Prof. Dr. Tony Bruns erhielt den Habilitationspreis.

Selbst Denken!

Die Universität gedachte ihres Namenspatrons und zeichnete beim Schillertag den Wissenschaftsnachwuchs aus
Prof. Dr. Tony Bruns erhielt den Habilitationspreis.
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
  • Veranstaltung
  • Preise & Personalia

Meldung vom: 28. Juni 2019, 15:45 Uhr | Verfasser/in: Axel Burchardt

Präsident eröffnet Schillertag 2019. „Nimm Dir die Freiheit, aber unterziehe Dich auch der Anstrengung, selbst zu denken“, riet Jenas Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal in seiner Eröffnungsrede in Anspielung auf Schillers Antrittsvorlesung. Foto: Anne Günther (Universität Jena)

Schiller „lebt“ an der nach ihm benannten Universität. Das zeigt der höchste Festtag der Universität Jena, der den Namen „Schillertag“ trägt, um an seine An­trittsvorle­sung im Jahr 1789 zu erinnern. Aus Anlass des diesjährigen „Schillertages“ sind am heutigen Freitag (28.6.) auch die besten Nach­wuchs­wis­senschaftlerinnen und -wissenschaftler der vergangenen zwölf Monate aus­gezeichnet worden.

Der mit 5.000 Euro dotierte Habilitationspreis wurde Prof. Dr. Tony Bruns über­reicht. Der Medi­ziner, der inzwischen eine Professur am Aachener Uniklinikum innehat, ist für seine Ar­beit „Untersuchungen zur immunologischen Vermittlung von Inflamma­tion, Infektion und Organversagen im Verlauf chronischer Lebererkrankungen“ ausge­zeich­net worden. Der Habilitationspreis wird von der Universität und ihrer Freundesgesellschaft finan­ziert.

Die mit jeweils 750 Euro dotierten Dissertationspreise werden ebenfalls von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der FSU gestiftet. Ausgezeichnet wurden während der feierlichen Promotionsfeier Dr. Johanna Barbara Hilpert (Theologische Fakultät), Dr. Carina Klaus (Rechts­wissenschaftliche Fakultät), Dr. Susanne Fricke (Wirtschaftswissenschaftliche Fa­kultät), Dr. Julia Mandry (Philosophische Fakultät), Dr. Alexander Goebel (Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften), Dr. Stefanie Jäckel (Fakultät für Mathematik und Informa­tik), Dr. Yi Zhong (Physikalisch-Astronomische Fakultät), Dr. Fabian Pettig (Chemisch-Geo­wissenschaftliche Fakultät), Dr. Martin Baunach (Fakultät für Biowissenschaften) und Dr. Uwe Haselmann (Medizini­sche Fakultät). Der ebenfalls mit 750 Euro dotierte Dissertations­förderpreis des Alumni Jenen­ses e. V. ging an Dr. Anna Scheer.

Selbst Denken ist von höchster Aktualität

Zuvor haben im Rahmen des Schillertages auch die anwesenden der insgesamt 569 Dokto­rinnen und Doktoren, die im vergangenen akademischen Jahr erfolgreich promoviert wurden, ihre Urkun­den erhalten. „Nimm Dir die Freiheit, aber unterziehe Dich auch der Anstrengung, selbst zu denken“, sagte Uni-Präsident Prof. Dr. Wal­ter Rosenthal in seiner Eröffnungsrede in Anspielung auf Schillers Antrittsvorlesung. „Es ist das zentrale Gebot der Aufklärung, das auch heute gültig ist“, so der Präsident weiter. „Gerade heute, wo nicht nur in Sozialen Netzen eine Behauptung mehr zählt als Tatsachen, die Geltung wissenschaftlicher Erkenntnisse in Zweifel gezogen wird und stattdessen gut platzierte Fake News die Meinungsbildung beein­flussen. Da ist selbst Denken von höchster Aktualität.

Der Festredner Prof. Myles W. Jackson, Ph.D. aus Princeton knüpfte ebenfalls an Schillers Antrittsvorlesung an. Der am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena asso­ziierte Wissenschaftler sprach zum Thema: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Naturwissenschaftsgeschichte?  

„Zusammen.Wirken“

Nach dem ökumenischen Schillertags-Gottesdienst, den in diesem Jahr der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies hielt, fand der Festtag einen feierlich-fröhlichen Ausklang beim ausverkauften Universitäts-Sommer­fest. Es stand unter dem Motto „Zusam­men.Wirken“, das Präsident Rosenthal bereits beim Festakt „nicht nur für unser Verständnis als akademische Gemeinschaft“ beschrieben hatte. „Es steht auch für unseren Verbund mit starken Partnern, den Forschungsinstitutionen und Industriepartnern vor Ort, und mit der Stadt Jena.

Diese Seite teilen
Die Uni Jena in den sozialen Medien:
Ausgezeichnet studieren:
  • Logo der Initiative "Total E-Quality"
  • Logo des Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"
  • Logo des Projekts "Partnerhochschule des Spitzensports"
  • Qualitätssiegel der Stiftung Akkreditierungsrat - System akkreditiert
Zurück zum Seitenanfang