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| Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. |
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„Jenaer Modell“ ausgezeichnet
Uni und Partner siegen in bundesweitem Wettbewerb des Stifterverbandes
2007 hat die Friedrich-Schiller-Universität das "Jenaer Modell der Lehrerbildung" bei der Ausbildung von Lehramtsstudierenden eingeführt. Das Konzept - das gemeinsam mit den Studienseminaren, dem Landesinstitut Thillm und den Schulen in Thüringen eine stärkere Verbindung zwischen erster, zweiter und dritter Phase der Lehrerbildung herstellt - führt zu einer deutlichen Qualitätsverbesserung. Dies hat jetzt auch der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft bestätigt und das Jenaer Modell beim deutschlandweiten Wettbewerb "Von der Hochschule in den Klassenraum - Neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Studienseminaren" ausgezeichnet. Der Thüringer Wettbewerbsbeitrag "Die unteilbare Lehrerbildung - vom Lehren zum Lernen und zurück", der gemeinsam von der Jenaer Universität in Kooperation mit den Studienseminaren in Gera und Erfurt sowie dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) erarbeitet wurde, gehört damit zu den insgesamt vier Siegern, die jeweils 200 000 Euro Preisgeld erhalten.
Unter 50 Projekten durchgesetzt
"Der Sieg des Jenaer Konzepts aus über 50 Anträgen bestätigt, dass wir mit unserer Lehrerbildung auf dem richtigen Weg sind", so Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder, Prorektor für Lehre und Struktur der Universität Jena. "Der Preis des Stifterverbandes wird die Qualität der Thüringer Lehrerbildung in ganz Deutschland publik machen", sagte Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie.
"Lehrerbildung zukunftsfähig"
"Das Jenaer Modell setzt Maßstäbe und hat die Lehrerbildung zukunftsfähig gemacht", weiß die wissenschaftliche Direktorin des Zentrums für Lehrerbildung und Didaktikforschung der Uni Jena, Prof. Dr. Juliane Köster. "Uns ist es mit dem Jenaer Modell gelungen, die Institutionen der ersten und zweiten Lehrerbildungsphase und damit auch fachdidaktische Forschung und Praxis zusammenzubringen".
Außerdem gehört als "Herzstück" ein Praxissemester im 5. bzw. 6. Semester für alle Studierenden zum erfolgreichen Jenaer Modell. AB |
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Praxistest Unterricht - das ausgezeichnete "Jenaer Modell" schickt künftige Lehrer bereits während des Studiums für ein Praxissemester in die Schule.
Foto: Günther
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Neuer Drittmittelrekord
Gelder sichern Jenaer Spitzenplatz bei Forschung und ergänzen die Lehre
Mit einem neuen Drittmittelrekord hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena das Jahr 2009 abgeschlossen. Die Bilanz für die Kern-Universität (ohne Medizin) verzeichnet über 53 Mio. Euro an geflossenen Drittmitteln. Eingeworben haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität im vergangenen Jahr sogar fast 101 Mio. Euro - das über die 53 Mio. Euro hinausgehende Geld kann in diesem oder den Folgejahren eingesetzt werden.
"Diese Mittel sichern und schaffen Hunderte zusätzlicher Arbeitsplätze an der Universität", unterstreicht Kanzler Dr. Klaus Bartholmé, "und kommen neben der Forschung natürlich auch der Lehre zugute". Allerdings, so der Kanzler, stößt die Universität bei diesen erfolgreichen Mitteleinwerbungen inzwischen an ihre Grenzen. Der Grundhaushalt der Universität, den der Freistaat finanziert, lag 2009 bei rd. 130 Mio. Euro.
21,3 Mio. Euro von den 101 Mio. Euro wurden eingeworben von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und 33,4 Mio. Euro vom Bund - es sind also staatliche Mittel, die in einem Wettbewerb errungen wurden. Die meisten Mittel wurden von der Physikalisch-Astronomischen Fakultät (31,57 Mio. Euro) akquiriert, gefolgt von der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät (23,86 Mio. Euro) und der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät (18,8 Mio. Euro), aber auch die Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften kann mit 9 Mio. Euro auf ein sehr gutes Jahr zurückblicken.
