Hände bilden ein Netzwerk

Netzwerken für Wissenschaftlerinnen – Kompetenz aufbauen, Community stärken

Workshopreihe für fortgeschrittene weibliche Promovierende und Postdocs
Hände bilden ein Netzwerk
Foto: Istockphoto.com
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Veranstaltungseckdaten

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Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Weiterbildung
Ort
Haus "Zur Rosen"
Johannisstraße 13, Auditorium
07743 Jena
Google Maps – LageplanExterner Link
Organisiert von
Graduierten-Akademie
weiterführender Link
Weitere Informationen
TOP7 Netzwerk für Female Empowerment
Kontakt
Dr. Michael Wutzler
Veranstaltungssprache
Deutsch
Barrierearmer Zugang
nein
Öffentlich
nein
Anmeldung erforderlich
ja

Netzwerken gilt als eine der zentralen Fähigkeiten, um in der Wissenschaft sichtbar zu werden und voranzukommen – und dennoch fällt es vielen Wissenschaftler:innen schwer. Zu oft wirkt Netzwerken aufgesetzt, strategisch oder schlicht zeitraubend. Meist fehlt nicht der Wille, sondern ein konkretes Handwerkszeug – und das Vertrauen, dass Netzwerken authentisch gelingen kann.

Genau hier setzt die Workshopreihe "Netzwerken für Wissenschaftlerinnen" an: mit praxisorientierten Methoden, die auf die Herausforderungen im Wissenschaftssystem eingehen und die Netzwerkkompetenz der Teilnehmenden gezielt stärken sowie zum Aufbau einer nachhaltigen Peer-Community anregen. Das Ziel besteht darin, die Vernetzung zu fördern, den Erwerb von Kompetenzen zu unterstützen und zur individuellen Selbstbefähigung beizutragen.

Die Reihe wird in Kooperation mit dem Jenaer TOP7 Netzwerk für Female EmpowermentExterner Link veranstaltet. Die drei Gründerinnen des Netzwerks leiten die Workshops:

  • Annelie Gallon (Rechtsanwältin für KI-Recht & Innovation)
  • Eva-Maria Hartwich (Organisationenentwicklerin I Co-Leadership-Coach)
  • Marie Legrand (Digitalisierungsbeauftragte bei JenaKultur I Digitalisierung & Transformationon / IT Management)

Die beiden Workshops bauen aufeinander auf. Eine Teilnahme an beiden Workshops ist daher zu empfehlen. Bei beiden Abendveranstaltungen wird es eine Kinderbetreuung geben.

Teil 1: „Netzwerken mit Haltung – sichtbar, verbunden, mutig“

21.April, 18 – 21 Uhr, Auditorium Haus "Zur Rosen" (Johannisstr. 13)

Im ersten Workshop laden wir dazu ein, Netzwerken als wertvolle Ressource neu zu denken. Ein Role-Model-Talk mit authentischen Einblicken in persönliche Netzwerkbiografien sowie praxisnahe Einstiegsübungen helfen, die eigen Haltungen sichtbar zu machen und erste Tools zu erproben. Eine moderierte Vernetzungsphase ermöglicht den Aufbau von Peer-Verbindungen. Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen Konkurrenz und Kooperation in der Wissenschaft offen zu beleuchten, Hemmschwellen abzubauen und die Teilnehmerinnen einzuladen, Zeit und Energie gezielt ins Netzwerken zu investieren.

Eine Anmeldung ist bis 14. April möglich. Die Anzahl an Teilnehmerinnen der Workshops ist begrenzt. Daher können wir Ihnen erst nach Ablauf der Anmeldefrist mitteilen, ob Sie für den Workshop zugelassen werden.

Zur Anmeldung

Teil 2: „Netzwerkkompetenz trainieren sichtbar bleiben & wirksam werden“

Herbst 2026, Auditorium GA

Aufbauend vertiefen wir im zweiten Workshop mit einem Pitch- und Selbstvorstellungstraining gezielt die Netzwerkkompetenz. Dies stärkt die Fähigkeit der Teilnehmer:innen, sich in fachlichen, interdisziplinären und informellen Kontexten vorzustellen. In einem rotierenden Speedcoaching-Format erhalten die Teilnehmenden zudem individuelle Impulse zu Sichtbarkeit, Beziehungsaufbau und strategischen Karrierepfaden. Ein Peer-Learning-Austausch macht Erfolgsfaktoren und Stolpersteine gemeinsam sichtbar. Der Workshop schließt mit der Entwicklung einer persönlichen Netzwerkstrategie und konkreten Commitments, sodass jede Teilnehmende klar positioniert aus dem Workshop gehen kann.