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Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin Erste Ergebnisse wurden in einer Internetstudie an über 2000 Personen gewonnen, in der sich zeigte, dass nach Kontrolle von Alter, Beziehungsdauer und Kinderzahl LAT-Partnerschaften im Vergleich zu zusammenlebenen Partner durch stärkee seuxelle Leidenschaft aber erhöhte Bindungsunsicherheit und häufigere Seitensprünge gekennzeichnet sind. Weitere Ergebnisse zu LAT-Beziehungen wurden aus Analysen vorliegender Daten des Sozio-oekonomischen Panels des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gewonnen. In dieser repräsentativen Längsschnittstudie für Deutschland (ca. 23 000 Befragte pro Jahr) können ab 1992 in Gesamtdeutschland LAT-Beziehungen von zusammenwohnenden Paaren unterschieden werden. Diese Analysen ergaben (a) LAT hat historisch zugenommen; (b) LAT nimmt bis zum Ende der weiblichen Reproduktionsphase (40 Jahre) ab; (c) ist danach eher eine eigenständige Lebensform ohne nachfolgendes Zusammenwohnen; und (d) ist in allen Altersgruppen instabiler als Zusammenwohnen (Asendorpf, 2008). In der Hauptstudie des Projekts wurden 611 Paare im Alter (der Frau) von 18-69 Jahren in einem großstädtischen Ballungsraum (Berlin) und in überwiegend katholisch geprägten Landkreisen (Niedersachsen) untersucht, wobei die Paare nach 1 Jahr nochmals nachbefragt wurden. Mit der Wahl der Projektstandorte wird regionalen Unterschieden in der Individualisierung partnerschaftlicher Lebensformen und damit verbundenen unterschiedlichen Kontextbedingungen partnerschaftlicher Distanzregulation Rechnung getragen. Die Ergebnisse befinden sich derzeit in Auswertung. |