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UlrikeLinsel


Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Ich habe Germanistik studiert mit dem Schwerpunkt Sprachwissenschaft. Im Nebenfach hatte ich Geschichte. Jedoch habe ich meine Nebenfächer recht oft gewechselt, weil ich da nicht so schnell das Richtige für mich finden konnte. Angefangen habe ich im WS 2004/2005 noch als Magister und dann irgendwann auf Bachelor gewechselt. Deswegen habe ich ein halbes Jahr nach meinem BA-Abschluss den Master im Fach Germanistische Sprachwissenschaft begonnen und im WS 2012/13 alles erfolgreich abgeschlossen.

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Nach dem Abi, ich hatte Deutsch/Gestaltungstechnik als Kernfächer wollte ich auch in diese Richtung studieren. Ursprünglich wollte ich Medienwissenschaften und Germanistik im Nebenfach studieren. Für diese Kombination habe ich mich an mehreren Unis in Thüringen und auch anderen Bundesländern beworben. Schließlich ist es immer ratsam mehrere Bewerbungen loszuschicken. An der FSU wurde ich schließlich genommen. Jedoch nur für Germanistik. Also habe ich dieses als Hauptfach gewählt und mir für das Nebenfach etwas anderes ausgesucht (womit allerdings meine Nebenfachproblematik anfing). Die Stadt Jena und auch die Uni sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Die Stadtgröße ist genau richtig für mich. Alles ist schnell und gut zu erreichen, fast überall grünt es. Und als Universitätsstadt ist hier immer ein buntes Treiben. Jena macht wirklich viel aus sich in Sachen Forschung/Bildung/Lehre und Kultur. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt auch Arbeit hier gefunden habe. Denn ich hätte meine kleine Stadt im Tal nur sehr ungerne wieder verlassen müssen.

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Für Denker und Schreiber ist Germanistik wirklich ein schönes und spannendes Fach und alles andere als mal nebenbei erledigt - für all die, die das denken ;o). Hier muss man viel Herzblut reinstecken. Über die historischen Anfänge der deutschen Sprache bis hin zum kleinsten Baustein der gesprochenen jetzigen Sprache, auch abschweifend zu deutschen Dialekten uvm. deckt das Institut der FSU die Germanistik gut ab. Das hat mir sehr gefallen. Und an so manchem phonetischen, lexikalischen oder syntaktischen Baustein habe ich mir auch den ein oder anderen Finger abgebissen.

Schade ist allerdings, dass die Germanistik auf dem Arbeitsmarkt keine eindeutigen Berufe bietet, wenn man nicht gerade eine Uni-Laufbahn einschlagen möchte. Möglichkeiten als Germanist hat man dennoch sehr viele, aber das Studium alleine bereitet nicht unbedingt darauf vor.

Studieren würde ich Germanistik immer wieder, jedoch nur im Nebenfach.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

Wie oben schon schnell deutlich wird, hatte ich die Sprachwissenschaft als Schwerpunkt.

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Der Übergang von Hochschule zum Beruf war nicht ganz so einfach. Zwar konnte ich nach dem Master sofort einsteigen, jedoch handelte es sich dabei nur um ein sechsmonatiges Praktikum. Währendessen habe ich parallel dazu noch eine Lehrverantsaltung an der Uni für Germanistik als Dozent angefangen für ein Semester. Daneben bewarb ich mich ständig für den weiteren Verlauf, sowohl für Festanstellungen als auch für Praktika, ohne viel Erfolg. Nach dem Ende dieses Praktikums und der Lehrveranstaltung an der Uni war ich erstmal für ca. drei Monate ohne Arbeit zuhause. Schließlich wurde es dann wieder ein Praktikum für ein halbes Jahr. Beide jeweils im Online Marketing. Jetzt, nach ca. einem Jahr habe ich auch eine Festanstellung gefunden, die ich demnächst antrete.

