Grundlagen der VC-Technik
Videokonferenzen (VC) erlangen in der internationalen Kommunikation eine immer höhere Bedeutung. Es ist heute problemlos möglich, mit Wissenschaftlern anderer Universitäten und Einrichtungen unter Nutzung von unterschiedlichen Kommunikationsmedien kurzfristig Verbindung in Ton und Bild aufzunehmen. Dazu bedarf es keiner speziellen Kenntnisse auf dem DV Gebiet .Videokonferenzen können sehr effektiv in Lehre und Forschung für unterschiedliche Anwendungsfälle eingesetzt werden und können viel Zeit und Geld sparen. Es können Beratungen mit mehreren Teilnehmern an unterschiedlichen Orten in einem gemeinsamen virtuellen Konferenzraum durchgeführt werden. Das bedeutet, dass Reisekosten und auch die zugehörige Reisezeit vollständig eingespart werden können. Das Multimediazentrum des Universitätsrechenzentrums stellt für Mitarbeiter und Studenten der FSU Jena Videokonferenzdienste zur Verfügung. Im Multimediazentrum sind Konferenzen über LAN (Local Area Network - bis 4,0 MBit/s) in SD und HD Qualität möglich. Eine parallele Grafikübertragung (z.B. PowerPoint) kann auf Basis des H.239 Standards garantiert werden.
Videokonferenzen können in speziell dafür vorbereiteten Räumen oder direkt vom Arbeitsplatz durchgeführt werden.
Für Videokonferenzen existieren unterschiedliche Anwendungsszenarien.
Bei Point to Point Konferenzen arbeiten zwei Partner mittels eines Videokonferenzsystems zusammen. Sie sind in Ton und Bild bidirektional miteinander verbunden und können gemeinsame Dokumente bearbeiten. Für die Nutzung dieses Dienstes muss nur an der Gegenstelle ein Videokonferenzsystem vorhanden sein, welches den Standard H.323 unterstützt.
Multipoint Konferenzen
Bei Multipoint Konferenzen sind mehrere Partner miteinander bidirektional in Ton und Bild verbunden. Voraussetzung für die Nutzung dieser Technologie ist eine MCU (Multipoint Control Unit). Diese übernimmt die Verteilung der einzelnen Audio- und Videodatenströme, so dass nicht jeder Partner eine direkte Verbindung mit allen anderen beteiligten Teilnehmern aufbauen muss. Die Verbindung zu den einzelnen Teilnehmer wird durch die MCU realisiert. Das Multimediazentrum der FSU Jena nutzt die zentralen MCU-Dienste des DFN Vereins (Deutsches Forschungs-Netz).
Dem Anwender stehen unterschiedliche Multipoint Videokonferenztypen zur Verfügung, welche in Layout und Qualität frei konfigurierbar sind. Die Einrichtung von Multipoint Videokonferenzen übernimmt das MMZ.
Nutzungsmöglichkeiten der VC-Technik
Im Multimediazentrum stehen mehrere Konferenzräume mit hochwertiger fest installierter VC Technik zur Verfügung:
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Raum 28 im URZ Am Johannisfriedhof 2
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Raum E028 im MMZ-1 EAP 8
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Raum 1209 im MMZ-2 EAP 4
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mobiles VC System des MMZ
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Software VC Client
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Die Nutzung des Videokonferenzdienstes ist für Mitarbeiter und Studenten der FSU Jena kostenfrei. Interessenten erhalten von den Mitarbeitern des Multimediazentrums eine kurze Einweisung zum Umgang mit den Geräten und zur Durchführung einer Konferenz. In bestimmten Anwendungsfällen erfolgt eine direkte technische Betreuung durch die Mitarbeiter des MMZ.
Ansprechpartner:
Dr. Olaf Götz Doris Rosifka
Tel.: 9-40560 Tel.: 9-40550