Auf dem Foto sehen Sie oben links Yang Zhu, oben rechts Jun Wang und unten Roman Wanusch.

Uni Jena verteidigt Titel bei Deutscher Debattiermeisterschaft

Jenaer Studierende gewinnen Online-Finale in der Kategorie „Deutsch als Fremdsprache“
Auf dem Foto sehen Sie oben links Yang Zhu, oben rechts Jun Wang und unten Roman Wanusch.
Foto: Erik Thierolf / Universität Jena
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Meldung vom: 07. Juni 2021, 13:44 Uhr | Verfasser/in: Erik Thierolf / Sebastian Hollstein

Das chinesisch-ukrainische Team um die Studierenden Yang Zhu (Auslandsgermanistik), Jun Wang (Philosophie) und Roman Wanusch (Bioinformatik) hat das Finale der Deutschen Debattiermeisterschaft gewonnen. Zur 20. Deutschen Meisterschaft, die von der Streitkultur Tübingen organisiert wurde, starteten 45 Teams. Die Themen umfassten beispielsweise eine personenbezogene Wissenschaftsförderung, das Ende der westlichen Sanktionspolitik, die Geschlechtertrennung in indischen Schulen sowie die Effekte einer möglichen Ampel-Koalition gegenüber einer Schwarz-Grünen Koalition.

Debattieren in China fördern

Im Finale diskutierten die Jenaer Debattierinnen und Debattierer über das Thema: „Sollten wir das bestehende Arbeitslosengeld-System durch eine staatliche Arbeitsgarantie ersetzen“? „Wir waren der Opposition zugelost und haben erklärt, dass die staatliche Arbeitsplatzgarantie nur selten den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht, stattdessen aber reguläre Jobs vernichtet und erforderliche Weiterbildungen erschwert“, sagt der Ukrainer Roman Wanusch, der seit 2019 der Jenaer Debattiergesellschaft angehört.

Überglücklich ist auch der zu Johann Gottlob Fichte promovierende Chinese Jun Wang: „Ein Jahr lang tägliches Training hat sich gelohnt. Für 2022 habe ich das Ziel, das Finale der Muttersprachler zu erreichen. Anschließend möchte ich nach China zurückkehren und dort einen Debattierclub gründen.“

Komplettiert hat das Team Yang Zhu. Sie erklärt ihre Herangehensweise: „Die Vorbereitungszeit auf jede Debatte beträgt 15 Minuten – die jeweilige Position wird zugelost. In meinen siebenminütigen Reden versuche ich, einerseits logisch, andererseits aber auch mit emotionalen Beispielen zu argumentieren."

Als beste Finalrednerin wurde Yiting Hu ausgezeichnet, die gemeinsam mit Zhu in Jena Auslandsgermanistik studiert.

Wöchentliche Debatte in Deutsch als Fremdsprache

Die Debattiergesellschaft Jena wurde 2002 als Hochschulgruppe der Universität Jena gegründet und war in den Jahren 2017, 2018 und 2020 Deutscher Meister in der Kategorie „Deutsch als Fremdsprache“.  Die Mitglieder debattieren wöchentlich: montags auf Englisch, dienstags auf Deutsch und mittwochs für „Deutsch als Fremdsprache“.

Eine Teilnahme ist kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Kontakt:

Erik Thierolf
Debattiergesellschaft Jena
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