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Publikationen und Neuerscheinungen




Flexibilität und Sicherheit- Empirische Befunde, theoretische Konzepte und institutionelle Gestaltung von Beschäftigungsstabilität
 

Arbeitsmärkte werden flexibler. Doch zugleich benötigen Marktakteure Sicherheiten. Olaf Struck stellt die neuere Entwicklung stabiler und instabiler Beschäftigung vor und verdeutlicht die maßgeblichen Ursachen dieser Entwicklung. Darüber hinaus widmet er sich mit Blick auf Betriebe und zentrale institutionelle Rahmenbedingungen der Frage: Wie können Qualifikation, Engagement, Koopperation und soziale Sicherheit auch in flexiblen Beschäftigungssystemen gewährleistet werden?

 

Aus dem Inhalt:

Empirische Ausgangsbefunde betrieblicher Beschäftigungsstabilität - Arbeitsmarkttheoretische Erklärungsansätze - Empirische Befunde betrieblicher Beschäftigungsstabilität - Verfügungsmöglichkeit von Leistungsfähigkeit - Sicherstellung von Leistungsbereitschaft - Zur Bedeutung institutioneller Rahmungen des Arbeitsmarktes

 
Arbeit und Gerechtigkeit- Entlassungen und Lohnkürzungen im Urteil der Bevölkerung
 

Eine große Mehrheit der deutschen Erwerbspersonen bewertet Lohnkürzungen und Entlassungen als ungerecht. Die Autoren analysieren Gerechtigkeitsurteile in der Bevölkerung sowie Handlungsfolgen in Erwerbsorganisationen. Sie fragen, ob und inwieweit Prinzipien der Verfahrens- und Verteilungsgerechtigkeit, der Betriebs- und Haushaltskontext, allgemeine soziodemografische Merkmale sowie Wertorientierungen die Bewertung der personalpolitischen Maßnahmen beeinflussen. Abschließend werden die Ergebnisse mit Vorlaufstudien in den USA und Kanada verglichen.

Aus dem Inhalt:

Was beeinflusst die Akzeptanz von Entlassungen und Lohnkürzungen? - Gender und Gerechtigkeit - Freiwillige Leistungsbereitschaft, Fluktuation, Krankenstand - wie wirken sich Entlassungen und Lohnsenkungen aus? - Die Einstellung zum Kündigungsschutz - wie wichtig sind Gerechtigkeitsnormen und Entlassungserfahrungen? - Gerechtigskeitsurteile im internationalen Vergleich.
 
Beschäftigungsstabilität im Wandel?
 

Bedeutungund Ausmaß von Beschäftigungsstabilität ist seit langem Gegenstandvieler theoretischer und empirischer Arbeiten der Soziologie und derÖkonomie. Hier stehen sich im Grundsatz zwei Auffassungen gegenüber.Die eine konstatiert einen tiefgreifenden Strukturbruch und Erosionenstabiler Beschäftigung am Arbeitsmarkt. Die andere betontBeständigkeiten, deren Ursachen in innerbetrieblichenVerwertungsbedingungen bei zunehmend verantwortungsvolleren undqualifizierteren Tätigkeiten gesehen werden.

Vor diesemHintergrund zeigen die Beiträge des Bandes: Der deutsche Arbeitsmarktist durch ein hohes Maß an überbetrieblicher Mobilität gekennzeichnet,die vor allem in den 1990er Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Mittlereund ältere Arbeitnehmergruppen sowie gering qualifizierte Beschäftigtepartizipieren dabei nicht von den Chancen einer insgesamt gestiegenenMobilität am Arbeitsmarkt.

Die Ursachen dieser Entwicklung sindvielfältig: Neben der beruflichen Qualifikation bestimmen Wachstum- undSchrumpfungsprozesse einzelner Wirtschaftsszweige die Mobilität amArbeitsmarkt ebenso wie rechtlich- institutionelle, wirtschaftliche,sozialstrukturelle, individuelle, betriebliche strukturelle undbetrieblich- funktionale Merkmale.

