Aspekte von Geschlecht und Gender

Neuigkeiten von "Gender in Focus"

Sommersemester 2026
Aspekte von Geschlecht und Gender
Foto: KI-generiert
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Meldung vom: | Verfasser/in: Gender in Focus

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Podcast "Mensch im Blick"

GiF-Podcast: Oliver Werz (Mitte)

Foto: Gender in Focus

Im Januar 2026 ging die erste Folge unserer Podcast-Reihe "Mensch im Blick. Ein Info-Podcast zu Aspekten von Geschlecht und Gender in der Forschung" online. Jana George und Falk Bornmüller sprechen darin mit Prof. Oliver Werz aus der Pharmazeutischen Chemie, der an der Universität Jena zu geschlechtspezifischen Entzündungsprozessen im menschlichen Körper forscht. 

In der zweiten Folge erfahren die beiden von Prof. Melanie Weirich und Prof. Adrian Simpson aus dem Bereich Sprechwissenschaft/Phonetik, wie unterschiedlich Menschen sprechen können und warum das nicht nur etwas mit dem Geschlecht zu tun hat.

Aktuelle Ausschreibungen im Projekt

Ein leeres Blatt, welches beschrieben werden soll.

Foto: Anna Schroll

Noch bis zum 31. März 2026 ist die Antragstellung für die Förderfonds "Gender in Focus" und die Bewerbung um den Förderpreis "Geschlechteraspekte im Blick" möglich. Die bisher geförderten Maßnahmen in den Förderfonds sowie ein Bericht zur ersten Vergabe des Förderpreises 2025 können auf unserer Webseite eingesehen werden. Das Koordinationsteam steht für Fragen zu Antragstellungen und Bewerbungen gerne zur Verfügung (E-Mail an: gib@uni-jena.de).

Publikation "In aller Vielfalt" erschienen

Symbolbild aufgeschlagene Bibel

Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Im Rahmen des Förderfonds "Gender in Focus - Expert" wurde Prof. Ursula Ulrike Kaiser (Lehrstuhl Neues Testament an der Theologischen Fakultät) für die Open-Access-Publikation eines Sammelbandes zum Thema Geschlechter, Sexualitäten und Beziehungsformen im Neuen Testament gefördert. Der Band "In aller Vielfalt" vereint innovative Beiträge zu einer Analyse von neutestamentlichen Texten in ihren Entstehungskontexten unter Berücksichtigung der besonderen Vorstellungen von Körper, Sexualität und sozialen Beziehungen. Diese Texte werden mit dem analytischen Instrumentarium der Intersektionalität und Sozialgeschichte untersucht, um Differenzen und Varianzen aufzuzeigen. Der Zugang zum Band erfolgt hierExterner Link.

Die Publikation "In aller Vielfalt" wird einem breiteren Publikum von der Mitarbeiterin des Lehrstuhls Neues Testament, Dr. Barbara Beyer, am 20. März 2026 auf der Leipziger Buchmesse präsentiert. Den Link zur Veranstaltung finden Sie hierExterner Link.

Aktuelles aus der Forschung

  • Unter der Leitung von Prof. Holger Cartarius untersuchen Fachdidaktiker am Schülerlabor Physik an der Universität Jena, wie insbesondere Schülerinnen mit kurzfristigen Interventionen konkret dabei unterstützt werden können, ein Interesse am Fach Physik zu entwickeln und bestmögliche Leistungen zu erzielen. Ihre Forschungsergebnisse zu Geschlechteraspekten im Physikunterricht haben sie am 20. Februar 2026 auf dem Symposium "Gender in MINT reflektiert lehren und forschen: Ansätze, Strategien, Vernetzung" an der Humboldt-Universität in Berlin vorgestellt und diskutiert.
  • Im Rahmen der Förderung von "Gender in Focus - Expert" hat Dr. Malena Ratzke vom Institut für Germanistische Literaturwissenschaft vom 23.-24. Februar 2026 den Workshop "Herrschen – Regieren – Führen. Entwürfe literarischer Frauenfiguren als laterale Führungspersonen" organisiert. 
  • Informatiker der Computer Vision Group Jena um Prof. Joachim Denzler haben gemeinsam mit der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde unter der Leitung von Prof. Orlando Guntinas-Lichius am Universitätsklinikum Jena KI-Modelle zur Erkennung von Gesichtsausdrücken analysiert. Dabei zeigten sich signifikante Unterschiede in der Erfassung von bestimmten Emotionen bei Männern und Frauen.

Workshop-Reihe "Breaking the Bias"

Kopf aus bunten Puzzleteilen

Abbildung: Adobe Stock

Dr. Anita Thaler (Graz) und Dr. Clemens Striebing (Berlin) leiten gemeinsam die Arbeitsgruppe "Gender as a Research Dimension"Externer Link bei VOICESExterner Link. In diesem Semester teilen sie ihr Wissen und Ihre Expertise im Rahmen von insgesamt drei Workshops an der Uni Jena. Nach dem erfolgreichen Einführungsworkshop, der am 4. März mit Clemens Striebing stattfand, besteht noch die Möglichkeit, an den zwei Vertiefungsworkshops teilzunehmen:

  • Anita Thaler: "Gender und Diversity in meiner Forschung. Ein ko-kreativer Workshop", 15. April 2026
  • Clemens Striebing: "Intersectional Data Science", 13. Mai 2026

Workshop "Safe Spaces in Mathematics Education"

Podcast-Aufnahme mit Julchen Brieger (Mitte)

Foto: Gender in Focus

Am 28.01.2026 thematisierte der Workshop zum Thema Queer Spaces in der Mathematik ("Exploring queer perspectives on learning and professional trajectories"), geleitet von Dr. Julchen Brieger (Technischen Universität Chemnitz), zum einen die Einordnung mathematikhistorischer Entwicklungen unter der Linse gendersensibler Forschung und zum anderen die Schaffung von Safe Spaces im Mathematikunterricht.

Dr. Julchen Brieger stellte zunächst grundlegende Definitionen von Geschlecht und Gender vor, und fokussierte sich danach auf das Konzept „Doing Gender“ in Anlehnung an West und Zimmermann. Hierbei halfen Beispiele aus der Popkultur und dem öffentlichen Leben, wie Harry Styles und Kamela Harris, den Teilnehmenden dabei, Konzepte wie Intersektionalität, also die Überschneidung verschiedener Diskriminierungserfahrungen, zu verstehen. Auch die eigenen Privilegien konnten anhand des „Wheel of Power“ nachvollzogen werden. Abschließend wurden die Lernerfahrungen von anonymisierten Teilnehmenden aus Dr. Briegers Studie durch eine Zeichenaufgabe auf versteckte Privilegien oder Diskriminierungserfahrungen untersucht und in Gruppen bearbeitet. Hierbei wurde deutlich, wie wichtig Gruppendynamiken für Lernerfahrungen sind, und wie sehr Lehrpersonen durch die Schaffung von Safe Spaces bereits in der Schulzeit den Werdegang vor allem von queeren Menschen in der Mathematik beeinflussen können.

Im Anschluss an ihren Workshop war Julchen Brieger noch im Podcast-Studio für die Reihe "Mensch im Blick" zu Gast und berichtete dort ausführlich über ihren Forschungsschwerpunkt zu queeren Menschen in der Mathematik. 

Kommende Termine

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Raum D322
Bachstr. 18k
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