlich dort so gemacht habe.

Interessant war, dass sich nach dem Studium kaum noch jemand für meine Ausbildung interessiert hatte.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

Medienwirkungsforschung
Methoden der empirischen Sozialforschung
Kommunikationswissenschaft

Pädagogische Psychologie
Medienpädagogik
Erwachsenenbildung

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Holprig. Da ich im Studium nur die Pflichtpaktika in der jeweiligen Pflichtzeit absolviert hatte und kaum Kontakte hatte, hatte ich kaum Ansprechpartner bei denen ich mich sofort bewerben konnte. Meine Nebentätigkeit an der Tankstelle war alles andere als berufsvorbereitend.

Trotz Ausbildung habe ich mich nach dem Studium vorrangig für Traineestellen/Volontariat und Juniorstellen beworben. Und selbst das war hart. In die großen Unternehmen kommt man ohne vorherige Praktika/Werkstudententätigkeit nicht hinein, die Bewerbungen dort waren eher verschwendet. Das habe ich schnell gemerkt. Auch hatte ich ein wenig den Druck, da ich durch Bafög-Darlehen und Studentenkredit ein wenig Schulden angesammelt hatte, die ja irgendwann abbezahlt werden wollten.

Das sollte man in Bewerbungsgesprächen aber tunlichst nicht anbringen oder ausstrahlen. ;)

Letztendlich war ich ein halbes Jahr arbeitslos, dann kam ein einmonatiges Prakikum bei meinem jetzigen Arbeitsgeber, 3 Monate geringfügige Beschäftigung, 4 Monate Trainee, dann Junior. Interessant war, dass sich da "Osten" und "Westen" nicht groß voneinander unterschieden. Das Gehalt für Trainees war in "West"-Agenturen geringfügig höher, aber die auch hier gibt es zum Einstieg keine unbefristeten Verträge.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Ich arbeite im Online-Marketing und als Softwaretester im Bereich E-Commerce.

Zur Jahrtausendwende war der Einstieg in die Webentwicklung bzw. IT-Agenturen noch recht einfach, da kam man auch gut als Quereinsteiger rein. Die Zeiten sind, nicht zuletzt durch die Dotcom-Blase, leider vorbei. Da ich selbst Webseiten erstellt habe zu Schulzeiten, war es für mich kein kompletter Quereinstieg.

Voraussetzung ist aber unbedingtes Interesse. In IT-Agenturen werden ganz unterschiedliche Personen mit unterschiedlichen Qualifikationen gebraucht. Als Entwickler sollte man sicherlich programmieren können. Als Softwaretester ist das nicht zwingend notwendig, aber man solle hier prozessorientiert in Use Cases denken können und sich schnell in neue Software hineindenken können. Projektmanager wiederum müssen ein kaufmännisches Gespür und Durchsetzungsvermögen haben und ebenfalls prozessorientiert denken.

Das Studium ist bei uns gar keine Voraussetzung. Sehr viele bei uns sind ähnlich wie ich im Unternehmen gelandet. Entweder durch Praktika, Ausbildung oder Werkstudententätigkeit/Bachelorarbeit.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

2000 - 2003 - Ausbildung zum Werbekaufmann bei Corax Color
2003 - 2004 - kaufmännische Nebentätigkeit
2005 - 2006 - Aushilfstätigkeit Werbekaufmann
2006 - 2009 - Aushilfstätigkeit Verkauf an der Tankstelle
2008 - Praktikum Website-Konzeption beim interkulturellen Portal
2009 - Praktikum igniti GmbH,
Trainee igniti, Junior Projektmanager / Online Marketing
seit 2012 - Softwaretester, Online Marketing Manager igniti GmbH

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Ich arbeite bei der igniti GmbH einerseits als Online Marketing Manager und andererseits als Softwaretester.

Im Bereich Marketing berate ich einerseits das eigene Team, andererseits die Kunden im Bereich SEO, Social Media und Usability. Außerdem führe ich Hands-On SEO für unsere Webseite durch, das kommt aber leider zu kurz. Zudem organisiere ich Veranstaltungen mit.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Das ist die Crux. Eigentlich hat mir mein Studium nicht wirklich bei der Jobsuche geholfen.

Zu so einigen Studiengängen gibt es kein festen nachgelagerten Job. Ein BWLer kann ins Controlling, Personal, Marketing, Vertrieb, etc. Ein Medienwissenschaftler landet typischerweise in der Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Presse, Wissenschaft, Statistik. Auch wenn sich einige Jobs ähnlich lesen, sind die Aufgabengebiete doch grundverschieden.

Mit einem Studium kommt man aber generell einfacher an Jobs als ohne. Es gibt mittlerweile so viele Studiengänge, dass niemand mehr durchblicken KANN, was in welchem Studiengang in welcher Stadt genau unterrichtet wird. Im Bewerbungsgespräch kann viel erzählt werden. Eine Qualifikation, die aber alle Absolventen mitbringen ist die Problemlösefähigkeit. Studenten kann man vor ein Problem setzen und sie arbeiten sich lösungsorientiert voran. Für den Anfang ist hier die Teilnahme an Brainstormings ganz gut. Davon kann man zum Glück immer noch ausgehen, dass Hochschulabsolventen nicht alles wissen, aber wissen, wo sie nachschauen müssen, um das nötige Wissen zu erlangen.

So lief es auch bei mir. Neben dem Studium erwarb ich Grundlagenwissen zum Online Marketing, welches ich dann bei anfallenden Problemfällen praktisch vertiefte. Genauso verhielt es sich beim Softwaretest und der Einführung prozessgesteuerten Arbeitens im Betrieb.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Ein Praktikum bekommt man bei uns recht einfach, allerdings am ehesten aus dem Bereich der Informatik. Aber auch der Quereinstieg ist möglich, wenn es nicht direkt die Softwareentwicklung oder der Softwaretest sein sollen. Hier müssen dann die Soft Skills stimmen.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Mein Tipp bei sehr theorielastigen Studiengängen, die ein breites Feld abdecken ist, sich etwas dort herauszupicken, was interessant ist und eine Werkstudenten- oder Praktikantenstelle in diesem Bereich zu bekommen. Wenn man auf das Geld angewiesen ist (ich war es), dann bestenfalls noch bezahlt.

Ich hatte mich während des Studiums in Richtung Online Marketing weitergebildet und dieses Wissen dann in der Praxis vertieft. Wer während des Studiums merkt, dass er irgendwie nichts praxisrelevantes vermittelt bekommt, soll sich möglichst selbst weiterbilden in eine Richtung, die ihm Spaß macht und studienverwandt ist. Ein Praktikum ist noch besser.

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