Sehr viele Absolventen sind dazu bereit, durch gering entlohnte Praktika in den Beruf einzusteigen, bei vollem Arbeitspensum. Was die Arbeitgeber natürlich freut. Das ist eine traurige Entwicklung.
Jedoch nie unterkriegen lassen, immer weiter bewerben, auch initiativ, dabei Kontakte knüpfen. Und irgendwann hat man es dann auch geschafft.

Ein Jahr, wie in meinem Fall, ist dabei keine Seltenheit. Ich habe von anderen auch schon gehört, dass sie zwei bis drei Jahre auf eine "richtige" gewartet haben.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Die Einstiegschancen für Germanisten sind alles andere als einfach. Für jeden Beruf ist man Quereinsteiger. Die Studienrichtung spielt beim Bewerben schon fast keine Rolle mehr, glaube ich. Sondern nur die weiteren Softskills, Sprachenkenntnisse, erlangte Berufserfahrungen und ehrenamtliche Tätigkeiten. Praktika während des Studiums sind deswegen äußerst wichtig.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

Viele verschiedene (kurze) Praktika während des ganzen Studiums (Semesterferien und auch Vorlesungszeit) für Marketing, Verlagsarbeit, PR, Öffentlichkeitsarbeit in öffentlichen sprachlichen Instituten und Bibiliotheken. Mehrjähriges Engagement im FSR Germanistik und bei AIESEC Jena - Sich für andere Studenten einzusetzen und ihnen zu helfen macht nicht nur viel Spaß, man lernt ganz nebenbei viele Softskills für die Zukunft wie gute Organisation, freies Reden, die Umsetzung von eigenen Ideen, Führungsqualitäten, Selbstbewusstsein uvm.

Zu Beginn meines Masterstudiums 2010/2011 war ich in den Semsterferien für zwei Monate in Indien für ein Praktikum in einem Kinderdorf. Da hatte ich zwar nichts mit den hier genannten beruflichen Zielen zu tun. Aber die Lebenserfahrung, die ich dort gesammelt habe, nimmt mir keiner mehr.

Gleich nach dem Master war ich für sechs Monate bei IronShark im Online Marketing/SEO. Und fast parallel dazu Dozentin an der FSU Jena für Germanistische Textlinguistik (SS 2013). Danach weiteres sechsmonatiges Praktikum bei HolzDesignPur im Online Marketing.

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Derzeit arbeite ich als Praktikantin bei HolzDesignPur im Online Marketing. Es handelt sich dabei um ein Start-up, ein Online Shop für Massivholzmöbel. Ich kümmere mich um das SEO der Homepage des Online Shops, d.h. ich optimiere alle Artikel- und Produkttexte für die Suchmaschinen. Außerdem mache ich viel im Social Media, kümmere mich also um den Auftritt bei Facebook und Pinterest. Ich half, den Blog neu aufzusetzen (Layout), die schon bestehenden Blogbeiträge zu optimieren und zukünftig immer für neuen interessanten Stoff, also Texte, zu sorgen. Dazu gehört dann auch viel Themenrecherche. Außerdem schreibe ich im Internet häufig Artikel auf relevanten Seiten und kontrolliere wichtige Zahlen, die in diesem Zusammenhang stehen, mache Marktanalysen und Monetoring. Weiterhin erstelle ich auch Inhaltspläne für zukünftige Themen, über die berichtet werden können und erstelle Texte zu neuen Produkten im Shop.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Vor allem Textaffinität ist hier gefordert und Kreativität. Das Germanistikstudium hat schon mit dazu beigetragen, vor allem im ersten Punkt, sicherer zu werden. Was die Kreativität angeht, die hat man oder nicht. Man kann es sicher noch steigern, aber ein Studium braucht man dafür nicht.