"Die Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität haben sich im immer härter werdenden Wettbewerb um die Drittmittel sehr gut behauptet", sagt Pressesprecher Axel Burchardt, was sicher auch auf die Einführung der universitären Forschungsschwerpunkte zurückzuführen sei. "Diese exzellente Drittmittelbilanz ist umso höher einzuschätzen, da die Jenaer Universität neben der Medizin und den Naturwissenschaften auch starke Geistes- und Sozialwissenschaften hat, wo die Akquise zusätzlicher Mittel besonders schwierig ist", so der Pressesprecher weiter. AB
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Fast 101 Mio. Euro konnten die Forscherinnen und Forscher der Universität 2009 an Drittmitteln einwerben.
Foto: Günther
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Mit Tinte und Kirschsaft
Förderschüler experimentieren im Uni-Labor
Haushaltsreiniger, Seife und Waschmittel - das sind die chemischen "Zutaten", mit denen Anfang März Schüler des Staatlichen regionalen Förderzentrums Kastanienschule Jena im Labor der Chemiedidaktik der Universität Jena experimentiert haben. Der Promotionsstudent Rüdiger Krauß möchte mit ihrer Hilfe herausfinden, wie Menschen lernen. "Das Ziel heißt, die Lernprozesse gezielt zu fördern, um mehr über das ,Verstehen der Naturwissenschaften' zu erfahren", so Krauß. Mit der Kastanienschule soll nun ein regelmäßiger Kontakt vereinbart werden, um im Rahmen einer Langzeitstudie dem "Lernen von Naturwissenschaften" weiter auf die Spur zu kommen.
Auf dem Wochenplan der Schüler zwischen 14 und 21 Jahren standen die Themen Haushaltsreiniger, Farben, Katalyse, Seife und Luft. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse waren dabei in lebenspraktische Übungen verpackt: So dienten Kirschsaft und Tinte als pH-Wert-Indikatoren. "Wir haben den Kindern auch gezeigt, dass es gefährlich sein kann, unbedacht verschiedene Mittel miteinander zu kombinieren", sagt Krauß. So kann der vermeintliche Hausfrauentrick, mehrere Reiniger zugleich einzusetzen, giftiges Chlor freisetzen. sl
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Chemiedidaktiker Rüdiger Krauß (l.) experimentiert gemeinsam mit Förderschülern der Jenaer Kastanienschule im Labor.
Foto: Günther
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Matschie bei Antrittsgespräch
Zu seinem offiziellen Antrittsbesuch weilte am 21. Januar Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Christoph Matschie (r.) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU). Begleitet wurde der Minister bei seinem Gespräch mit der kompletten Universitätsleitung u. a. von Staatssekretär Prof. Dr. Thomas Deufel.
Die Situation der Friedrich-Schiller-Universität, die im Wintersemester 2009/10 die höchste jemals erreichte Studierendenzahl aufweisen konnte und entgegen der Prognosen auch keinen Einbruch bei den Erstsemesterzahlen erlebte, stand im Mittelpunkt des kurzen Gesprächs. Uni-Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke (l.) erläuterte den erreichten Stand und die Perspektiven der Universität. Ein Schwerpunkt war der Stand des Bologna-Prozesses und seiner künftigen Entwicklung an der Jenaer Universität sowie ihre Anstrengungen, am "Studentenparadies Jena" weiterzuarbeiten. Weitere Themen waren die kommende Exzellenzinitiative des Bundes, an der sich die FSU in allen drei Förderlinien bewerben will, sowie die Jenaer Graduierten-Akademie, die für die strukturierte Doktorandenausbildung neue Impulse setzt, die auch überregional wahrgenommen werden.
Man wolle die Gespräche in derselben konstruktiven Form wie heute weiterführen, vereinbarten beide Seiten zum Abschluss. AB
Foto: Scheere
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Biotechnologie im Bus
Mobile Erlebniswelt machte in Jena Station
Ob im Frühstücksbrot, im Joghurt, in Medikamenten oder in unserer stone-washed Jeans. Biotechnologie ist überall im Einsatz, auch dort, wo wir es am wenigsten vermuten. Einen Eindruck von den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten dieser Branche konnten sich Interessierte am 9. und 10. Februar in Jena machen: Auf dem Gelände des Institutes für Materialwissenschaft und Werkstofftechnologie (IMT) der Uni Jena bot der "BioTechTruck" Wissenschaft zum Anfassen.
