Die Baumpflanzung fand im kleinen Rahmen mit Uni-Präsident Walter Rosenthal und Erstsemstern statt.

Auch unter Coronabedingungen akademische Freiheiten nutzen

Universität Jena begrüßte ihre über 4.500 Erstsemester mit digitalem Festakt
Die Baumpflanzung fand im kleinen Rahmen mit Uni-Präsident Walter Rosenthal und Erstsemstern statt.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
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Meldung vom: 12. November 2020, 15:00 Uhr | Verfasser/in: Axel Burchardt

Wie im Fernsehstudio: Die Gesprächsrunde zur Feierlichen Immatrikulation. Wie im Fernsehstudio: Die Gesprächsrunde zur Feierlichen Immatrikulation mit (v.l.n.r.) Moderatorin Anne Dünger, Präsident Walter Rosenthal und Niklas Oberländer vom StuRa, zu der der Oberbürgermeister zugeschaltet wurde. Foto: Jens Meyer (Universität Jena)

Corona führt zur Absage vieler Veranstaltungen. Doch die Friedrich-Schiller-Universität Jena ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, ihre neuen Studierenden fest­lich zu begrüßen und offiziell in die Universität aufzunehmen: nur eben per Live-Streaming mit Zoom-Chat, statt wie üblich im Volkshaus. Und so wurde die Feierliche Im­matrikulation der Matrikel 2020/21 mit wenigen Anwesenden im Multimediazentrum und vielen Erstsemestern an den Bildschirmen durchgeführt.

Freiheit und Verantwortung

Nach einem digitalen musikalischen Auftakt durch den Psychochor der Universität Jena folgte eine Gesprächsrunde mit Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal, Oberbür­ger­meister Dr. Thomas Nitzsche und Niklas Oberländer vom Studierendenrat. Deutlich wurde die Bedeutung der Studierenden für die Stadt und das gemeinsame Bemühen, Jena als lebens­wer­te Studierendenstadt zu gestalten. Walter Rosenthal wies auf die Anstrengungen der Uni­versität hin, trotz Corona den Universitätsbetrieb aufrecht und die Studienbedingungen so gut wie möglich zu halten. „Alle an der Universität arbeiten mit ganzer Kraft daran, das Semester für Sie so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Die coronabedingten Einschränkungen ma­chen uns Begegnungen nicht ganz einfach, wir haben jedoch viele Angebote für Sie im digitalen Raum“, sagte der Präsident zu den neuen Studierenden. „Nutzen Sie die Möglich­keiten der Studierendeninitiativen und Fachschaften, neue Freundschaften zu knüpfen“, er­munterte er, „denn der Austausch mit anderen bleibt – auch wenn er mit Abstand stattfinden muss – der Kern des Universitätslebens.“ Der Präsident wies die Studierenden außerdem auf ihre akademischen Freiheiten hin, die selbst unter den Coronabedingungen gegeben seien. Rosenthal betonte aber auch, dass mit diesen Freiheiten eine Verantwortung einhergehe, die allen Studierenden bewusst sein möge.

Im Anschluss an den Talk sind Studierende aus jeder der zehn Fakultäten – stell­­vertre­tend für alle Erstsemester – durch Prof. Dr. Kim Siebenhüner, Vizepräsidentin für Stu­dium und Lehre, symbolisch in die Universität aufgenommen worden.

Außerdem wurde der diesjährige Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für besondere Leistungen ausländischer Studierender an der Friedrich-Schiller-Universität überreicht. Ausgezeichnet wurde die indische Studentin Bharati Daftari für ihre überdurch­schnittlichen Studienleistungen und ihr besonderes gesellschaftliches Engagement.

Auch in diesem Jahr bekamen die neuen Studierenden ihren eigenen Baum. Eine Trauben­eiche (Quercus patraea) wurde bereits vor dem Festakt im kleinen Rahmen von Uni-Präsident Walter Rosenthal und einigen Erstsemestern gepflanzt. Die Eiche steht vor dem Universitäts­haupt­gebäude und damit an einem der zentralsten Orte der Universität. Sie wird die Erstse­mester an ihre besondere Immatrikulation erinnern und alle anderen an das Jahr, in dem Corona die Universität veränderte.

Examenspreise werden individuell überreicht

Um die Examenspreisträgerinnen und -preisträger nicht nur digital zu ehren, fand die Über­gabe dieser Preise nicht während des Festaktes statt, sondern wird durch die jeweiligen Fakultäten geschehen. Sie zeichnen die bes­ten Absolventinnen und Absolventen des vor­angegangenen Studien­jahres aus. Die Exa­menspreise 2020 – do­tiert mit je 250 Euro, gestiftet von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Fried­­rich-Schiller-Universität Jena – gehen an: Karl-Christoph Goldammer (Theologische Fakultät), Isabelle Schaal (Rechtswissen­schaft­li­che Fakultät), Lisa-Maria Gerhardt (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), Maximilian Croissant (Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften), Lukas Traxl (Fa­kul­tät für Mathematik und In­for­ma­­tik), Maximilian Weißflog (Physikalisch-Astro­no­­mi­sche Fa­kul­tät), Stefanie Lawrinowitz (Che­misch-Geowissenschaftliche Fakul­tät), Tristan Vornbäumen (Fakultät für Biowissenschaften) und Tabea Barthel (Medi­zinische Fa­kultät). Der Preis für das beste Lehramtsexamen erhält Julia von Gönner, die Biologie und Fran­zösisch für das Gymnasium studiert hat. Sie erhält ebenfalls 250 Euro.

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