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Eric Böhm


Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Magister
Hauptfach: Anglistische Sprachwissenschaft
Nebenfächer:
Politikwissenschaft
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Beginn 2004 - Abschluss 2010

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Ich hatte schon früh ein Talent für Sprachen und interessierte mich durch Sport, Filme und Musik für die britische und amerikanische Kultur.
Geschichte, Politik, die Zusammenhänge und wie sich diese Felder gegenseitig beeinflussen fand ich in der Schule sehr spannend, aber da wurde nur selten ins Detail gegangen.
Zudem habe ich schon immer gern gelesen - egal ob Romane oder Sachbücher. Das war natürlich für diese Fächer eine gute Voraussetzung.
Die Entscheidung für Jena hatte als gebürtiger Ostthüringer aus Gera logischerweise praktische Gründe. Die Historie der Stadt Jena und der Universität waren ein zusätzliches Plus.

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Rückblickend würde ich mich wieder genauso entscheiden. Es war für meine persönliche Entwicklung - Selbstständigkeit, Allgemeinbildung, Erweiterung des eigenen Horizonts - eine wichtige und schöne Zeit, die ich sehr genossen habe.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

In der Anglistik habe ich mich sehr stark damit beschäftigt, wie wir eine Sprache erlernen bzw. was angeboren und was durch äußere Einflüsse aufgenommen wird.
In der Politikwissenschaft habe ich mich vor allem auf transatlantische Beziehungen, Europäisierung und politische Theorie und Ideengeschichte konzentriert.

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Mir hat das Schreiben von Essays und Hausarbeiten, das Entwickeln von Geschichten in den meisten Bereichen des Studiums Spaß gemacht.
Da war es ein logischer Schritt, in Richtung Journalismus zu schauen. Nach ersten Erfahrungen bei der Ostthüringer Zeitung kam ich zu SPORT1.de und konnte das Schreiben mit meiner Affinität zum Sport verbinden. Der Übergang verlief bei mir eigentlich relativ problemlos, da ich durch meine Studienfächer Möglichkeiten in vielen Bereichen gesehen habe, ohne zwangsläufig Journalismus studiert zu haben. Natürlich waren Umzug, die Arbeitszeiten und der andere Schreibstil Herausforderungen, durch das selbstständige Arbeiten und Organisieren während des Studiums kam ich damit ganz gut klar.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Man kann in meinem Job - speziell als hauptsächlich schreibender Journalist - bis auf wenige Ausnahmen sicher keine Reichtümer anhäufen.
Einen Fuß in die Tür zu bekommen, ist sicher nicht so leicht, aber letztendlich kommt es darauf an, ob man die nötige Leidenschaft mitbringt, ein Spezialgebiet findet, für sich die richtige Situation findet und mit Leistung überzeugt. Das ist das Entscheidende. Praktika spielen dabei in jedem fall eine größere Rolle, um das richtige für einen selbst zu finden und zu beweisen, dass man dem Job gewachsen ist. Abschlussnoten spielen da kaum eine Rolle.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

Praktikum Ostthüringer Zeitung (OTZ) in der Regionalredaktion Gera
Praktikum Online Redaktion SPORT1 in Ismaning bei München
2011 - 2016: Freier Mitarbeiter bei SPORT1
Seit 2017: Festangestellter Redakteur bei SPORT1

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Ich arbeite derzeit als Redakteur bei SPORT1.
Zu der hauptsächlichen Tätigkeit im Newsroom der Online Redaktion mit Verantwortlichkeiten für Inhalte der Website und App gehören aber auch enge Vernetzungen mit dem TV/Videobereich und der Social Media Redaktion.
Das beinhaltet auch SEO-Optimierung und Traffic-Analyse der Quoten und des Userverhaltens.
Vor-Ort-Einsätze bei Großereignissen wie Bundesligaspielen, NBA-Partien oder dem Super Bowl enthalten dabei neben klassischen Artikeln oder Interviews auch Dreh von Videos oder Posts in den Sozialen Netzwerken.
Mein Spezialgebiet ist der US-Sport mit American Football, Basketball und Baseball - College- und Profilevel.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Um als Redakteur zu arbeiten, ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium erforderlich, allerdings nicht zwangsläufig Journalismus.
Im Gegenteil: viele Kollegen wie ich selbst sind Quereinsteiger.
Mir hat das Studium aber dennoch extrem geholfen. Die andauernde Verbesserung des Englisch in Schrift und Sprache war essentiell für meine Tätigkeit im US-Sport - z.B. für Interviews mit US-Athleten bzw. Anfragen bei Teams und Beratern.
Zudem waren Erfahrung mit Recherche, Übung im Schreiben und das effiziente Durcharbeiten von Texten im Job sehr entgegen.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Ich denke, die Chancen auf ein Praktikum sehen generell sehr gut. Ab dann kommt es auf den Einzelnen an. In unserer Redaktion wird man von Anfang an ins kalte Wasser geworfen, darf somit aber auch schnell sehr viele Dinge machen. Da stellt sich sehr schnell heraus, ob man das nötige Talent und den Antrieb mitbringt. Ist das der Fall, stehen die Berufseinstiegschancen nicht so schlecht.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Ich kann nur betonen, man sollte sich ein Feld suchen, das einen interessiert und Spaß macht.
Das klingt klischeehaft, aber nur dann kann man einen guten Job machen und dem Druck standhalten. Gerade weil klassische 9-17-Jobs seltener werden und man die Arbeit selten im Büro lässt. Da sollte man die Sache wirklich mögen, mit der man sich täglich beschäftigt. Zumindest ich würde das sonst nicht auf Dauer machen oder hinbekommen.

Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Magister
Hauptfach: Anglistische Sprachwissenschaft
Nebenfächer:
Politikwissenschaft
Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Beginn 2004 - Abschluss 2010

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Ich hatte schon früh ein Talent für Sprachen und interessierte mich durch Sport, Filme und Musik für die britische und amerikanische Kultur.
Geschichte, Politik, die Zusammenhänge und wie sich diese Felder gegenseitig beeinflussen fand ich in der Schule sehr spannend, aber da wurde nur selten ins Detail gegangen.
Zudem habe ich schon immer gern gelesen - egal ob Romane oder Sachbücher. Das war natürlich für diese Fächer eine gute Voraussetzung.
Die Entscheidung für Jena hatte als gebürtiger Ostthüringer aus Gera logischerweise praktische Gründe. Die Historie der Stadt Jena und der Universität waren ein zusätzliches Plus.

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Rückblickend würde ich mich wieder genauso entscheiden. Es war für meine persönliche Entwicklung - Selbstständigkeit, Allgemeinbildung, Erweiterung des eigenen Horizonts - eine wichtige und schöne Zeit, die ich sehr genossen habe.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

In der Anglistik habe ich mich sehr stark damit beschäftigt, wie wir eine Sprache erlernen bzw. was angeboren und was durch äußere Einflüsse aufgenommen wird.
In der Politikwissenschaft habe ich mich vor allem auf transatlantische Beziehungen, Europäisierung und politische Theorie und Ideengeschichte konzentriert.

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Mir hat das Schreiben von Essays und Hausarbeiten, das Entwickeln von Geschichten in den meisten Bereichen des Studiums Spaß gemacht.
Da war es ein logischer Schritt, in Richtung Journalismus zu schauen. Nach ersten Erfahrungen bei der Ostthüringer Zeitung kam ich zu SPORT1.de und konnte das Schreiben mit meiner Affinität zum Sport verbinden. Der Übergang verlief bei mir eigentlich relativ problemlos, da ich durch meine Studienfächer Möglichkeiten in vielen Bereichen gesehen habe, ohne zwangsläufig Journalismus studiert zu haben. Natürlich waren Umzug, die Arbeitszeiten und der andere Schreibstil Herausforderungen, durch das selbstständige Arbeiten und Organisieren während des Studiums kam ich damit ganz gut klar.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Man kann in meinem Job - speziell als hauptsächlich schreibender Journalist - bis auf wenige Ausnahmen sicher keine Reichtümer anhäufen.
Einen Fuß in die Tür zu bekommen, ist sicher nicht so leicht, aber letztendlich kommt es darauf an, ob man die nötige Leidenschaft mitbringt, ein Spezialgebiet findet, für sich die richtige Situation findet und mit Leistung überzeugt. Das ist das Entscheidende. Praktika spielen dabei in jedem fall eine größere Rolle, um das richtige für einen selbst zu finden und zu beweisen, dass man dem Job gewachsen ist. Abschlussnoten spielen da kaum eine Rolle.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

Praktikum Ostthüringer Zeitung (OTZ) in der Regionalredaktion Gera
Praktikum Online Redaktion SPORT1 in Ismaning bei München
2011 - 2016: Freier Mitarbeiter bei SPORT1
Seit 2017: Festangestellter Redakteur bei SPORT1

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Ich arbeite derzeit als Redakteur bei SPORT1.
Zu der hauptsächlichen Tätigkeit im Newsroom der Online Redaktion mit Verantwortlichkeiten für Inhalte der Website und App gehören aber auch enge Vernetzungen mit dem TV/Videobereich und der Social Media Redaktion.
Das beinhaltet auch SEO-Optimierung und Traffic-Analyse der Quoten und des Userverhaltens.
Vor-Ort-Einsätze bei Großereignissen wie Bundesligaspielen, NBA-Partien oder dem Super Bowl enthalten dabei neben klassischen Artikeln oder Interviews auch Dreh von Videos oder Posts in den Sozialen Netzwerken.
Mein Spezialgebiet ist der US-Sport mit American Football, Basketball und Baseball - College- und Profilevel.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Um als Redakteur zu arbeiten, ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium erforderlich, allerdings nicht zwangsläufig Journalismus.
Im Gegenteil: viele Kollegen wie ich selbst sind Quereinsteiger.
Mir hat das Studium aber dennoch extrem geholfen. Die andauernde Verbesserung des Englisch in Schrift und Sprache war essentiell für meine Tätigkeit im US-Sport - z.B. für Interviews mit US-Athleten bzw. Anfragen bei Teams und Beratern.
Zudem waren Erfahrung mit Recherche, Übung im Schreiben und das effiziente Durcharbeiten von Texten im Job sehr entgegen.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Ich denke, die Chancen auf ein Praktikum sehen generell sehr gut. Ab dann kommt es auf den Einzelnen an. In unserer Redaktion wird man von Anfang an ins kalte Wasser geworfen, darf somit aber auch schnell sehr viele Dinge machen. Da stellt sich sehr schnell heraus, ob man das nötige Talent und den Antrieb mitbringt. Ist das der Fall, stehen die Berufseinstiegschancen nicht so schlecht.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Ich kann nur betonen, man sollte sich ein Feld suchen, das einen interessiert und Spaß macht.
Das klingt klischeehaft, aber nur dann kann man einen guten Job machen und dem Druck standhalten. Gerade weil klassische 9-17-Jobs seltener werden und man die Arbeit selten im Büro lässt. Da sollte man die Sache wirklich mögen, mit der man sich täglich beschäftigt. Zumindest ich würde das sonst nicht auf Dauer machen oder hinbekommen.

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