Das 17 Meter lange und 6 Meter hohe Fahrzeug ist Teil einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler. Unter dem Motto "BIOTechnikum. Leben erforschen - Zukunft gestalten" erhalten sie die Möglichkeit, sich über Tätigkeitsfelder und berufliche Chancen im Bereich der Biotechnologie zu informieren. In einem Praktikum können Schüler ab dem 7. Schuljahr hier schon einmal Laborluft schnuppern und selbst DNA isolieren. Denn auf fast 100 Quadratmetern bietet der "BioTechTruck" dem Besucher sowohl eine multimediale Ausstellung als auch eine komplette Labor-Infrastruktur.
Im Obergeschoss des Doppeldeckerbusses nimmt ein Film die Besucher mit auf eine Reise durch Biotechnologielabore und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsvorhaben und Einsatzmöglichkeiten: Ein mit Sensoren ausgestattetes Taschentuch, welches uns nach den Schnäuzen Auskunft über mögliche Krankheiten liefert, ist zwar noch Zukunftsmusik, doch Forscher arbeiten bereits daran. doc
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Wissenschaft zum Anfassen gab es für die Besucher des BioTechTrucks.
Foto: Scheere
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Ausgerechnet Jena!
Warum junge Westdeutsche in Jena studieren wollen
"Jena - ausgerechnet…", so heißt eine aktuelle Studie des Dezernats Akademische und Studentische Angelegenheiten und des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie und Regionalentwicklung der Uni Jena, in der mehr als 700 westdeutsche Studierende der Friedrich-Schiller-Universität Auskunft darüber geben, warum sie sich für ein Studium in Jena entschieden haben.
"Hauptargument für ein Studium in Ostdeutschland ist die Gebührenfreiheit", nennt Dezernentin PD Dr. Eva Schmitt-Rodermund ein zentrales Studienergebnis. Daneben spiele aber auch die "angenehme Entfernung" zum Elternhaus eine wichtige Rolle, ebenso die "überschaubare Größe von Stadt und Universität". Dabei gab die Mehrheit der Befragten der Uni Jena den Vorzug vor einer Hochschule, die in direkter Nähe zu ihrem Heimatort liegt. Neben Großstädten wie Hamburg, München oder Berlin setzte sich Jena vor allem gegen klassische Studienorte wie Heidelberg, Freiburg oder Münster durch.
Dass ihre Entscheidung für die Uni Jena richtig war, davon ist die große Mehrheit der Studierenden überzeugt: Neun von zehn Studierenden aus den Altbundesländern gaben an, ein Studium in Jena weiterempfehlen zu können. Über 80 Prozent würden sich sofort wieder sowohl für ihr Studienfach als auch die Jenaer Universität entscheiden.
"In der Zufriedenheit der Studierenden liegt folglich ein Schlüssel für erfolgreiches Studierendenmarketing", ist sich Studien-Dezernentin Schmitt-Rodermund sicher. Denn viele Studieninteressierte beziehen in ihre Hochschulwahl den Rat von gleichaltrigen Freunden und Bekannten ein und schätzen deren Urteil als "sehr wichtig" für ihre Entscheidung ein. "Deshalb setzen wir weiterhin alles daran, unseren Studierenden beste Bedingungen zu bieten", sagt Uni-Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke. Zufriedene Studierende seien die besten Botschafter, um für Uni und Stadt zu werben. US
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Die Studie "Jena - ausgerechnet…" ist abrufbar unter: www.studentenparadies-jena.de/Aktuelles/Archiv/Studie.html
Jena - schon gehört? Bei der Auswahl ihrer Uni verlassen sich Studienanfänger vor allem auf den Rat von Freunden.
Foto: Günther
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Uni Jena im Sprecherrat
Am 28. und 29. März hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena erstmals das gemeinsame Treffen des Sprecherrates der Forschungs- und Technologiereferenten der deutschen Hochschulen ausgerichtet. Die Forschungsreferenten haben sich 2003 zu einem deutschlandweiten Netzwerk zusammengeschlossen. Seit 2008 wird darin ein Sprecherrat gewählt, welcher den Erfahrungsaustausch bündeln und Fragen gezielt bearbeiten soll.
Seit diesem Jahr gehört mit Dr. Kerstin Rötzler (Foto) erstmals eine Vertreterin der Universität Jena dem achtköpfigen Gremium an. "Die Ernennung in den Sprecherrat beweist, dass die Forschungs- und Transferarbeit der Uni Jena aktuelle Probleme behandelt und dabei deutschlandweit gut aufgestellt ist", freut sich die Leiterin des Servicezentrums Forschung und Transfer.
