Prof. Dr. Christoph Englert.

Jenaer Alternsforscher in Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft gewählt

Prof. Dr. Christoph Englert gehört jetzt zu den 39 Personen in diesem Entscheidungsgremium
Prof. Dr. Christoph Englert.
Foto: Nadine Grimm/FLI
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Meldung vom: 05. Juli 2019, 12:23 Uhr | Verfasser/in: Kerstin Wagner

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wählte Prof. Dr. Christoph Englert vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) am 3. Juli 2019 als eines von zwölf neuen Mitgliedern in ihren Senat. Der Senat ist das zentrale wissenschaftliche Gremium der DFG, in dem über alle wesentlichen Angelegenheiten der größten Organisation für Forschungsförderung in Deutschland beraten und entschieden wird.

Englert, der auch einen Lehrstuhl für Molekulare Genetik an der Universität Jena innehat, war vom Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft Prof. Dr. Matthias Kleiner sowie vom Universitätsbund Halle-Jena-Leipzig für das Amt vorgeschlagen worden. „Ich freue mich sehr über die Nominierung und meine Wahl“, sagt der Alternsforscher und Molekulargenetiker. „Sie ist ein großer Ansporn, mich noch stärker für die Wissenschaftslandschaft in Deutschland einzusetzen“. Insgesamt gehören 36 gewählte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland dem 39-köpfigen Senat an.

Zur Person

Christoph Englert studierte Biochemie an der Universität Tübingen und wurde 1992 an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Nach Stationen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Biochemie und Research Fellow am Krebszentrum des Massachusetts General Hospital in Boston/Harvard Medical School (USA) übernahm er 1996 bis 2001 eine Juniorforschungsgruppe am Institut für Genetik am Forschungszentrum der Universität Karlsruhe, wo er sich 1999 im Bereich Genetik habilitierte. Seit 2004 leitet er am Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena die Forschungsgruppe „Molekulargenetik“ und ist Professor für diesen Bereich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Für seine genetischen Forschungen erhielt er gemeinsam mit einem Forscherteam des FLI 2010 den Max-Bürger-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie sowie 2018 den Thüringer Forschungspreis im Bereich Grundlagenforschung.

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