Friedrich-Schiller-Universität Jena - Winzer
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Britta Winzer

Auslandsgermanistik/ Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, Interkulturelle Wirtschaftskommunikation, Anglistische Sprachwissenschaften (Magister)

 

 

 

 

 

 

 

 

   



               Foto: privat

1997-2004


2000-2001

 

2001



2001-2003


 


seit 2004

Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Fremdsprachenassistentin am Concordia College Moorhead, MN/USA

Deutschlehrerin an der Oak Grove Highschool in Fargo, ND, USA

mehrmonatige Studienaufenthalte in Gjřvik, Norwegen (Hospitationen in unterschiedlichen Schulen sowie Magisterarbeitsphase)

Dozentinnentätigkeit an der VHS Jena (Englisch- und Norwegischkurse)

Thema der Magisterarbeit: "Die Subjektive Theorie einer norwegischen Deutschlehrerin in Bezug auf die Grammatik"

WS 2004/05




 

Honorardozentin am Institut für Auslandsgermanistik/ Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, FSU Jena

SS 2005  Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Auslandsgermanistik/ Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, FSU Jena 
Juli-Aug. 2005 

Lehrtätigkeit beim 64. Internationalen Sommerkurs für Germanisten der FSU Jena (AG: „Von Bären, Flinten und flammenden Herzen – Phraseologismen im Deutschen“)

  Lehrtätigkeit für die Open University Milton Keynes  
seit Okt. 2005

wissenschaftliche Mitarbeiterin/Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Auslandsgermanistik/ Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, FSU Jena

Promotion zum Thema: "Phraseologismen in Deutsch als Fremdsprachlehrwerken: Bestandaufnahme, Analyse, Perspektiven"

seit Jan. 2006

Autorentätigkeit im Lehrwerkprojekt studio d (Cornelsen)

 

 

 

Worin besteht Ihre derzeitige berufliche Tätigkeit?

Mittlerweile bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Auslandsgermanistik/ Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und arbeite an meinem Promotionsvorhaben (Arbeitstitel: „Phraseologismen in Deutsch als Fremdsprachlehrwerken: Bestandaufnahme, Analyse, Perspektiven“). Meine Aufgabenbereiche am Institut sind vielfältig, was ich wiederum als sehr spannend und angenehm empfinde. Ich unterrichte nach wie vor in DaF-Kursen und biete mittlerweile auch Fachseminare (Lehrmedienanalyse, Unterrichten mit und ohne Lehrwerk etc.) an. Außerdem bin ich mit Zuarbeiten für das Fach- und Rahmenprogramm der anstehenden IDT 2009 betraut. Natürlich sind mit der Tätigkeit auch organisatorische und administrative Aufgaben verbunden sowie Gutachtertätigkeiten, Prüfungsaufsichten und die Teilnahme an Informationsveranstaltungen und -messen im In- und Ausland.

 

Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sind für diese Tätigkeit wichtig?

Eine didaktisch-methodische Kompetenz und ein grundlegendes Verständnis für Unterrichtsabläufe und -szenarien ist natürlich sehr wichtig. Neben der fachlichen Kompetenz entscheiden ebenfalls die „weichen Faktoren“ über die Qualität der Arbeit: Für mich persönlich ist es ganz besonders die Empathiefähigkeit und Initiative, d.h. die Motivation, sich auch als Mensch in den Unterricht einzubringen. Die Fähigkeit zum effektiven Zeitmanagement ist meines Erachtens eine echte Schlüsselkompetenz. Unterrichtsvorbereitungen, Beratungsstunden, Zuarbeiten, Gutachten und Promotion unter einen Hut zu bringen, erfordert sehr viel Struktur und Planung.

 

Welche für Ihren Beruf wichtigen Kompetenzen haben Sie wie erworben?

Ich empfinde es als sehr vorteilhaft, jahrelang selbst in der Rolle der Sprachlernenden gewesen zu sein. Meine Vorstellung von Unterrichtsabläufen wurde entscheidend dadurch geprägt. Die Auslandsaufenthalte wie auch die zahlreichen Unterrichtspraktika waren für mich ausgesprochen wichtig – man verändert sich und die individuellen Einstellungen ganz fundamental. Auch das Anfertigen der Magisterarbeit war eine besondere Station. Sich auf 100 Seiten zu organisieren und zu strukturieren, zu forschen und dabei den wissenschaftlich Standards Rechnung zu tragen, das war am Anfang eine große Herausforderung, die mich aber rückblickend sehr viel weiter gebracht hat; insbesondere natürlich in Bezug auf mein derzeitiges Forschungsprojekt.

 

Welche Motivationen haben Ihre Studien- bzw. Berufswahl bestimmt?

Ich wollte perspektivisch – so zumindest meine Vorstellung am Anfang des Studiums – im Ausland als Lehrkraft arbeiten, mir jedoch auch andere Tätigkeitsfelder offen halten. Die Fächerkombination bot sich dahingehend an. Wie sich nach 3 ˝ Jahren Auslandsaufenthalt(en) herausstellte, hatten sich meine Wünsche und Vorstellungen verändert. Die Idee zu einem Promotionsprojekt kam auf…

 

Falls Sie derzeit promovieren, welche Tätigkeit streben Sie nach Ihrer Promotion an?

Idealerweise eine Dozententätigkeit im Bereich Deutsch als Fremd- und Zweitsprache.

 

Was raten Sie Studierenden Ihres Fachs bzw. Ihrer Fächer?

Ich habe sehr viel von engagierten Lehrern und Lehrerinnen gelernt, Leute, die mich durch ihre Arbeit motiviert und inspiriert haben. Es ist meines Erachtens wichtig, solche Personen, deren Arbeitsstil und Berufsphilosophie kennen zulernen. Daher empfehle ich den „Ausflug in die Praxis“.

 

Ich bin wieder nach Jena gegangen, weil ... 

... ich im Ausland feststellen musste, dass Jena zwar „überschaubar“, jedoch auch eine Stadt mit attraktiver Uni, sehr netten Leuten, gelungener Kulturarena und gutem Kaffee ist.