Prof. Dr. Uwe Cantner.

Talente früher entdecken und fördern

Friedrich-Schiller-Universität startet Programm zur Förderung von forschungsorientierten Studierenden
Prof. Dr. Uwe Cantner.
Foto: Anne Günther/FSU
  • Studium & Lehre

Meldung vom: 19. Dezember 2019, 07:30 Uhr | Verfasser/in: Norbert Krause

An der Friedrich-Schiller-Universität Jena ist jetzt das "Honours-Programm für for­schungsorientierte Studierende" gestartet. In diesem Programm werden wissenschaftsbe­geisterte und -begabte Studierende individuell gefördert und ihnen wird die Möglichkeit gegeben, schon im Studium an Forschungsaktivitäten teilzunehmen.

Zur Premiere wurden 24 Studierende ausgewählt. "In diesem Jahr haben wir das Projekt zunächst mit einer Pilotphase gestartet," erklärt der Vizepräsident für wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung Prof. Dr. Uwe Cantner. "Ab dem nächsten Jahr werden jährlich bis zu 80 Studierende neu in das Programm aufgenommen."

Studierende entwickeln eigene Forschungsprojekte

Die geförderten Studierenden können im Rahmen des Programms eigene Forschungs­pro­jekte entwickeln. Bei der Umsetzung dieser Projekte werden sie von erfahrenen Wissen­schaft­lerinnen und Wissenschaftlern betreut und beraten. Für diese Projekte können sie jährlich bis zu 1.000 Euro an Sachmitteln beantragen, beispielsweise für Reisekosten, um die Ergebnisse auf Kongressen zu präsentieren. Darüber hinaus können die ausgewählten Stu­dierenden an einem speziellen Workshop-Programm teilnehmen, um forschungsrelevante Qualifikationen frühzeitig zu trainieren. Darin lernen sie unter anderem, wie sie ihre For­schungs­fragen schärfen oder wie sie gute wissenschaftliche Texte schreiben.

Deutschlandweit einmaliges Förderprogramm

"Mit dem Honours-Programm wollen wir eines der Kerngeschäfte der Universität, nämlich Talente frühestmöglich zu entdecken, auf eine professionelle Ebene bringen", verdeutlicht Prof. Cantner die Motivation zum Start des Programms. Die Förderung von forschungs­orientierten Studierenden sei in dieser Form deutschlandweit einmalig. Das neue Programm ist Bestandteil der Strategie "Light, Life, Liberty - Connecting Visions" der Friedrich-Schiller-Universität Jena und wird für sechs Jahre durch die Universitätspauschale der Exzellenz­strategie des Bundes und der Länder gefördert.

Kontakt:

Uwe Cantner, Univ.-Prof. Dr.
Uwe Cantner
Telefon
+49 3641 9-401300
Fax
+49 3641 9-401302
Universitätshauptgebäude
Fürstengraben 1
07743 Jena
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