Das Praktikum ist bald beendet und zum März ´14 beginne ich endlich eine Festanstellung bei VACOM, ebenfalls im Marketing.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Zu meinen letzten Arbeitgebern (IronShark, HolzDesignPur) kann ich sagen, dass vor allem Praktikumschancen sehr gut sind. Alle drei pflegen sehr flache Hierarchien, die Atmosphäre und das Zusammenarbeiten sind großartig, Freiräume zum eigenen Verwirklichen sind gegeben und es können auch durchaus Übernahmechancen bestehen.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Allen Germanistikstudenten gebe ich mit: werdet euch über eure Stärken und Schwächen bewusst. Denkt schon früh darüber nach, welche Berufe euch interessieren könnten und probiert euch per Praktika darin aus. Bzw. bleibt bei einem Berufswunsch, wenn er schon gefasst ist, und sammelt darin soviel Erfahrung wie nur möglich.

Auch ehrenamtliche Tätigkeiten in und außerhalb der Uni sind toll für eure persönliche Entwicklung. Sehr empfehlen will ich auch einen Auslandsaufenthalt, egal in welcher Form.

Traut euch zu, auch mal neue Sachen auszuprobieren. Ihr seid jung und habt die Zeit. Wenn ein Praktikum etc. auch mal keinen Spaß oder Sinn gemacht hat, bringt euch das sehr viele Erfahrungspunkte ein.

Bewerbt euch später auch auf Stellenangebote, von denen ihr denkt, ihr würdet den Anforderungen nicht gerecht werden. Schließlich habt ihr ein ganzes Studium bewältigt.

Falls ja, geben Sie bitte eine Kontaktmöglichkeit an (z.B. Email, Telefonnummer oder Anschrift).

Studienwahl

Bitte nennen Sie uns die genaue Bezeichnung Ihres Studiengangs. In welchem Jahr haben Sie Ihr Studium begonnen bzw. beendet?

Ich habe Germanistik studiert mit dem Schwerpunkt Sprachwissenschaft. Im Nebenfach hatte ich Geschichte. Jedoch habe ich meine Nebenfächer recht oft gewechselt, weil ich da nicht so schnell das Richtige für mich finden konnte. Angefangen habe ich im WS 2004/2005 noch als Magister und dann irgendwann auf Bachelor gewechselt. Deswegen habe ich ein halbes Jahr nach meinem BA-Abschluss den Master im Fach Germanistische Sprachwissenschaft begonnen und im WS 2012/13 alles erfolgreich abgeschlossen.

Aus welchen Gründen haben Sie sich für dieses Studium entschieden? Warum haben Sie sich für Jena als Studienort entschieden?

Nach dem Abi, ich hatte Deutsch/Gestaltungstechnik als Kernfächer wollte ich auch in diese Richtung studieren. Ursprünglich wollte ich Medienwissenschaften und Germanistik im Nebenfach studieren. Für diese Kombination habe ich mich an mehreren Unis in Thüringen und auch anderen Bundesländern beworben. Schließlich ist es immer ratsam mehrere Bewerbungen loszuschicken. An der FSU wurde ich schließlich genommen. Jedoch nur für Germanistik. Also habe ich dieses als Hauptfach gewählt und mir für das Nebenfach etwas anderes ausgesucht (womit allerdings meine Nebenfachproblematik anfing). Die Stadt Jena und auch die Uni sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Die Stadtgröße ist genau richtig für mich. Alles ist schnell und gut zu erreichen, fast überall grünt es. Und als Universitätsstadt ist hier immer ein buntes Treiben. Jena macht wirklich viel aus sich in Sachen Forschung/Bildung/Lehre und Kultur. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt auch Arbeit hier gefunden habe. Denn ich hätte meine kleine Stadt im Tal nur sehr ungerne wieder verlassen müssen.

Studium

Wie haben Sie Ihr Studium empfunden? Würden Sie noch einmal das gleiche studieren? Falls nein, wieso nicht?

Für Denker und Schreiber ist Germanistik wirklich ein schönes und spannendes Fach und alles andere als mal nebenbei erledigt - für all die, die das denken ;o). Hier muss man viel Herzblut reinstecken. Über die historischen Anfänge der deutschen Sprache bis hin zum kleinsten Baustein der gesprochenen jetzigen Sprache, auch abschweifend zu deutschen Dialekten uvm. deckt das Institut der FSU die Germanistik gut ab. Das hat mir sehr gefallen. Und an so manchem phonetischen, lexikalischen oder syntaktischen Baustein habe ich mir auch den ein oder anderen Finger abgebissen.