Die Mitglieder des Forschungsreferentennetzwerkes erwarten sich vom Sprecherrat "vor allem eine Hilfestellung bei der Beantwortung dringender Fragen, sei es zur Kostenkalkulation oder zur Drittmittelbeschaffung", so Rötzler weiter. doc |
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 Foto: Scheere
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Sonnenkult & Seifenblasen
8. Workshop „Physik für Schülerinnen“
Noch immer ist das weibliche Geschlecht in der Physik stark unterrepräsentiert. Damit sich dies ändert, lud die Physikalisch-Astronomische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität vom 29. bis 31. März bereits zum achten Mal zum Workshop "Physik für Schülerinnen" ein.
Und es besteht Hoffnung auf eine zukünftig weiblichere Physik: "Insgesamt 30 Mädchen der Klassenstufen 9 bis 13 haben an dem dreitägigen Workshop teilgenommen", sagt die Physikerin Dr. Angela Unkroth. Sie organisierte den Workshop gemeinsam mit ihrer Fachkollegin Dr. Elke Wendler. "Ohne Noten und ohne Druck" bekamen die Schülerinnen die Möglichkeit, bestehende Hemmschwellen gegenüber der Physik abzubauen.
In frei wählbaren Projekt-Gruppen konnten die Mädchen unter anderem ins Innere eines Radios blicken oder sich mit den Geheimnissen und physikalischen Eigenschaften von Seifenblasen auseinandersetzen. Auch moderne physikalische und astronomische Themen, wie Teilchenbeschleuniger oder die Sonne als Kult- und Forschungsobjekt, wurden von den Schülerinnen experimentell und theoretisch erschlossen. "Besonders begehrt war das Thema Schwarze Löcher", so Dr. Unkroth.
"Mädchen haben durchaus Interesse an physikalischen Themen, das es jedoch erst zu wecken gilt", betont Dr. Wendler. Einige der Teilnehmerinnen lassen sich von den Projekttagen sogar zu einem Studium anregen, hat die Vergangenheit bewiesen. Die Jenaer Universität bietet hierfür beste Voraussetzungen - ob im Bachelor-, Master- und Lehramtsstudium oder beim nächsten Workshop. doc
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„doc-in“ stark gefragt
Zahlreiche Unis testen das Doktoranden-Portal
Mit "doc-in" verfügt die Friedrich-Schiller-Universität über ein deutschlandweit einmaliges Online-Portal zur Registrierung ihrer Doktoranden. "Wir sind bislang die einzige Universität, die mit einem solchen Programm Anzahl und Status ihrer Promovierenden systematisch erfasst", sagt Dr. Jörg Neumann, Geschäftsführer der Jenaer Graduierten-Akademie. Ziel dieser Daten-Erfassung sei es, die Promotionsbedingungen zu verbessern und damit verbundene Verwaltungsabläufe zu vereinfachen. Entwicklung und Einführung von "doc-in" werden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Freistaat Thüringen mit knapp 120000 Euro gefördert. Während sich bereits knapp 1700 Jenaer Doktoranden bei "doc-in" registriert haben, könnte das Online-Portal bald auch deutschlandweit zum Einsatz kommen: 16 Universitäten, darunter die LMU und die TU München, die Unis in Heidelberg und Göttingen sowie die Humboldt- und die Freie Universität Berlin, haben einen Testzugang beantragt und prüfen, ob sie "doc-in" künftig für ihre eigenen Promovierenden nutzen wollen. US
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Meldungen
Studieren im Museum
Theorie und Praxis im Studium effektiv miteinander zu verbinden - mit diesem Anspruch unternimmt die Arbeitsgruppe Biologiedidaktik der Jenaer Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Hoßfeld einen weiteren Schritt Richtung Praxis: In Kooperation mit dem Geraer Museum für Naturkunde erhalten Biologie-Lehramtsstudenten der Uni Jena ab sofort die Möglichkeit, das Museum als außerschulischen Lernort kennenzulernen und Erfahrungen in der museumspädagogischen Arbeit zu sammeln.
