Online-Lehre während der Pandemie

Learning by Watching

Virtuelle Konferenz zur Online-Lehre #lbw21 am 15. September an der Universität Jena
Online-Lehre während der Pandemie
Foto: Anne Günther (Universität Jena)
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  • Veranstaltung

Meldung vom: 30. August 2021, 10:54 Uhr | Verfasser/in: Anna-Sophie Barbutev

Durch die Corona-Pandemie ist die Bedeutung virtueller Lehre verstärkt gewachsen. Beson­ders beliebt sind dabei Videoformate wie Erklärvideos oder Tutorials, die jederzeit abrufbar sind und flexibel nach dem eigenen Lerntempo der Studierenden genutzt werden können. 

Videoformate in der Lehre erleben und diskutieren

Im Rahmen des Projekts „Digital4Humanities“ lädt die Juniorprofessur für Digital Humanities der Universität Jena zur virtuellen Konferenz „Learning by Watching – Lehren und Lernen mit Videoformaten in digitalen Semestern” am 15. September 2021 ein. Dabei sollen die Heraus­forderungen und Chancen der Online- und Hybridlehre diskutiert werden. Die Veranstaltung richtet sich an Lehrende und Studierende aller Fachrichtungen.

Ziel der Konferenz ist es, die Entstehung, Wissensvermittlung und den Einsatz von Video­for­maten in der digitalen Lehre zu erleben und zu diskutieren: „Videoformate für die Lehre be­sitzen eine Relevanz für alle Fächerkulturen. Ob als Format zur Darstellung von wissen­schaft­lichen Experimenten, der Verdeutlichung von Ablaufschritten zur Nutzung von Software und Programmen oder der Darstellung von theoretischen Inhalten”, sagt Dr. Katrin Fritsche, die das Projekt Digital4Humanities koordiniert. Videos haben während der Pandemie einen weiteren Aufschwung erfahren und würden auch künftig eine wichtige Rolle als Lernres­source einnehmen, ist die Jenaer Wissenschaftlerin überzeugt.

Das Konferenzprogramm ist zweiteilig. Zunächst werden die Infrastruktur, Umsetzungen und Anforderungen von Videoformaten diskutiert, danach Themen und Inhalte dieser Lehrfor­ma­te. Diese beiden Programmteile verbinden praktische Herausforderungen mit Lösungsvor­schlägen und greifen dabei aktuelle wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten zur digitalen Lehre auf.

Videoanleitung zur Konzeption von Videotutorials in der Lehre

Laut Prognosen werden Videos in Zukunft noch wichtiger für die Lehre. Besonders, wenn sie in virtuelle Lehr- und Lernformate eingebettet sind. Durch die Konferenz werden Erfahrungen aus der Pandemie und ein Ausblick auf die Zukunft von Selbstlern-Formaten gebündelt. Da­bei wird auch eine Videoanleitung zur Konzeption von Videotutorials in der Lehre vorgestellt und auf der Tagungswebseite für alle frei zugänglich veröffentlicht.

Ein besonderes Anliegen des Organisationsteams ist es, dass auch Studierende als Ziel­grup­pe von Lernvideos mitdiskutieren, ihre Erfahrungen und Wünsche vermitteln. Dazu wird bei­spielsweise die Masterstudentin Sophie-Luisa Hopf aus dem Bereich der Jenaer Kunstge­schichte/Filmwissenschaft über die Anforderungen und Umsetzung von Videos sprechen. Verdeutlicht wird das am Beispiel ihres eigenen Videos zum wissenschaftlichen Arbeiten in den Geisteswissenschaften.

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Die einzelnen Beiträge finden in unterschied­lichen Zoom-Räumen statt, damit Teilnehmende am Tagungstag flexibel an der Veran­stal­tung teilnehmen können. Interessierte werden darum gebeten, sich per Mail an visual-digital-humanities@uni-jena.de (Betreff: Learning by Watching) zu registrieren. Die Einreichungen für die Konferenz sowie Beiträge der Veranstaltung werden auf dem Blog zur virtuellen Tagung präsentiert.

Die Veranstaltung wird von der Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena gefördert.

Kontakt

Katrin Fritsche, Dr.
Raum 301
Semmelweisstraße 12
07743 Jena
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