Schade ist allerdings, dass die Germanistik auf dem Arbeitsmarkt keine eindeutigen Berufe bietet, wenn man nicht gerade eine Uni-Laufbahn einschlagen möchte. Möglichkeiten als Germanist hat man dennoch sehr viele, aber das Studium alleine bereitet nicht unbedingt darauf vor.

Studieren würde ich Germanistik immer wieder, jedoch nur im Nebenfach.

Welche Schwerpunkte oder Spezialisierungen haben Sie in Ihrem Studium belegt?

Wie oben schon schnell deutlich wird, hatte ich die Sprachwissenschaft als Schwerpunkt.

Übergang Hochschule – Beruf und Berufseinstieg

Wie verlief der Übergang von der Hochschule in den Beruf? Mit welchen Schwierigkeiten hatten Sie zu kämpfen und wie ließen sich diese lösen?

Der Übergang von Hochschule zum Beruf war nicht ganz so einfach. Zwar konnte ich nach dem Master sofort einsteigen, jedoch handelte es sich dabei nur um ein sechsmonatiges Praktikum. Währendessen habe ich parallel dazu noch eine Lehrverantsaltung an der Uni für Germanistik als Dozent angefangen für ein Semester. Daneben bewarb ich mich ständig für den weiteren Verlauf, sowohl für Festanstellungen als auch für Praktika, ohne viel Erfolg. Nach dem Ende dieses Praktikums und der Lehrveranstaltung an der Uni war ich erstmal für ca. drei Monate ohne Arbeit zuhause. Schließlich wurde es dann wieder ein Praktikum für ein halbes Jahr. Beide jeweils im Online Marketing. Jetzt, nach ca. einem Jahr habe ich auch eine Festanstellung gefunden, die ich demnächst antrete.

Sehr viele Absolventen sind dazu bereit, durch gering entlohnte Praktika in den Beruf einzusteigen, bei vollem Arbeitspensum. Was die Arbeitgeber natürlich freut. Das ist eine traurige Entwicklung.
Jedoch nie unterkriegen lassen, immer weiter bewerben, auch initiativ, dabei Kontakte knüpfen. Und irgendwann hat man es dann auch geschafft.

Ein Jahr, wie in meinem Fall, ist dabei keine Seltenheit. Ich habe von anderen auch schon gehört, dass sie zwei bis drei Jahre auf eine "richtige" gewartet haben.

Wie schätzen Sie die Berufseinstiegschancen in Ihrem derzeitigen Berufsfeld ein? Welche Rolle spielen dabei Praktika?

Die Einstiegschancen für Germanisten sind alles andere als einfach. Für jeden Beruf ist man Quereinsteiger. Die Studienrichtung spielt beim Bewerben schon fast keine Rolle mehr, glaube ich. Sondern nur die weiteren Softskills, Sprachenkenntnisse, erlangte Berufserfahrungen und ehrenamtliche Tätigkeiten. Praktika während des Studiums sind deswegen äußerst wichtig.

Beruflicher Werdegang

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres beruflichen Werdegangs.

Viele verschiedene (kurze) Praktika während des ganzen Studiums (Semesterferien und auch Vorlesungszeit) für Marketing, Verlagsarbeit, PR, Öffentlichkeitsarbeit in öffentlichen sprachlichen Instituten und Bibiliotheken. Mehrjähriges Engagement im FSR Germanistik und bei AIESEC Jena - Sich für andere Studenten einzusetzen und ihnen zu helfen macht nicht nur viel Spaß, man lernt ganz nebenbei viele Softskills für die Zukunft wie gute Organisation, freies Reden, die Umsetzung von eigenen Ideen, Führungsqualitäten, Selbstbewusstsein uvm.

Zu Beginn meines Masterstudiums 2010/2011 war ich in den Semsterferien für zwei Monate in Indien für ein Praktikum in einem Kinderdorf. Da hatte ich zwar nichts mit den hier genannten beruflichen Zielen zu tun. Aber die Lebenserfahrung, die ich dort gesammelt habe, nimmt mir keiner mehr.