Die Beiträge des Bandes nehmendiese Vielfältigkeit auf, sie dokumentieren den empirischen undtheoretischen Stand der Diskussion und bieten Anregungen für weitereForschungsarbeiten.

Mit einem Beitrag von Christoph Köhler und Olaf Struck:

"Beschäftigungsstabilität im Wandel? Eine problemorientierte Sicht auf den Untersuchungsgegenstand"

 

Trend in Employment stabilityand labour Market Segmentation
 

This book documents the contribution to an international workshop withEastern an Western European participants, held at the Friedrich-Schiller- University in Jena (East Germany). The workshop was followingto two objectives. The first was to get an overview on the state of theart in different countries concerning trend in employment stability anconcepts of labour market structures. To document ongoing debates, wewere interested in open and hidden controversies. The second objectivewas to initiate international cooperation. Therefore, the papers reporton data bases, research institutions and national and internationalnetworks.

The contributions are grouped into three sections. Thefirst series of papers focuses on conceptual questions and historicaltrend. The second section presents the results of country reports onnational findings and debates from Northern, Southern, Eastern undCentral European states. The third section is about methodologicalquestions and research desiderata.

Mit folgenden Beiträgen:

Christoph Köhler, Kyra Junge, Tim Schröder und Olaf Struck:

"Introduction- Debates on the erosion of Internat Labour Markets in Europe"

Christoph Köhler:

"Seven remarks on Lutzs theses of Internal and External Labour Markets- A Comment on Burkhard Lutz"

Christoph Köhler, Ina Götzelt, Tim Schröder:

"Firm-employment systems and labour market segmentation- an old approach to a new debate?"

Michael Grotheer, Olaf Struck:

"Flexibility and discontinuities? A Comment on Marcel Erlinghagen"

Michael Grotheer, Olaf Struck:

"The Case of Eastern and Western Germany- Employment stability and labour market flexibility"

Michael Grotheer, Olaf Struck:

" Average tenure, survivor rates and Employment trajectories- A Comment on Marcel Erlinghagen and Gernot Mühge"

Christoph Köhler, Ina Götzelt, Tim Schröder:

" Good and bad External Labour Markets in Eastern and Western Europe- Concepts and comparative hypotheses"

 
 

Flexicurity: Die Suche nach Sicherheitin der                Flexibilität.      
 

Die Bereitschaft und Fähigkeit, auf sich verändernde Marktbedingungen rasch zu reagieren- kurz: Flexibilität-, wird von Organisationen und Menschen in stetig zunehmenden Umfang gefordert. In der Arbeitswelt heißen dabei immer öfter „Deregulierung“ und „Entsicherung“ die Parolen, die Flexibilisierungsprozesse in Gang setzen sollen. Doch weder lassen sich ohne ein Mindestmaß an Sicherheit innerbetrieblich flexible, produktive Leistungen abfordern, noch kann ein dem Gemeinwohl verpflichtender Sozialstaat auf die Grundprinzipien sozialer Sicherung verzichten. Die notwendige, häufig noch unzureichende Verbindung von Flexibilität und Sicherheit (Flexicurity) in der Arbeit und, davon ausstrahlend, in den Lebensverhältnissen ist Gegenstand dieses Buches. Es geht sowohl den arbeits- und gesellschaftspolitisch relevanten Chancen und Risiken konkreter Flexibilisierungsmaßnahmen nach als auch den Ansprüchen von Individuen und Haushalten an Flexibilität und Sicherheit. Es diskutiert darüber hinaus die Rolle des Rechts in Flexibilisierungsprozessen sowie institutionelle Ansätze und Potentiale arbeits- und sozialpolitischer Regulierung von Flexibilität.

