Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal.

Solidarität mit den ukrainischen Hochschulen und ihren Mitgliedern

Die Friedrich-Schiller-Universität reagiert mit Besorgnis auf den russischen Angriff auf die Ukraine
Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal.
Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
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Meldung vom: | Verfasser/in: Katja B. Bär

Der Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena reagiert mit Besorgnis auf den russischen Angriff auf die Ukraine: „Dieser Tag stellt eine Zäsur dar. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine und besonders bei den Mitgliedern der ukrainischen Hochschulen. Auch unseren aus der Ukraine stammenden Mitarbeitenden und Studierenden und ihren Familien sprechen wir unsere Solidarität aus“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Rosenthal.

Die Invasion in die Ukraine bricht mit den Werten, die das Fundament der Aufklärung und der Wissenschaft bilden“, sagte Rosenthal. Die Universität Jena hat sich im vergangenen Jahr ein neues Leitbild gegeben, das sich auf diese Werte beruft und die Universität in der Verantwortung zur Einmischung in öffentliche Debatten sieht, wenn ihre elementaren Grundsätze angegriffen werden.

Derzeit pflegt die Universität Jena sieben rege institutionelle Kooperationen in Forschung und Lehre mit der Ukraine in einem breiten Fächerspektrum. Dazu bestehen zahlreiche Austauschbeziehungen über das EU-Programm Erasmus+. Im Wintersemester 2021/22 sind 97 Studierende aus der Ukraine an der Universität eingeschrieben. Aktuell befinden sich keine Studierenden aus Jena in der Ukraine.

In Abstimmung mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Hochschulrektorenkonferenz, deren Präsidium Prof. Dr. Walter Rosenthal als Vizepräsident für Forschung angehört, werde man die Entwicklung des Krieges beobachten und prüfen, wie die Wissenschaftskooperationen mit der Ukraine – aber auch mit Russland – gestaltet werden können. Die Universität wolle die wissenschaftlichen Beziehungen und die Austauschbeziehungen mit den Partnern in der Ukraine weiter aufrechterhalten, wo dies möglich ist, um so auch Beistand zu leisten.

Podiumsdiskussion zur Lage in der Ukraine

Im Gespräch mit Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen fragt das Imre Kertész Kolleg Jena am 28. Februar ab 18 Uhr nach den Ursachen und Folgen der jüngsten Entwicklungen, informiert über die Hintergründe und diskutiert mögliche Szenarien für die Zukunft.

Auf dem Podium der öffentlichen Veranstaltung:

  • Dr. Viktoriya Sereda
  • Katja Glybowskaja
  • Dr. Immo Rebitschek
  • Prof. Dr. Rafael Biermann
  • Prof. Dr. Joachim von Puttkamer

Die Veranstaltung findet in Präsenz im Hörsaal 3 in der Carl-Zeiß-Str. 3 statt. Es gilt die 2G Regelung.

Ein Livestream der Veranstaltung kann am 28.02.2022 ab 18.00 Uhr unter folgender Webseite abgerufen werden: https://www.imre-kertesz-kolleg.uni-jena.de/