Synthesereaktor

Die personifizierte Zukunft der Batterieforschung

EU fördert internationales Ausbildungsprogramm zur Energiespeicherforschung koordiniert von der Friedrich-Schiller-Universität mit fast 4 Millionen Euro
Synthesereaktor
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Meldung vom: 01. Oktober 2019, 14:59 Uhr | Verfasser/in: Marco Körner

Die Europäische Union hat gerade ein von der Friedrich-Schiller-Universität Jena koordiniertes „International Training Network“ (ITN) bewilligt, das zum 1. November 2019 seine Arbeit aufnimmt. Ziel des mit fast vier Millionen Euro geförderten Programms „POLYSTORAGE“ ist es, insgesamt 16 Doktorandinnen und Doktoranden für künftige Führungsrollen sowohl in der Wissenschaft wie auch in der Wirtschaft auf dem Gebiet der Entwicklung fortschrittlicher Energiespeicher zu qualifizieren. Die Förderung erfolgt im Rahmen des EU-Programms „Horizon 2020“.

Grundlagenforschung und Anwendung gehen Hand in Hand

In diesem sehr umfassenden Ausbildungsprogramm gehen Grundlagenforschung und angewandte Wissenschaft Hand in Hand“, sagt Prof. Dr. Ulrich S. Schubert, der das Programm koordiniert. „Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die ausgewogene Kombination aus Material- und Polymerwissenschaft mit angewandter Forschung“, erklärt der Chemiker und Materialwissenschaftler von der Universität Jena. Er ergänzt: „Das Programm findet auf zwei Ebenen statt: Auf der Jenaer Ebene sind das unter anderem Promotionsvorhaben und Kurse. Auf der Netzwerk-Ebene mit unseren Partnern gibt es Bildungsaufenthalte, mehrere Workshops, zwei Kolloquien und eine Abschlusskonferenz.“ Auf diese Weise, fasst Schubert zusammen, sollen die großen Synergiemöglichkeiten genutzt werden, die zwischen innovativen Kunststoffen und Energiespeichertechnologien der nächsten Generation bestehen.

An „POLYSTORAGE“ sind zwölf begünstigte Einrichtungen sowie dreizehn Partnerinstitutionen aus Forschung und Industrie beteiligt. „Unsere akademischen Partner sind weltweit in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Polymerwissenschaften und der Energiespeicherung renommiert“, sagt Schubert. Auch die Industriepartner werden sich in den vier Jahren des Projekts aktiv an der Ausbildung der Forscherinnen und Forscher beteiligen.

Weitere Informationen unter www.ceec.uni-jena.de

Kontakt:

Ulrich S. Schubert, Prof. Dr.
Center for Energy and Environmental Chemistry Jena der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Telefon
+49 3641 -9-48560
Raum 111
Philosophenweg 7
07743 Jena
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