Mit einem Beitrag von Olaf Struck und Christoph Köhler:

"Schutzzone Organisation- Risikozone Markt? Entlassungen, Gerechtigkeitsbewertung und Handlungsfolgen"

 
 

Institutionen und Lebensläufe im Wandel. Institutionelle Regulierungen von Lebensläufen  
 
 Der Sonderforschungsbereich 186 "Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf" an der Universität Bremen legt mit den vier Bänden dieser Reihe Ergebnisse seiner 1988 begonnenen Forschungsarbeit vor. Die interdisziplinär angelegten Projekte haben Teildisziplinen wie Arbeitsmarkt und Berufsforschung, Familiensoziologie, Ausbildungsforschung, Sozialpolitik und Geschlechterforschung in einer neuartigen Perspektive aufeinander bezogen.

Die Rahmung und Steuerung von Lebensläufen durch Institutionen ist eine wesentliche Charakteristik insbesondere des deutschen Lebenslaufregimes. Die Studien im Sonderforschungsbereich haben neben den Folgen der sequenziellen Teilnahme an Bildung, Beruf und Familie sowie Alterssicherung für die Strukturierung des Lebenslaufs vor allem die Auswirkungen der sozialpolitischen Absicherung von Lebenslaufrisiken herausgearbeitet. Sie zeigen aber gleichzeitig , dass die verschiedenen institutionellen Mechanismen in Eigenregie der Individuen in Lebensläufe umgesetzt bzw. integriert werden. Mit der Entstandardisierung von Familien- und Erwerbsverläufen geht eine Verschiebung von institutioneller Steuerung zur Aushandlung von Regulierungen und Ansprüchen zu einer von den Individuen zu verantwortender Lebenslaufdynamiken einher. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels wird die Analyse der wechselseitigen Beziehungen zwischen institutioneller Rahmung und individueller Konstruktion des Lebenslaufs zum zentralen Themes dieses Bandes.

Mit einem Beitrag von Olaf Struck:

"Gatekeeping zwischen Individuen , Organisationen und Institutionen. Zur Bedeutung und Analyse von Gatekeeping am Beispiel von Übergängen im Lebensverlauf"

 
Generationen und Ungleichheit     
 
 

Der Band bietet ausgewählte Beiträge zum Zusammenhang von Generationsbeziehungen und sozialer Ungleichheit. Zunächst werden theoretische Überlegungen angestellt, die Generationen in Gesellschaft und Familie in den Blick nehmen. Die folgenden empirischen Beiträge behandeln soziale Ungleichheit durch Familiensolidarität, belegen aber auch Verbindungen zu gesellschaftlichen Generationen. Der enge Zusammenhang zwischen Generation und Ungleichheit zeigt sich über den gesamten Lebensverlauf. Soziale Ungleichheit geht auf frühe Generationenbeziehungen zurück, sie wird aber auch durch Generationentransfers unter Erwachsenen fortgeschrieben- und vergrößert.

Mit einem Beitrag von Olaf Struck:

"Generationen als zeitdynamische Strukturierung von Gesellschaften und Organisationen"

 
Bildung und Beruf. Ausbildung und berufsstruktureller Wandel in der Wissensgesellschaft
  

Mit dem Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts ist Bildung wieder zu einem gesellschaftspolitisch zentralen Thema geworden. Dabei konzentriert sich die aktuelle Bildungsdiskussion  weitgehend auf die Hochschulen und das allgemeinbildende Schulwesen. Die berufliche Bildung wird demgegenüber wie ein industriegesellschaftliches Relikt behandelt.

Dieser Band thematisiert die berufliche Bildung und den berufsstrukturellen Wandel in der Wissensgesellschaft. Es geht um die für Wissensgesellschaften relevanten Bildungsinhalte. Welche Konaequenzen ergeben sich aus der Dynamik des wirtschaftsstrukturellen Wandels für die Bildungsinhalte? Ist dies Dynamik noch mit einer an ausgeprägter Beruflichkeit orientierten Ausbildung zu bewältigen? Wie ist das deutsche Berufsbildungssystem im internationalen Vergleich zu beurteilen und welche Alternativen gibt es? Sodann wird die zeitliche Strukturierung und die institutionelle Verknüpfung zwischen Bildung und Beschäftigung untersucht. Wie sehen diese Strukurierungsmuster aus und welche sozialstrukturellen Folgen ergeben sich daraus? Außerdem wird die Form von individueller wie irganisationaler Lernprozesse untersucht. Fragen nach den Möglichkeiten selbstgesteuerten Lernes, des Organizational Learning oder der Entgrenzung von Lernen stellen sich mit der Wissensgesellschaft neu.

