Auch Spinnen gehören zu den Versuchstieren der Universität.

Transparent in Sachen Tierversuche

Die Universität und ihr Klinikum schließen sich der Initiative der Wissenschaftsorganisationen an und bekennen sich zur transparenten Information und offenen Kommunikation über Tierversuche in der Forschung
Auch Spinnen gehören zu den Versuchstieren der Universität.
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Meldung vom: 02. Juli 2021, 10:55 Uhr | Verfasser/in: Uta von der Gönna/Axel Burchardt

Am 1. Juli ist die Initiative Transparente Tierversuche der Allianz der Wissenschaftsorganisationen „Tierversuche verstehen“ und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gestartet, an der sich bereits über 50 Forschungsinstitutionen in Deutschland beteiligen. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena und das Universitätsklinikum Jena (UKJ) gehören dazu. Es ist eine wichtige Initiative, an der wir uns gerne beteiligen, weil wir den offenen Dialog bei diesem Thema für richtig und notwendig halten, erklärt dazu Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal und ist sich mit dem Dekan und Wissenschaftlichen Vorstand des Klinikums Prof. Dr. Thomas Kamradt einig. „Wir bekennen uns zur transparenten Information und Kommunikation über Tierversuche in der biomedizinischen Forschung“, so Kamradt.

„Wir sind uns unserer großen Verantwortung bewusst“

Wir sind uns unserer großen Verantwortung für den respektvollen Umgang mit Versuchstieren bewusst. Vor jedem Tierversuch erfolgt die sorgfältige Abwägung, ob der Versuch unerlässlich ist oder das Versuchsziel durch alternative Verfahren erreicht werden kann“, betont Dr. Sabine Bischoff, die Leiterin der Stabsstelle Tierschutz am UKJ und Tierschutzbeauftragte der Universität. „Wenn wir Tierversuche durchführen, orientieren wir uns an dem 3R-Prinzip.“ Dieses Prinzip ist darauf gerichtet, Experimente möglichst tierschonend durchzuführen (Refine), die Zahl der Versuchstiere zu verringern (Reduce) und an Alternativmethoden zum Tierversuch zu forschen (Replace). „Mit unserer Beteiligung an der Initiative zeigen wir, dass wir in einen offenen Dialog über unsere Forschung mit Tieren gehen.

Kontakt:

Stabsstelle Tierschutz, Universitätsklinikum Jena
Sabine Bischoff, Dr.
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