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Pinguinzählung auf Ardley

Dienstag 22.01.2008

Heute war es längere Zeit möglich, über die Landbrücke die Insel Ardley zu erreichen. Diesen Zustand nutzten wir aus und gingen direkt nach dem Frühstück in Richtung Great Wall los. Die Landbrücke stellte sich bei der Überquerung nur als schmaler Landstreifen dar, so dass es vom Strand aus wirkte, als wenn wir über Wasser laufen würden.

Unsere Aufgabe war es, den Bruterfolg der Eselpinguine zu ermitteln. Dieser ergibt sich durch die Division der Zahl der nahezu flüggen Jungtiere durch die im Dezember bereits ermittelte Brutpaarzahl, letztere vom Jenenser Doktoranden Mattthias gezählt. Da es sich um eine große Brutkolonie handelt, teilten wir uns in fünf Gruppen auf, die die verschiedenen Bereiche der Kolonien zählten. Die Jungtiere sind zu dieser Zeit schon nahezu so groß wie ihre Eltern, unterscheiden sich jedoch noch im Vorhandensein der Flaumfedern. In vielen Bereichen stellten wir hohe Konzentrationen von Jungtieren fest, da sich die Jungtiere bereits in der so genannten Kindergartenphase befanden.

Eselpinguine  

 

Jungtiere der Adeliepinguine

Allein auf dem Leuchtturmplateau waren es fast 950 Jungtiere, die aus 700 Nestern stammten. Neben den Eselpinguinen brüten auch Adeliepinguine und nur wenige Zügelpinguin-Brutpaare auf Ardley. Die Jungtiere der Adeliepinguine verlieren bereits ihren Flaum und gleichen, bis auf die weiße Kehle, den Adulten. Viele von ihnen besitzen allerdings noch einzelne Flaumbüschel am Körper, sodass sie sehr komisch aussehen. Während der Zählung wurden verschiedene Szenen für einen Dokumentarfilm, der am 20. Februar auf dem MDR läuft, aufgezeichnet. Zurück in der Station, machten wir uns direkt an die Auswertung der Zählungen, erstellten eine Zusammenfassung und ermittelten den Bruterfolg.


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