Walter Rosenthal: Finalist für den Titel „Hochschulmanager des Jahres“.

Walter Rosenthal für die Auszeichnung „Hochschulmanager des Jahres“ nominiert

Uni-Präsident zählt zu den Finalisten für den renommierten Titel, den die Wochenzeitung „Die Zeit“ und das CHE Centrum für Hochschulentwicklung vergeben
Walter Rosenthal: Finalist für den Titel „Hochschulmanager des Jahres“.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
  • Preise & Personalia

Meldung vom: 23. November 2020, 10:00 Uhr | Verfasser/in: Katja Barbara Bär

Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und die Wochenzeitung „Die Zeit“ vergeben jährlich die Auszeichnung „Hochschulmanager/in des Jahres“. Eine Jury aus Expertinnen und Experten, der u. a. die ehemalige Bundesministerin für Wissenschaft Johanna Wanka angehört, hat sechs Leitungspersönlichkeiten deutscher Hochschulen gewählt, die mit außergewöhnlicher Führungsleistung die Entwicklung ihrer Hochschule geprägt und positive Veränderungsprozesse gestaltet haben. Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ist einer von ihnen.

Voranzubringen, ohne die Brechstange anzusetzen

„Herr Rosenthal schafft es, die Hochschule nachhaltig zu verändern und voranzubringen, ohne die Brechstange anzusetzen. Engagiert kniet er sich in die Arbeit an der Universität hinein und prägt den Diskurs in der Hochschule. Mit seiner ruhigen und ausgewogenen Art ist er immer ein gefragter Ansprechpartner und ein Gewinn für jede Diskussion. Dies zeigt sich sowohl im Hochschuldiskurs als auch in seinem Führungshandeln“, lobt die Jury. Neben dem Erfolg in der Exzellenzstrategie flossen die positive Entwicklungsdynamik der Universität in Forschung und Lehre, im Transfer, in der Internationalisierung sowie das Profil und die Qualität der Universität in die Beurteilung der Jury ein.

 

Es ist das erste Mal, dass ein Hochschulpräsident in Thüringen unter den Finalisten für diese Auszeichnung steht. Dies zeigt erneut, wie gut es ist, dass Professor Rosenthal für eine zweite Amtszeit als Präsident der Universität Jena und als Vorsitzender der Thüringer Landespräsidentenkonferenz gewonnen werden konnte. Ich gratuliere ihm zu dieser Nominierung, die bereits jetzt schon ein Riesenerfolg ist, und hoffe sehr, dass er den Titel nach Thüringen holt.

Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee

Führungsleistung des Leitungs-Teams bewertet

In diesem Jahr wurde neben der Gestaltungskraft, die die Führungspersönlichkeiten in den vergangenen Jahren bewiesen haben, auch die gemeinsame Führungsleistung der Leitungs-Teams im Zuge der Krisenbewältigung von der Jury bewertet. Hier wurde das Team der Universität Jena als herausragend identifiziert. Rosenthal wird dabei in seiner Rolle als Krisenmanager ausdrücklich gelobt: „Von Beginn an ist er sehr präsent gewesen und hat die Fäden in der Hand behalten. Sichtbar hat er aus seinem Präsidialbüro heraus als Krisenmanager agiert, innerhalb der Universität sowohl bei der Leitung des Krisenstabs als auch bei der Information der Universitätsangehörigen und über die Universität hinaus in der Abstimmung mit politisch Verantwortlichen und anderen Hochschulleitungen“.

Rosenthal selbst stellt die positive Entwicklung der Universität als Mannschaftserfolg heraus: „Es freut mich besonders, in einem Jahr im Finale zu sein, in dem es auch um die Teamleistung geht: Die Nominierung ist letztlich eine Nominierung der Universität. Ich werde vom Präsidium und dem Krisenstab hervorragend unterstützt und weiß, dass ich in der Zukunft auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Akteuren in den Gremien, in der Verwaltung und in den Fakultäten vertrauen kann“, betont er.

Zum Auswahlverfahren:

Die Finalistinnen und Finalisten für den Titel „Hochschulmanager/in des Jahres“ werden in einem dreistufigen Verfahren ermittelt. Im Rahmen einer Vorauswahl wurden anhand verschiedener Datenquellen jeweils die 20 deutschen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften identifiziert, die in den letzten Jahren über unterschiedliche Bereiche hinweg die größten Verbesserungen erzielt haben. Neben den Leistungen in den hochschulischen Kernbereichen von Forschung und Lehre lag der Schwerpunkt bei der Auswertung auch in den Bereichen Internationalisierung, Transfer sowie Qualität und Hochschulprofil. In einer zweiten Stufe werden alle in der Vorauswahl identifizierten Hochschulleitungen zu ihrem Führungsverständnis sowie verschiedenen Führungsaktivitäten befragt. Ebenso befragt werden Führungskräfte aus dem Umfeld. Eine Jury aus anerkannten Expertinnen und Experten bestimmt auf dieser Basis die sechs Finalistinnen und Finalisten.

Kontakt:

Walter Rosenthal, Prof. Dr.
Telefon
+49 3641 9-401000
Fax
+49 3641 9-401002
Universitätshauptgebäude, Raum 1.02
Fürstengraben 1
07743 Jena
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