"Gerade in der Biologie bietet ein Museum zahlreiche Möglichkeiten zur anschaulichen Wissensvermittlung, die den Schulunterricht bereichern können", ist Prof. Hoßfeld überzeugt. In Praktika und Hospitationen werden die Jenaer Studentinnen und Studenten deshalb schon frühzeitig eigene museumspädagogische Konzepte und Veranstaltungen im Naturkundemuseum erarbeiten können. Auch Abschlussarbeiten stehen den Studierenden am Museum für Naturkunde ab sofort offen.
Weitere Kooperationen der Jenaer Biologiedidaktiker bestehen bereits mit dem Zoopark Erfurt und dem Optischen Museum Jena. doc
1. Informatik-Tag
Was geschieht mit unseren Daten im Internet? Wie sicher sind elektronische Patientenakten? Wie lassen sich intelligente Energieversorgungssysteme mit alternativen Energiequellen betreiben? Fragen, die erst mit dem Aufkommen der Informatik gestellt, aber auch mit ihrer Hilfe beantwortet werden können.
Um solche Fragen zu beantworten und über das Fach und die Berufschancen von Informatikern zu informieren, hat das Institut für Informatik der Uni Jena am 13. Februar erstmals einen "Tag der Informatik" veranstaltet. Für die zahlreich erschienenen Schüler und die interessierte Öffentlichkeit gab es Informationen aus erster Hand über die Wissenschaft Informatik mit ihrer Innovationskraft und Bedeutung für praktisch alle gesellschaftlichen Bereiche sowie konkrete Studienmöglichkeiten.
Neben verständlichen Kurzvorträgen zu aktuellen Themen der Informatik und über konkrete berufliche Perspektiven im Informatikbereich stand auch eine Podiumsdiskussion zum Thema "Informatik: Totengräber der Privatsphäre?" auf dem Programm. Hier ging es um die sogenannten Nacktscanner, biometrische Systeme und Kameraüberwachung. Am Ende war man sich weitgehend einig, dass die Fortschritte in der Technik auch mit Risiken erkauft werden, die nicht vergessen werden dürfen. AB
Über 20 000 Studierende
Jena ist weiterhin ein attraktiver Studienort. Dies belegt die vorläufige Studierendenstatistik der Friedrich-Schiller-Universität zum Sommersemester 2010 vom 1. April. 20 128 Studentinnen und Studenten haben am 6. April den Vorlesungsbetrieb aufgenommen - Rekord in einem Sommersemester. Rund 52% der Studierenden sind weiblich, 6,5% kommen aus dem Ausland und rund 14% aus den alten Bundesländern - eine erneute Steigerung gegenüber dem Vorjahr. "Damit trotzen wir weiterhin den Vorhersagen der Statistiker, dass die Studierendenzahl aufgrund des demographischen Wandels in den neuen Ländern sinken müsste", sagt Studien-Dezernentin PD Dr. Eva Schmitt-Rodermund und ergänzt: "Die Studierenden beweisen mit ihren Einschreibungen, dass die Anstrengungen der Friedrich-Schiller-Universität, hochwertige Lehre und exzellente Forschung anzubieten, gewürdigt und geschätzt werden".
553 der Studierenden sind Erstsemester und damit 85 mehr als vor einem Jahr, als zum Sommersemester ebenfalls nur in wenige Fächer immatrikuliert wurde. Insbesondere an den Master-Studiengängen hat das Interesse deutlich zugenommen. "Die Erstsemester haben nach unseren Informationen auch problemlos eine Wohnung finden können", sagt Schmitt-Rodermund. Die Studien-Dezernentin erhofft dies auch für das nächste Wintersemester, da ihr zahlreiche neue Wohnungsangebote auch aus umliegenden Ortschaften vorliegen, die dabei helfen werden, die zu erwartende Nachfragespitze im Oktober abzufangen. AB
Sportstipendium
Die Friedrich-Schiller-Universität und das Fachmagazin "SPONSORs" fördern die Sportmanager von morgen in besonderer Weise: Für den MBA-Studiengang "Sportmanagement" der Jenaer Universität vergibt "SPONSORs" zum zweiten Mal ein Stipendium in Höhe von 13 000 Euro. Interessenten können sich für das Stipendium im Studienjahrgang 2010, der im Oktober startet, ab sofort bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 4. Juni 2010. Die Bewerber sollten einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss sowie mindestens zwei Jahre Berufspraxis vorweisen können.
Weitere Informationen sind zu finden unter: www.mba-sportmanagement.com und www.master.uni-jena.de. US
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letzte Änderung: am 2010-06-28 15:56:53 © FSU Jena
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