![]() | Projekt “Meta Directory CODEX” Integrierende Benutzer und Ressourcenverwaltung an den Thüringer Hochschulen Klaus Rosifka |
Am 1. September 2007 wird am Universitätsrechenzentrum der Friedrich-Schiller-Universität Jena das Meta Directory „Codex“ in Betrieb genommen. Was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung?
Das „Codex“-Projekt begann bereits im Jahr 2002 mit dem Ziel, eine integrierende Benutzer- und Ressourcenverwaltung an den Thüringer Hochschulen einzuführen. Diese wird an jeder der beteiligten Einrichtungen durch einen Metaverzeichnisdienst (engl. Meta Directory; eine spezielle Art von Datenbank) realisiert, in dem zum einen ein Identitätsmanagement der mit der jeweiligen Hochschule in Verbindung stehenden Personen stattfindet und der zum anderen auch eine einheitliche Schnittstelle zur Synchronisation von Daten zwischen verschiedenen Datenbanken und weiteren angeschlossenen Systemen bietet.
„Codex“ stellt somit erstmalig ein universitätsweites zentrales und aktuelles Verzeichnis zur Verwaltung digitaler Identitäten bereit. Letztere beschreiben natürliche Personen durch einen allgemeinen Datensatz mit Namens-, Adress- und einigen technischen Informationen (z.B. Matrikel- oder ggf. Bibliotheksbenutzernummer), dazu kommen so genannte Rolleninformationen (beispielsweise der Studiengang bei Studenten oder entsprechende Daten bei Mitarbeitern oder Gästen der Universität). Die Speicherung dieser personenbezogenen Daten erfolgt in speziell gesicherten Systemen, Datentransporte finden ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen statt.
Jeder Nutzer von IT-Diensten an der Friedrich-Schiller-Universität kann jederzeit alle über ihn im Meta Directory gespeicherten Daten unter