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W3-Professur für Festkörperphysik mit dem Schwerpunkt Quantendetektion


Die Physikalisch-Astronomische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität schreibt gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V. Jena eine

W3-Professur für Festkörperphysik mit dem Schwerpunkt Quantendetektion

aus. Die Stelle ist mit der Leitung der gleichnamigen Abteilung "Quantendetektion" am IPHT verbunden. Diese Abteilung stellt ein multidisziplinäres Forschungsteam dar, welches seinen Schwerpunkt auf photonischen Detektoren für einen weiten Bereich des elektromagnetischen Spektrums hat. Basis der Arbeit ist die einzigartige Mikro- und Nanotechnologie des IPHT im eigenen Reinraum. Der Fokus der Professur liegt auf der Grundlagenforschung zur Festkörper- und Materialphysik, auf deren Basis neuartige photonische Detektoren konzipiert, realisiert und bis zu vollständigen Messinstrumenten integriert werden. Übergeordnetes Ziel ist die Anwendung im Kontext der Lebenswissenschaften und dabei insbesondere auf den Themenfeldern Gesundheits- und Umwelttechnologien. Dabei wird eine enge Vernetzung mit den verfahrensorientiert arbeitenden Gruppen der FSU und des IPHT angestrebt.

Die zentralen wissenschaftlichen Aufgaben der Professur bestehen in folgenden Schwerpunkten:

  • Festkörper- und materialphysikalischen Grundlagenforschung zu supraleitenden und halbleitenden Materialien mit modifiziertem Störungsgrad der Festkörperstruktur
  • Transfer Grundlagenerkenntnisse in neuartige Detektorkonzepte (wie z. B. thermo­elektrische Detektoren mit anomal großem Seebeck-Effekt, supraleitende  Einzelphotonen-Detektoren)

  • Mikro- und Nanotechnologien zur Realisierung derartiger Detektoren (Herstellungsverfahren für die erforschten Materialien, Strukturierungsverfahren bis in den tiefen Sub-Mikrometer-Bereich)

  • Konzeption und Realisierung von Messinstrumenten (spektroskopische und bildgebende Messverfahren mit maximaler Zeit- und/oder Spektralauflösung


Mit der Abteilungsleitung sind weitere organisatorische Aufgaben verbunden:

          

  • Pflege der etablierten Mikro- und Nanotechnologien (Beschichtungstechnologien für metallischen und dielektrische Dünnschichten, lithographiebasierte Strukturierungsverfahren, mikromechanische Technologien).
  • strategische Technologieentwicklung und Planung entsprechender Infrastrukturinvestitionen in Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Technologien für eine industrielle Verwertung.

Einstellungsvoraussetzung ist die Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen. Die Bewerberin/Der Bewerber soll wissenschaftlich hervorragend ausgewiesen sein, entsprechende Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln werden vorausgesetzt. Weiterhin sind Erfahrungen bei der Leitung einer Abteilung im Forschungsbereich erwünscht.

Im Falle einer ersten Berufung auf eine Professur wird das Dienstverhältnis grundsätzlich vorerst befristet; Ausnahmen von dieser Regelung sind möglich (§ 79 Abs. 2 ThürHG).

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist bemüht, verstärkt Wissenschaftlerinnen einzustellen; sie werden nachdrücklich um ihre Bewerbung gebeten. Schwerbehinderte erfahren bei gleicher Eignung, Befähigung und Qualifikation eine besondere Berücksichtigung.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis, Lehrtätigkeit, Drittmitteleinwerbung, Forschungsplan, 5 ausgewählte Publikationen) sind bis zum 18.01.2016 zu richten an den

Dekan der Physikalisch-Astronomischen Fakultät
der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Max-Wien-Platz
D-07743 Jena
.


Ausschreibende Fakultät
Physikalisch-Astronomische Fakultät

 

Bewerbungsadresse
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Physikalisch-Astronomische Fakultät
Max-Wien-Platz 1
07743 - Jena

 

Ansprechpartner
Prof. Dr. Gerhard G. Paulus
Telefon: 03641/947001
Fax: 03641/947002
E-Mail:

 

Fristen
Ausschreibung vom: 02.12.2015
Bewerbungsende: 18.01.2016

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