Gleich nach dem Master war ich für sechs Monate bei IronShark im Online Marketing/SEO. Und fast parallel dazu Dozentin an der FSU Jena für Germanistische Textlinguistik (SS 2013). Danach weiteres sechsmonatiges Praktikum bei HolzDesignPur im Online Marketing.

Aktuelle Arbeitssituation

Wo arbeiten Sie derzeit? Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten und Aufgaben.

Derzeit arbeite ich als Praktikantin bei HolzDesignPur im Online Marketing. Es handelt sich dabei um ein Start-up, ein Online Shop für Massivholzmöbel. Ich kümmere mich um das SEO der Homepage des Online Shops, d.h. ich optimiere alle Artikel- und Produkttexte für die Suchmaschinen. Außerdem mache ich viel im Social Media, kümmere mich also um den Auftritt bei Facebook und Pinterest. Ich half, den Blog neu aufzusetzen (Layout), die schon bestehenden Blogbeiträge zu optimieren und zukünftig immer für neuen interessanten Stoff, also Texte, zu sorgen. Dazu gehört dann auch viel Themenrecherche. Außerdem schreibe ich im Internet häufig Artikel auf relevanten Seiten und kontrolliere wichtige Zahlen, die in diesem Zusammenhang stehen, mache Marktanalysen und Monetoring. Weiterhin erstelle ich auch Inhaltspläne für zukünftige Themen, über die berichtet werden können und erstelle Texte zu neuen Produkten im Shop.

Welche Qualifikationen sind für Ihre derzeitige Tätigkeit erforderlich? Inwiefern hat Ihnen Ihr Studium beim Erwerb dieser Qualifikationen geholfen?

Vor allem Textaffinität ist hier gefordert und Kreativität. Das Germanistikstudium hat schon mit dazu beigetragen, vor allem im ersten Punkt, sicherer zu werden. Was die Kreativität angeht, die hat man oder nicht. Man kann es sicher noch steigern, aber ein Studium braucht man dafür nicht.

Das Praktikum ist bald beendet und zum März ´14 beginne ich endlich eine Festanstellung bei VACOM, ebenfalls im Marketing.

Wie sind die Praktikums- und Berufseinstiegschancen bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber?

Zu meinen letzten Arbeitgebern (IronShark, HolzDesignPur) kann ich sagen, dass vor allem Praktikumschancen sehr gut sind. Alle drei pflegen sehr flache Hierarchien, die Atmosphäre und das Zusammenarbeiten sind großartig, Freiräume zum eigenen Verwirklichen sind gegeben und es können auch durchaus Übernahmechancen bestehen.

Kontakt und Tipps

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf den Weg geben?

Allen Germanistikstudenten gebe ich mit: werdet euch über eure Stärken und Schwächen bewusst. Denkt schon früh darüber nach, welche Berufe euch interessieren könnten und probiert euch per Praktika darin aus. Bzw. bleibt bei einem Berufswunsch, wenn er schon gefasst ist, und sammelt darin soviel Erfahrung wie nur möglich.

Auch ehrenamtliche Tätigkeiten in und außerhalb der Uni sind toll für eure persönliche Entwicklung. Sehr empfehlen will ich auch einen Auslandsaufenthalt, egal in welcher Form.

Traut euch zu, auch mal neue Sachen auszuprobieren. Ihr seid jung und habt die Zeit. Wenn ein Praktikum etc. auch mal keinen Spaß oder Sinn gemacht hat, bringt euch das sehr viele Erfahrungspunkte ein.

Bewerbt euch später auch auf Stellenangebote, von denen ihr denkt, ihr würdet den Anforderungen nicht gerecht werden. Schließlich habt ihr ein ganzes Studium bewältigt.

Falls ja, geben Sie bitte eine Kontaktmöglichkeit an (z.B. Email, Telefonnummer oder Anschrift).

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