Eine Hochleistungsmilchkuh.

Intelligente Rinderhaltung

Universität Jena an Projekt zur Verbesserung der Gesundheit von Rindern beteiligt
Eine Hochleistungsmilchkuh.
Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
  • Light
  • Forschung

Meldung vom: 26. Januar 2020, 13:30 Uhr | Verfasser/in: Axel Burchardt

Ministerin Julia Klöckner überreicht den Förderbescheid für CattleHub u.a. an Harald Hoppe (3.v.r). Bundesministerin Julia Klöckner überreicht den Förderbescheid für CattleHub, u.a. an Harald Hoppe (3.v.r). Foto: Gaertner/BMEL

Um die Digitalisierung in der Landwirtschaft voranzutreiben, fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium wissenschaftliche Experimentierfelder. Jetzt haben die Netzwerk-Projekte "CattleHub" und "DigiVine" von der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, die Förderbescheide bekommen.

Innovative Assistenzsysteme für die Rinderhaltung

Das Experimentierfeld CattleHub, das von der Universität Bonn koordiniert wird, erhält in den kommenden drei Jahren 2,2 Millionen Euro Förderung. Beteiligt ist auch ein Team um Dr. Harald Hoppe von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Im Projekt sollen innovative Assistenzsysteme für die Rinderhaltung entwickelt werden. Mit Hilfe von Sensoren und Trackingsystemen soll eine bessere Überwachung der Tiergesundheit ermöglicht werden. Dazu werden die Vitaldaten - etwa Bewegung, Atemfrequenz oder Wiederkauaktivität - in Echtzeit an den Landwirt übermittelt und z. B. mit künstlicher Intelligenz analysiert.

Darüber hinaus werden auch effiziente Lösungen für die Energieversorgung solcher Trackingsysteme getestet und die Potenziale der Datenanalyse besser auf die Bedürfnisse der Bauern zugeschnitten. Hier ist das Jenaer Team unter anderem involviert. Sein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung und Optimierung der Energieversorgung im Rahmen von Positionsbestimmung, Sensorik und Funktechnik. Dabei werden gemeinsam mit Partnern zum einen die Energieverbräuche (möglichst online) erfasst, statistisch ausgewertet und nach Möglichkeiten zur Energieeinsparung gesucht. Außerdem werden die Jenaer Forscher nach Möglichkeiten suchen, "mehr regenerative Energiequellen zu verwenden, um zum Beispiel die Batterie-Laufzeiten von den Bauelementen zu erhöhen, beziehungsweise Batteriewechsel ganz und gar obsolet zu machen", erläutert Hoppe.

Auch die Frage nach einer besseren Integration unterschiedlicher Informationen in ein gemeinsames Assistenzsystem steht im Fokus von CattleHub.

Neben der Universität Bonn sind als Projektpartner beteiligt: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Technische Universität Dresden, Technische Universität Chemnitz, Johann Heinrich von Thünen-Institut, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Kontakt (an der Uni Jena):

Harald Hoppe, PD Dr.
Wiss. Mitarbeiter
Telefon
+49 3641 9-48995
Fax
+49 3641 9-48202
Philosophenweg 7a
07743 Jena
Diese Seite teilen
Die Uni Jena in den sozialen Medien:
Ausgezeichnet studieren:
  • Logo der Initiative "Total E-Quality"
  • Logo des Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"
  • Logo des Projekts "Partnerhochschule des Spitzensports"
  • Qualitätssiegel der Stiftung Akkreditierungsrat - System akkreditiert
Zurück zum Seitenanfang