Der International Startup Campus will u. a. internationale Gründerteams unterstützen und vernetzen.

Mitteldeutscher Unibund startet den „International Startup Campus“

Etablierung einer internationalen Gründungsakademie geplant
Der International Startup Campus will u. a. internationale Gründerteams unterstützen und vernetzen.
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)
  • Wissenstransfer & Innovation

Meldung vom: 01. Juli 2020, 10:00 Uhr | Verfasser/in: Tom Leonhardt

Die Universitäten Halle, Jena und Leipzig bündeln ihre Kompetenzen im Bereich Transfer und Gründung und starten den „International Startup Campus“. Heute (1.7.) findet dazu das offizielle Kickoff-Meeting per Livestream statt. Ziel des Verbunds ist es, eine internationale Gründungsakademie zu etablieren, internationale Gründerinnen und Gründer für den Standort Mitteldeutschland zu gewinnen und deutschen Start-ups den Marktzugang in Asien zu erleichtern. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Verbund im Rahmen der Maßnahme „EXIST-Potentiale“ für die nächsten vier Jahre mit 3,8 Millionen Euro.

Bündelung der Kompetenzen

Bisher halten alle drei Universitäten eigene Angebote vor, um Gründungsprojekte aus der Forschung zu fördern. Diese sollen künftig gebündelt werden, um Gründerteams aus Mitteldeutschland und auch Gründerinnen und Gründer aus dem Ausland gemeinsam zu unterstützen und zu vernetzen. Hierfür ist die Etablierung einer internationalen Gründungsakademie geplant, in der Expertinnen und Experten der Hochschulgründer­netzwerke ihr Wissen um Kompetenz- und Strategieentwicklung gemeinsam an Startups sowie gründungsinteressierte Forscherinnen und Forscher in Form von Online-Kursen und Workshops weitergeben.

Außerdem wollen die Universitäten gemeinsam daran arbeiten, vermehrt internationale Gründerinnen und Gründer für die Region Mitteldeutschland zu gewinnen. Dazu gehören das gezielte Anwerben und Vorbereiten von internationalen Unternehmensgründungen, aber auch das Anbahnen neuer internationaler Forschungskooperationen und das Vernetzen mit der hiesigen Gründerszene.

Start-ups den Zugang zu asiatischen Märkten erleichtern

Der dritte Schwerpunkt des Verbunds hat das Ziel, deutschen Start-ups den Zugang zu asiatischen Märkten zu erleichtern. Unterstützt werden sollen Start-ups bei der Marktein­führung eigener Produkte und Dienstleistungen, der Akquise von Investoren, der Identifizierung geeigneter Lieferanten und dem Aufbau von Kooperationen im Bereich Forschung und Entwicklung.

Der „International Startup Campus“ ist ein Verbundprojekt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Leipzig. Geleitet wird es von dem Leipziger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Utz Dornberger, Ansprechpartner an der Universität Jena ist Dr. Oliver Pänke vom Servicezentrum Forschung und Transfer.

Kontakt:

Oliver Pänke, Dr.
Oliver Pänke
Telefon
+49 3641 9-402115
Fax
+49 3641 9-402128
Kahlaische Straße 1
07745 Jena
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