In zwei Gruppen wurde heute nach dem Frühstück im Gebiet gearbeitet. Die eine zählte in der Maxwellbay von Artigas bis Great Wall in den Buchten die Robben, um unsere Erfassung vom Vortag fortzusetzen. Im Gegensatz zum gestrigen Tag, d.h. der Zählung an der Drake-Küste, konnten wir nur zwei Weddellrobben und ein Seebären-Männchen kartieren. Unterwegs wurde in der Nähe eines Nistplatzes von Dominikanermöwen ein großer Bestand der Antarktischen Schmiele (Deschampsia antarctica) entdeckt. Deren Kartierung steht noch aus; leider ist trotz Sonnenschein der Schnee noch immer nicht geschmolzen.
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Eine zweite Gruppe machte sich zum südlichen Hochland auf, um dort die Fossiliensuche fortzusetzen. Da jedoch in den letzten Tagen viel Schnee gefallen war, waren große Flächen verschneit, sodass nur wenige Stellen dieses als fossilienreiche Region bekannten Gebietes zugänglich waren. Es wurden nur wenige Stücke gefunden, die für weitere Untersuchungen geeignet sind, u.a. ein kleines Farnblatt.
Am Nachmittag war dann wieder Sport angesagt. Mehrere Kommilitonen nutzen aber das günstige Wetter, um unsere Fotodokumentation der Expedition zu vervollständigen und Verhaltensbeobachtungen an Zügelpinguinen durchzufhren.

Am Abend verabschiedeten wir Wissenschaftler aus Bonn und Münster, die mit einer Hercules nach Punta Arenas abflogen