Mit einem Beitrag von Olaf Struck:

"Zur betrieblichen Entwicklung von didaktischen Methodenkonzeptionen und Lernformen"
 
Arbeitsmarktsoziologie. Probleme, Theorien, empirische Befunde
 

Der Arbeitsmarkt prägt moderne Gesellschaften maßgeblich: das System sozialer Sicherung sowie die individuellen Lebensverhältnisse hängen von der Teilnahme am Arbeitsmarkt ab. Im Rahmen einer interdisziplinär ausgerichteten Forschung thematisiert die Arbeitsmarktsoziologie den Beitrag sozialer Demterminanten für die Erklärung von Arbeitsmarktprozessen. Die beinhaltet die selektive Auswirkung von Bildung für berufliche Mobilität, die Riskien von Arbeitslosigkeit, die Rolle der Familie für Erwerbsentscheidungen oder die Wirkung institutioneller Regelungen. Aus sozilogischer Sicht geht es vor allem um die Entstehung, die Dauerhaftigkeit und die Veränderung sozialer Ungleichheit im und durch den Arbeitsmakrt. Das vorliegende Lehrbuch richtet sich an Studierende und Lehrende der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie an "Praktiker", die die (sozialen) Wirkungen von Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt einschätzen möchten.

Mit einem Beitrag von Olaf Struck:

"Betrieb und Arbeitsmarkt"

 
 
Beschäftigungspolitik von Unternehmen- Theoretische Erklärungsansätze und empirische Erkentnisse
 

Wie und warum unterscheiden sich Betriebe in ihrer Beschäftigungspolitik, das heißt, in den grundlegenden Handlungsmustern des Aufbaus, der Aufrechterhaltung und des Abbaus von Beschäftigung in Unternehmen? Diesen beiden Fragen widmen sich alle Beiträge des Bandes.

Matthias Knuth und Marcel Erlinghagen zeigen, dass sich eine Beschleunigung des Arbeitsmarktgeschehens bislang empirisch für die Periode von 1975 bis 1995 nicht nachweise lässt. Olaf Struck und Tim Schröder analysieren die Unterschiede betrieblicher Beschäftigungsdauern in Ostdeutschland im Vergleich zu Westdeutschland. Dorothea Voss-Dahm untersucht, wie Unternehmen geringfügige Beschäftigung nutzen. Karen Jaehrling und Claudia Weinkopf analysieren wie sich "Einfacharbeit" im Dienstleistungsbereich verändert hat. Auf Basis von Intensivinterviews erhebt Uta Wilkens Wahrnehmungen und Problemverarbeitungen von hochqualifizierten "Arbeitskraftunternehmern". Anne Goedicke, Hanns- Georg Brose und Martin Diewald untersuchen die Herausforderungen des demografischen Wandels und der Veränderungen der Beschäftigungsverhältnisse für die Bindung von Beschäftigten an die Betriebe. Heiko Massa-Wirth und Hartmut Seifert fragen, welche Faktoren die Existenz und Form von "Betrieblichen Bündnissen für Arbeit" erklären können. Christian Pfeifer untersucht, wovon die Nachfrage der Betriebe nach befristeter Beschäftigung und Leiharbeit abhängt. Ingo Weller und Rüdiger Kabst analysieren den Einfluss von Legitimität  und Institutionen auf die Wahrscheinlichkeit von "Downsizing"-Maßnahmen und deren Ausformungen. Sämtliche Aufsätze tragen dazu bei, das Empirie-, Theorie- und Erklärungsefiziz der personalwirtschaftlichen Diskussion zu reduzieren.

Mit einem Beitrag von Olaf Struck und Tim Schröder:

"Ursachen betrieblicher Beschäftigungsdauern: Befunde anhand der ersten Welle des SFB 580 B2- Betriebspanels"

 
 



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